Da ich einige Anfragen bekam wo der neue Blog den zu finden ist. Hier die genaue Adresse:
http://das-yoga-baby.blogspot.de/
Sat Nam
Yogalehrerin Ausbildung
Samstag, 26. Mai 2012
Sonntag, 20. Mai 2012
Jetzt ist es offiziell: Ich bin schwanger!
Ich komme in die neunte Woche, Geburtstermin ist der 2. Januar 2013.
Heute haben wir es meiner Familie verkündet. Bis heute habe ich "heimlich" einen blog mit dem Namen: "Das Yoga-Baby" geschrieben. Gleich werde ich alle Einträge veröffentlichen.
Wenn Du die näheren Umstände erfahren willst, empfehle ich Dir die Einträge mit dem Titel "Hintergrund Teil X" zu lesen.
Hiermit schließe ich den Yogalehrerausbildungsblog und werde täglich im "Das Yoga-Baby" - blog über die Ausbildung und die Schwangerschaft bis zur Geburt berichten.
Lange habe ich auf diesen Moment "hingearbeitet". Ich freue mich sehr, dass ich kein Versteckspiel mehr spielen muss. Ein gutes Gefühl es bis hierhin durchgehalten zu haben, klar zu bleiben, was wichtig ist. Es heißt, dass die Seele des Ungeborenen bis zum 120ten Tag der Schwangerschaft die Mutter beeinflußt und deshalb die Schwangeren auch plötzlich in der Zeit andere Dinge tun (z.B. zum Yoga gehen) oder Dinge sein lassen (z.B. das Rauche aufgeben). Ab dem 120ten Tag beeinflusst die Mutter direkt das ungeborene Kind. Wenn das stimmt, hat die Seele, die mit meinem Bauch verbunden ist, ganze Arbeit geleistet. Denn was ich in letzter Zeit alles bei mir anders gemacht habe also sonst, ist viel gewesen. (Siehe blog-Eintrag "Hintergrund Teil 3")...
Ich freue mich sehr, Euch meine Schwangerschaft auf diesem Wege mitteilen zu dürfen und hoffe, ihr seid genauso neugierig wie ich bei dieser spannenden Reise...
Sat Nam
Heute haben wir es meiner Familie verkündet. Bis heute habe ich "heimlich" einen blog mit dem Namen: "Das Yoga-Baby" geschrieben. Gleich werde ich alle Einträge veröffentlichen.
Wenn Du die näheren Umstände erfahren willst, empfehle ich Dir die Einträge mit dem Titel "Hintergrund Teil X" zu lesen.
Hiermit schließe ich den Yogalehrerausbildungsblog und werde täglich im "Das Yoga-Baby" - blog über die Ausbildung und die Schwangerschaft bis zur Geburt berichten.
Lange habe ich auf diesen Moment "hingearbeitet". Ich freue mich sehr, dass ich kein Versteckspiel mehr spielen muss. Ein gutes Gefühl es bis hierhin durchgehalten zu haben, klar zu bleiben, was wichtig ist. Es heißt, dass die Seele des Ungeborenen bis zum 120ten Tag der Schwangerschaft die Mutter beeinflußt und deshalb die Schwangeren auch plötzlich in der Zeit andere Dinge tun (z.B. zum Yoga gehen) oder Dinge sein lassen (z.B. das Rauche aufgeben). Ab dem 120ten Tag beeinflusst die Mutter direkt das ungeborene Kind. Wenn das stimmt, hat die Seele, die mit meinem Bauch verbunden ist, ganze Arbeit geleistet. Denn was ich in letzter Zeit alles bei mir anders gemacht habe also sonst, ist viel gewesen. (Siehe blog-Eintrag "Hintergrund Teil 3")...
Ich freue mich sehr, Euch meine Schwangerschaft auf diesem Wege mitteilen zu dürfen und hoffe, ihr seid genauso neugierig wie ich bei dieser spannenden Reise...
