Der letzte Tag des Jahres begann bei mir sehr früh. Meine Kleine rief mich um 3 Uhr, weil ein unüberwindbares Problem zwischen ihr und einer ruhiger Nacht lag (ihr Kuscheltier war nicht sofort griffbereit). Und nachdem Heldin Mama den Schnuffel aus der Klemme zwischen Bett und Wand gerettet hatte, schlief sie sofort wieder ein und ich war wach wie einen Kaffeebohne. Früher hätte ich mich genervt hin- und hergewälzt, den Mutterjob verflucht und den Rentenantrag gestellt, jetzt gehe ich einfach auf die Yogamatte. Eine gute Gelegenheit mal wieder das Japji laut zu lesen und den einzelnen Übungen in Ruhe nachzuspüren.
Das faszinierendste ist, dass ich mich trotz Schlafmangel frisch und gut fühle. Leider können wir nicht mit unseren Freunden Sylvester feiern, weil wir aufgrund unserer Magen-Darm-Zeit (Ralf hatte es dann auch noch erwischt) niemanden zuzumuten sind. Falls jemand scharf auf Viren ist, bitte melden! Nein, das ist natürlich übertrieben. Wir sind alle wieder fit, aber einen Tag Abstand zu uns ist einfach ratsam. Sehr Schade, dass es ausgerechnet auf den heutigen Tag fällt, aber es passt zu meinem Wunsch für das neue Jahr 2012, der mir heute während der Meditation bewusst wurde: Akame = wunschlos sein.
Ich wünsche mir Zufriedenheit und Dankbarkeit für das, was ist. Ich glaube, dass ist das erste Mal, dass ich Silvester nicht damit verbringe mir alle möglichen Wünsche detailliert auszumalen und zu kommunizieren. Dabei meine ich mit Akame nicht Passivität und Gleichgültigkeit. Es geht mir um eine dicke Rolle von Ruhe und Gelassenheit, gefüllt mit tiefer Dankbarkeit und erfüllter Wunschlosigkeit.
Renate hat mir heute (wieder einmal) eine tolle e-mail zum Thema Yoga geschrieben. Sie freut sich sehr darauf, dass Yoga sie gefunden hat, eine große Suche abgeschlossen ist und nun entdeckt werden will.
Genau. Wahe Guru!
Auf ins neue Yoga-Jahr 2012!
Sat Nam
Samstag, 31. Dezember 2011
Freitag, 30. Dezember 2011
Musik und ihre Wirkung
Neulich hatte ich vergessen, meinen I-Pod (der ausschließlich mit Yoga-Musik geladen ist) in der Küche auszuschalten. Es steckte in einer docking-Station und schallte Mantra-Klänge in die unendliche Weiten unserer petite Cuisine. In einer Ecke hatte ich selbstgemachten Joghurt stehen, der 6 Stunden lang vor sich hin reifte. Als ich den Joghurt am nächsten Tag aß, bildete ich mir ein, er würde besonders gut schmecken. Vielleicht, dachte ich, lag es an der Musik, der er hemmungslos ausgesetzt war.
Es gibt dazu eine Ankedote von Bhagwati Kaur, als sie Guru Dev Singh bei sich zu Hause zum Essen hatte. Sie sagte ihm, dass sie ein Mantra beim Kochen gesungen hätte. Er sagte, dass er das schon geschmeckt habe, aber warum hat sie beim Reis damit aufgehört? Es stimmte, sie hatte nur beim Gemüse gechantet...
Es gibt dazu eine Ankedote von Bhagwati Kaur, als sie Guru Dev Singh bei sich zu Hause zum Essen hatte. Sie sagte ihm, dass sie ein Mantra beim Kochen gesungen hätte. Er sagte, dass er das schon geschmeckt habe, aber warum hat sie beim Reis damit aufgehört? Es stimmte, sie hatte nur beim Gemüse gechantet...