Sat Nam
Samstag, 19. Mai 2012
Der Wahnsinn im Kopf
Heute konnte ich erleben, wie mein negativer und positiver Mind miteinander oder besser gesagt gegeneinander kämpften:
Ich wollte den Rasen mähen und die Nachbarin hatte uns angeboten, wir können ihren Mäher ausleihen. Wir hatten im März einen Rasenmäher bestellt, der allerdings Lieferschwierigkeiten hat. Ich sah die Nachbarn draußen im Garten und dachte, ach ich räume erst noch den Geschirrspüler ein und dann gehe ich rüber. Doch genau in der Zeit fuhren sie weg. Ich klingelte und niemand machte auf. Ich war genervt und baute stadtdessen den Gartentisch zusammen in der Hoffnung, sie kommen gleich wieder. Beim Schrauben sah ich beiläufig rüber und sah den Rasenmäher! Er stand in 10 Meter Entfernung durch einen kleinen Zaun getrennt.
Nun ging es los: Der PM (=positive Mind) freute sich: "Los, spring rüber und hol' Dir den Mäher. Bis Ralf vom Baumarkt wieder zurück ist, haben wir schon die Hälfte geschafft und dann hat er mehr Zeit die Steckdosen im Yogaraum fertig zu machen." Es kribbelte in meinen Füßen. Doch dann schaltete sich der NM (=negativer Mind) ein: "Bist Du verrückt. Du kannst doch nicht einfach in einen fremden Garten einbrechen. Das ist Hausfriedensbruch und ein sehr schlechter Beginn für eine gute Nachbarschaft." PM: "Pappalapp. Die haben doch angeboten, Du könntest den haben." NM: "Aber was ist, wenn es einen wichtigen Hinweis gibt, wie man den Mäher bedient? Dann geht der womöglich noch kaputt!" Ich war so genervt über diesen inneren Konflikt, dass ich mir beim Zusammenbauen aus Unachtsamkeit den Finger heftig geklemmt habe. Verdammter Mist!
Nun hatten wir ja gelernt, dass die Lösung am Besten über den NM (=neutraler Mind) möglich ist. Ich atmete tief durch, legte die Hand auf mein Herz und spürte nach. Die Klarheit kam: "Es fühlt sich nicht gut an, einfach in den anderen Garten zu gehen und den Mäher zu holen. Es ist kein Notfall sondern "nur" selbst gemachter Druck. Ich würde mich auch nicht wohl fühlen, wenn ich wüsste, dass die Nachbarin einfach in meinen Garten geht und den Mäher holt. Das ist einfach nicht friedlich." Da waren NM und PM ruhig.
Nun traten die wahren Gefühle auf. Ich war sehr genervt, dass es nicht voran ging. Am Dienstagabend beginnt der Yogakurs, es fehlen noch Lampen im Vorraum und Flur, die Garderobe ist auch noch nicht angebracht. Morgen sind wir den ganzen Tag nicht zu Hause, dann ist schon Montag und Ralf muss wieder zur Arbeit. Ich kann mit dem Bohrer keine Löcher in die Decke bohren, der ist einfach zu schwer und die Decke zu hart....
Dann fiel mir die Engelskarte ein, die ich heute Morgen beim täglichen Yoga gezogen hatte: Aufgeben und Loslassen! Na gut. Ich ging in den Keller holte mir ein alkoholfreies Bier und setzte mich in die Sonne. Für eine Weile ging es, doch dann kam Wut hoch. Warum bin ich vorhin nicht gleich rüber gegangen als ich die Nachbarn sah? Den blöden Geschirrspüler hätte ich auch später einräumen können. Wut braucht Handlung! Ich zog meine Gartenhandschuhe an und zog Brennessel aus den Beeten. Wahnsinn, was die für tiefe Wurzeln haben. Ich konnte mich richtig austoben.
Dann kam Ralf mit seinem Vater vom Baumarkt zurück. "Du stell' Dir vor, wir haben einen super guten Rasenmäher gesehen. Ich storniere einfach die alte Bestellung und kaufe den nachher." Das hörte sich nach einer guten Lösung an, aber wer kümmert sich um meinen Yogaraum? Kaum hatte ich diesen Gedanken wahrgenommen, sah ich wie Ralfs Vater in den Keller ging. Er baute die Steckdosen ein, die Lampen und die Garderobe an. Während Ralf losfuhr und den Rasenmäher kaufte...
Sat Nam
Ich wollte den Rasen mähen und die Nachbarin hatte uns angeboten, wir können ihren Mäher ausleihen. Wir hatten im März einen Rasenmäher bestellt, der allerdings Lieferschwierigkeiten hat. Ich sah die Nachbarn draußen im Garten und dachte, ach ich räume erst noch den Geschirrspüler ein und dann gehe ich rüber. Doch genau in der Zeit fuhren sie weg. Ich klingelte und niemand machte auf. Ich war genervt und baute stadtdessen den Gartentisch zusammen in der Hoffnung, sie kommen gleich wieder. Beim Schrauben sah ich beiläufig rüber und sah den Rasenmäher! Er stand in 10 Meter Entfernung durch einen kleinen Zaun getrennt.
Nun ging es los: Der PM (=positive Mind) freute sich: "Los, spring rüber und hol' Dir den Mäher. Bis Ralf vom Baumarkt wieder zurück ist, haben wir schon die Hälfte geschafft und dann hat er mehr Zeit die Steckdosen im Yogaraum fertig zu machen." Es kribbelte in meinen Füßen. Doch dann schaltete sich der NM (=negativer Mind) ein: "Bist Du verrückt. Du kannst doch nicht einfach in einen fremden Garten einbrechen. Das ist Hausfriedensbruch und ein sehr schlechter Beginn für eine gute Nachbarschaft." PM: "Pappalapp. Die haben doch angeboten, Du könntest den haben." NM: "Aber was ist, wenn es einen wichtigen Hinweis gibt, wie man den Mäher bedient? Dann geht der womöglich noch kaputt!" Ich war so genervt über diesen inneren Konflikt, dass ich mir beim Zusammenbauen aus Unachtsamkeit den Finger heftig geklemmt habe. Verdammter Mist!
Nun hatten wir ja gelernt, dass die Lösung am Besten über den NM (=neutraler Mind) möglich ist. Ich atmete tief durch, legte die Hand auf mein Herz und spürte nach. Die Klarheit kam: "Es fühlt sich nicht gut an, einfach in den anderen Garten zu gehen und den Mäher zu holen. Es ist kein Notfall sondern "nur" selbst gemachter Druck. Ich würde mich auch nicht wohl fühlen, wenn ich wüsste, dass die Nachbarin einfach in meinen Garten geht und den Mäher holt. Das ist einfach nicht friedlich." Da waren NM und PM ruhig.
Nun traten die wahren Gefühle auf. Ich war sehr genervt, dass es nicht voran ging. Am Dienstagabend beginnt der Yogakurs, es fehlen noch Lampen im Vorraum und Flur, die Garderobe ist auch noch nicht angebracht. Morgen sind wir den ganzen Tag nicht zu Hause, dann ist schon Montag und Ralf muss wieder zur Arbeit. Ich kann mit dem Bohrer keine Löcher in die Decke bohren, der ist einfach zu schwer und die Decke zu hart....
Dann fiel mir die Engelskarte ein, die ich heute Morgen beim täglichen Yoga gezogen hatte: Aufgeben und Loslassen! Na gut. Ich ging in den Keller holte mir ein alkoholfreies Bier und setzte mich in die Sonne. Für eine Weile ging es, doch dann kam Wut hoch. Warum bin ich vorhin nicht gleich rüber gegangen als ich die Nachbarn sah? Den blöden Geschirrspüler hätte ich auch später einräumen können. Wut braucht Handlung! Ich zog meine Gartenhandschuhe an und zog Brennessel aus den Beeten. Wahnsinn, was die für tiefe Wurzeln haben. Ich konnte mich richtig austoben.
Dann kam Ralf mit seinem Vater vom Baumarkt zurück. "Du stell' Dir vor, wir haben einen super guten Rasenmäher gesehen. Ich storniere einfach die alte Bestellung und kaufe den nachher." Das hörte sich nach einer guten Lösung an, aber wer kümmert sich um meinen Yogaraum? Kaum hatte ich diesen Gedanken wahrgenommen, sah ich wie Ralfs Vater in den Keller ging. Er baute die Steckdosen ein, die Lampen und die Garderobe an. Während Ralf losfuhr und den Rasenmäher kaufte...