Heute laß ich in einer Zeitung von den Experimenten von Masaru Emoto. Seine Veröffentlichungen sind nicht neu (und auch nicht unumstritten), aber es fügt sich wunderbar in meine Erfahrungen ein. Er setzte Wasser bestimmter Musik aus, gefror es und fotografierte die entstandenen Eiskristalle. Bei klassischer Musik entstanden prächtige und symmetrische Kristalle, bei Heavy Metall Musik waren sie deformiert und zerissen. Er unternahm auch Versuche mit Worten. Die schönsten Kristalle erhielt er bei den Worten "Dankbarkeit" und "Liebe" (egal in welcher Sprache!). Die Fotos von den Kristallen sind wunderschön. Hier der Link zu seiner Homepage, dort gibt es Kristalle entsprechend der Nationalhymnen der Länder:
Sat Nam
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Krank sein und in sich gehen
Dank Globulis (Arsenicum Album C30, 5 Stck auf ein Wasserglas, Schlückchenweise, anfangs alles 15 Minuten, später größere Abstände), langen tiefen Atemzügen und Engelskarte ("Du bist kräftig und gesund"), die mir meine große Tochter unter das Kopfkissen schob, bin ich ziemlich schnell wieder gesund geworden. Außer Müdigkeit ist alles vorbei.
Letzten Samstag war ja meine Kleine dran und ich war fasziniert wie sie mit der Situation umging. Sie war wirklich sehr krank, lag verkrampft auf dem Badezimmerteppich und wollte erst mal nicht wieder in ihr Bett ("sonst spucke da noch alles voll..."). Doch gleichzeitig war sie total ruhig und stark in sich gekehrt, als wäre sie auf einem anderen Planeten. Auch den ganzen Tag später zog sie sich in sich selbst zurück bis sie am Abend wieder fit war. Und genau daran dachte ich, als ich dran war.
Krank sein kann wie eine erzwungene Meditation sein. Denken und Grübeln verschlimmern den Zustand, dagegen Loslassen und sich dem Unwiderbringlichen hingeben tut gut. Umso tiefer ich in mich hinein gehen kann (am Besten in den Beckenboden hinein), umso stärker können meine Selbstheilungskräfte arbeiten.
Um die Mittagszeit spürte ich, dass es mir wieder gut ging, aber mein Kreislauf im Keller war. Nun tat ich das, was ich normalerweise ganz früh morgens mache und was bei solchen Problemen helfen soll, ich duschte mich von oben bis unten (außer Oberschenkel und Kopf) kalt ab. Es war unglaublich, wie gut es mir tat. Als wäre ich als neuer Mensch aus der Dusche gestiegen. Auch das anschließende Yogaset schaffte ich, was mich sehr erstaunte.
Sat Nam
Letzten Samstag war ja meine Kleine dran und ich war fasziniert wie sie mit der Situation umging. Sie war wirklich sehr krank, lag verkrampft auf dem Badezimmerteppich und wollte erst mal nicht wieder in ihr Bett ("sonst spucke da noch alles voll..."). Doch gleichzeitig war sie total ruhig und stark in sich gekehrt, als wäre sie auf einem anderen Planeten. Auch den ganzen Tag später zog sie sich in sich selbst zurück bis sie am Abend wieder fit war. Und genau daran dachte ich, als ich dran war.
Krank sein kann wie eine erzwungene Meditation sein. Denken und Grübeln verschlimmern den Zustand, dagegen Loslassen und sich dem Unwiderbringlichen hingeben tut gut. Umso tiefer ich in mich hinein gehen kann (am Besten in den Beckenboden hinein), umso stärker können meine Selbstheilungskräfte arbeiten.