Sat Nam
Freitag, 18. Mai 2012
Teufelsrad
Ein Musterbeispiel von Gedanken-zur-Handlung-Kreis habe ich heute erlebt:
Ich telefonierte mit meinem Mann und bat ihm um etwas. Er reagierte genervt. Es gab keinen sachlichen Grund dafür. Ich blieb neutral und erklärte ihm warum es nötig ist. Er ging nicht weiter darauf ein und wir beendeten im normalen aber nicht gerade sehr innigen Ton das Gespräch.
Einige Zeit später nahm das "Teufelsrad" Fahrt auf. Ich nahm den Gedanken "Manchmal ist er ein total harter Klotz!", wurde trotzig und spürte das Verlangen sein Verhalten nicht einfach so hinnehmen zu wollen. Ich handelte durch Nicht-Handeln, d.h. dann mache ich eben gar nichts, soll er doch sehen, wie er zurecht kommt. Meine ganze Kraft sank ab und ich kam mir vor wie der Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt.
Nach einer Weile erinnerte ich mich an den ersten Teil vom Kreis. Der Gedanke, der zu einem bestimmten Gefühl führt. Mich nervte meine Kraftlosigkeit und ich überlegte, wo es seinen Anfang nahm. Das Urteil, das ich über ihn gefällt hatte, tat mir sichtlich ungut. Wenn ich mich also von diesem Gedanken distanziere müsste es mir besser gehen. Es funktionierte natürlich nicht sofort wie bei einem Lichtschalter, aber Schritt für Schritt kam ich hinaus.
Eben kam er nach Hause, küsste mich zur Begrüßung und erklärte, dass es ihm nicht gut geht. Ich wusste sofort, was los war und gab ihm die entsprechenden Globuli, die schnell halfen.
Klar wäre es einfacher gewesen, er hätte mir am Telefon einfach erzählt, was wirklich los war. Nur sind wir eben Menschen und keine perfekten Robotor. Ich hätte einen leichteren Nachmittag haben können, wenn ich einen anderen Gedanken genommen hätte. Z.B.: "Der scheint nicht gut drauf zu sein, mal sehen was er heute Abend erzählt."
Durch den "blöden" Gedanken habe ich mal wieder viel gelernt.
Sat Nam
Ich telefonierte mit meinem Mann und bat ihm um etwas. Er reagierte genervt. Es gab keinen sachlichen Grund dafür. Ich blieb neutral und erklärte ihm warum es nötig ist. Er ging nicht weiter darauf ein und wir beendeten im normalen aber nicht gerade sehr innigen Ton das Gespräch.
Einige Zeit später nahm das "Teufelsrad" Fahrt auf. Ich nahm den Gedanken "Manchmal ist er ein total harter Klotz!", wurde trotzig und spürte das Verlangen sein Verhalten nicht einfach so hinnehmen zu wollen. Ich handelte durch Nicht-Handeln, d.h. dann mache ich eben gar nichts, soll er doch sehen, wie er zurecht kommt. Meine ganze Kraft sank ab und ich kam mir vor wie der Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt.
Nach einer Weile erinnerte ich mich an den ersten Teil vom Kreis. Der Gedanke, der zu einem bestimmten Gefühl führt. Mich nervte meine Kraftlosigkeit und ich überlegte, wo es seinen Anfang nahm. Das Urteil, das ich über ihn gefällt hatte, tat mir sichtlich ungut. Wenn ich mich also von diesem Gedanken distanziere müsste es mir besser gehen. Es funktionierte natürlich nicht sofort wie bei einem Lichtschalter, aber Schritt für Schritt kam ich hinaus.
Eben kam er nach Hause, küsste mich zur Begrüßung und erklärte, dass es ihm nicht gut geht. Ich wusste sofort, was los war und gab ihm die entsprechenden Globuli, die schnell halfen.
Klar wäre es einfacher gewesen, er hätte mir am Telefon einfach erzählt, was wirklich los war. Nur sind wir eben Menschen und keine perfekten Robotor. Ich hätte einen leichteren Nachmittag haben können, wenn ich einen anderen Gedanken genommen hätte. Z.B.: "Der scheint nicht gut drauf zu sein, mal sehen was er heute Abend erzählt."
Durch den "blöden" Gedanken habe ich mal wieder viel gelernt.
Sat Nam
Donnerstag, 17. Mai 2012
Kinder sind versorgt!
Ich habe noch von einer wunderbaren Sache von gestern vergessen zu berichten. Die Kinder waren gestern zur Probestunde zum Kinderyoga bei Harpurkh Kaur, die mit mir die Ausbildung macht und im selben Stadtteil wohnt. Die Kinder waren begeistert, haben heute noch davon gesprochen und freuen sich auf die nächste Stunde. Sehr schön.
Als wir wussten, dass wir nach Celle ziehen, hatte ich im Internet kein Kundalini-Kinderyogakurs gefunden und hatte den Kinder auch schon gesagt, dass es wohl schwierig sein wird so etwas zu finden. Und nun sind wir gerade mal drei Wochen hier und alles hat sich ganz leicht von alleine geregelt.
Da meine Kinder das Kinderyoga lieben und es ungünstig ist, wenn sie von der eigenen Mutter unterrichtet werden, bin ich sehr dankbar für diese Gelegenheit.
Wahe Guru!
Sat Nam
Als wir wussten, dass wir nach Celle ziehen, hatte ich im Internet kein Kundalini-Kinderyogakurs gefunden und hatte den Kinder auch schon gesagt, dass es wohl schwierig sein wird so etwas zu finden. Und nun sind wir gerade mal drei Wochen hier und alles hat sich ganz leicht von alleine geregelt.
Da meine Kinder das Kinderyoga lieben und es ungünstig ist, wenn sie von der eigenen Mutter unterrichtet werden, bin ich sehr dankbar für diese Gelegenheit.
Wahe Guru!
Sat Nam
Mittwoch, 16. Mai 2012
Atem und Yoga-Einrichtung
Heute sind die bestellten Sachen für den Yogaraum gekommen. Ganz aufgeregt habe ich den Karton geöffnet und die Matten und Sitzkissen entpackt. Wow, was für ein Moment. Wenn ich alles ordentlich hingelegt habe, mache ich ein Foto und setze es in den blog. Jetzt kann es losgehen. Ich freue mich schon auf Dienstag, wenn die ersten Schüler kommen.
Die Übungsreihe, die wir als Hausaufgabe haben, heißt "Erkenne Deine 10 Körper" und meint, dass wir aus verschiedenen Facetten als nur den körperlichen Teil bestehen. Ich fühle mich danach viel kraftvoller als vorher. Mir ist bewusst geworden wieviel Energie ich durch tiefen kräftigen Atem bekommen kann (entspricht dem Pranakörper = Prana = Energie durch Atem). Manchmal wenn ich spüre, dass mein Energiepegel sinkt, greife ich doch gerne zu einem Zwischensnack um den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Alternativ kann ich auch ein paar tiefe Atemzüge nehmen oder zumindest dies zuerst tun und dann abwarten ob da wirklich Hunger ist. Sehr praktisch.
Aber jetzt wartet das Abendbrot, das will ich nicht wegatmen... ;-)
Sat Nam
Die Übungsreihe, die wir als Hausaufgabe haben, heißt "Erkenne Deine 10 Körper" und meint, dass wir aus verschiedenen Facetten als nur den körperlichen Teil bestehen. Ich fühle mich danach viel kraftvoller als vorher. Mir ist bewusst geworden wieviel Energie ich durch tiefen kräftigen Atem bekommen kann (entspricht dem Pranakörper = Prana = Energie durch Atem). Manchmal wenn ich spüre, dass mein Energiepegel sinkt, greife ich doch gerne zu einem Zwischensnack um den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Alternativ kann ich auch ein paar tiefe Atemzüge nehmen oder zumindest dies zuerst tun und dann abwarten ob da wirklich Hunger ist. Sehr praktisch.
Aber jetzt wartet das Abendbrot, das will ich nicht wegatmen... ;-)
Sat Nam
Dienstag, 15. Mai 2012
Wut im Bauch
Leider habe ich den gestrigen Eintrag vom i-pad aus geschrieben und der übernimmt meine Formatierungen nicht. Hier also noch einmal der Weg vom Gedanken zur Handlung mit mehr Übersicht:
1. 1000 Impulse pro Sekunde durchströmen mich.
2. Ein Gedanke wird ausgewählt.
3. Gefühl/e treten dazu auf.
4. Ein Verlangen entsteht.
5. Dieses Verlangen zieht eine Handlung nach sich.
6. Es entsteht ein bestimmter Effekt.
... und dann geht das Spiel von vorne los.
Interessant ist, dass ich die Wahl habe. Ich entscheide, welchen Gedanken ich aus den 1000 Impulsen pro Sekunde näher verfolge. Wenn ich noch nicht mit einem Gefühl verhaftet bin, kann ich den Gedanken auch weiterziehen lassen und gehe somit auf 1 zurück. Auch von den Gefühlen brauche ich mich nicht beherrschen zu lassen. Ich kann mehrere Empfindungen zulassen und den angenehmen wählen.
Amrit Kaur hat auch von einer Ausnahme gesprochen: WUT. Wut entsteht nach einem Gefühl (von z.B. Ohnmacht) und ist ein Verlangen (z.B. Rache). Wut ist eine enorme Energie und sollte nicht verdrängt werden. Am Besten ist Bewegung damit sich diese Energie transformieren und auflösen kann. Ohne Handlung besteht die Gefahr, dass ich darin stecken bleibe und davon beherrscht werde. Also, ab in den Wald und Holz hacken!
Amrit Kaur sagte auch folgenden wunderbaren Satz: "Du kannst die Welt nicht so verändern, dass Du niemals verletzt wirst." Ich kenne die Erfahrung gut, dass ich nachdem mich jemand verletzt hat in der Wut über diejenige stecken geblieben bin und mir 1000 Dinge überlegt habe, wie ich das zukünftig verhindern will (z.B. das ich ihr mal ordentlich die Meinung sage!). Doch dann schieße ich ja nur zurück und bin damit auf der gleichen Ebene. Den Schmerz wahrnehmen und durchleben ist besser als sich in Wut zu verstricken. Natürlich heißt das nicht, das ich alles schlucke. Es ist nur ein Unterschied, ob ich mit Vergebung im Herzen offen rede oder mit Wut im Bauch angreife.
Sat Nam
1. 1000 Impulse pro Sekunde durchströmen mich.
2. Ein Gedanke wird ausgewählt.
3. Gefühl/e treten dazu auf.
4. Ein Verlangen entsteht.
5. Dieses Verlangen zieht eine Handlung nach sich.
6. Es entsteht ein bestimmter Effekt.
... und dann geht das Spiel von vorne los.
Interessant ist, dass ich die Wahl habe. Ich entscheide, welchen Gedanken ich aus den 1000 Impulsen pro Sekunde näher verfolge. Wenn ich noch nicht mit einem Gefühl verhaftet bin, kann ich den Gedanken auch weiterziehen lassen und gehe somit auf 1 zurück. Auch von den Gefühlen brauche ich mich nicht beherrschen zu lassen. Ich kann mehrere Empfindungen zulassen und den angenehmen wählen.
Amrit Kaur hat auch von einer Ausnahme gesprochen: WUT. Wut entsteht nach einem Gefühl (von z.B. Ohnmacht) und ist ein Verlangen (z.B. Rache). Wut ist eine enorme Energie und sollte nicht verdrängt werden. Am Besten ist Bewegung damit sich diese Energie transformieren und auflösen kann. Ohne Handlung besteht die Gefahr, dass ich darin stecken bleibe und davon beherrscht werde. Also, ab in den Wald und Holz hacken!
Amrit Kaur sagte auch folgenden wunderbaren Satz: "Du kannst die Welt nicht so verändern, dass Du niemals verletzt wirst." Ich kenne die Erfahrung gut, dass ich nachdem mich jemand verletzt hat in der Wut über diejenige stecken geblieben bin und mir 1000 Dinge überlegt habe, wie ich das zukünftig verhindern will (z.B. das ich ihr mal ordentlich die Meinung sage!). Doch dann schieße ich ja nur zurück und bin damit auf der gleichen Ebene. Den Schmerz wahrnehmen und durchleben ist besser als sich in Wut zu verstricken. Natürlich heißt das nicht, das ich alles schlucke. Es ist nur ein Unterschied, ob ich mit Vergebung im Herzen offen rede oder mit Wut im Bauch angreife.
Sat Nam
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