Um die Mittagszeit spürte ich, dass es mir wieder gut ging, aber mein Kreislauf im Keller war. Nun tat ich das, was ich normalerweise ganz früh morgens mache und was bei solchen Problemen helfen soll, ich duschte mich von oben bis unten (außer Oberschenkel und Kopf) kalt ab. Es war unglaublich, wie gut es mir tat. Als wäre ich als neuer Mensch aus der Dusche gestiegen. Auch das anschließende Yogaset schaffte ich, was mich sehr erstaunte.
Sat Nam
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Dienstag, 27. Dezember 2011
Müll im Kopf
Nach drei Tagen weihnachtlicher Ruhe drehten meine innerlichen Räder heute Morgen gleich wieder voll auf. Fast wie auf Entzug fühlte ich mich und hatte beim Yoga alle Mühe mich auf die Übungen zu konzentrieren. Es ist unglaublich, was der Mensch alles kann. Gleichzeitig 1000 Dinge denken, die ich alle unbedingt heute noch machen muss und Yoga machen, sich dann auch noch wundern, dass ich genervt bin.
Meine Liste um 6 Uhr morgens: Einkaufen, drei Telefonate, zwei wichtige E-Mails, mit allen ins Westbad fahren, Aufräumen, bei der Nachbarin klingeln und sich bedanken, bestimmte Globulis besorgen.... Und dann kommen die Details: der e-mail Text könnte so lauten:..... Nein, besser wäre..... Und dann die Formulierungen für die Telefonate: .... Nein, lieber ..... Ja, das ist gut, aber wenn sie dann das sagt, dann.... oder doch lieber ..... HUAH!!!!!!!
Für diesen Gedankenmüll brauche ich zwei Müllautos und eine Spezial-Abgabe Sondermüll.
Da hilft nur ein Mantra:
Sat Nam Sat Nam Sat Nam Sat Nam Saaaaaaaaaaaaaaaaaaaaat Naaaaam Saaaaaaaaaaaaat Naaaam Saaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaat Naaam
Sat Nam
Meine Liste um 6 Uhr morgens: Einkaufen, drei Telefonate, zwei wichtige E-Mails, mit allen ins Westbad fahren, Aufräumen, bei der Nachbarin klingeln und sich bedanken, bestimmte Globulis besorgen.... Und dann kommen die Details: der e-mail Text könnte so lauten:..... Nein, besser wäre..... Und dann die Formulierungen für die Telefonate: .... Nein, lieber ..... Ja, das ist gut, aber wenn sie dann das sagt, dann.... oder doch lieber ..... HUAH!!!!!!!
Für diesen Gedankenmüll brauche ich zwei Müllautos und eine Spezial-Abgabe Sondermüll.
Da hilft nur ein Mantra:
Sat Nam Sat Nam Sat Nam Sat Nam Saaaaaaaaaaaaaaaaaaaaat Naaaaam Saaaaaaaaaaaaat Naaaam Saaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaat Naaam
Sat Nam
Montag, 26. Dezember 2011
Anders sein (Kopftücher)
Neulich war ich beim Tollwood und habe schöne Kopftücher gekauft. Sie sind verschieden farbig. Ich habe eines in orange/braun und eines in aquamarin/blau/türkis gekauft. Es ist sehr angenehm sie zu tragen. Die reine Baumwolle ist angeraut und hält daher sehr gut am Kopf. Am Besten ist es, wenn ich sie wie einen nach oben offenen Turban trage. Ich fühle mich darin, so wie Helga es einmal treffend formuliert hat: "Viel zentrierter". Nun gibt es leider keine starke Modewelle hinter der ich mich verstecken kann und ich bin (mal wieder) mit dem Thema "anders sein" konfrontiert.
Als Yogalehrerin erfülle ich mit dieser Kopfbedeckung natürlich alle Klischees. Und ich habe Angst, dass die Leute hinter meinem Rücken tuscheln ("... jetzt fehlt nur noch ein langes Gewand und sie wandert nach Indien aus und geht in ein Kloster..."). Nun stellt sich dabei die Frage, wer sind den eigentlich "die Leute". Es gibt niemanden Konkretes, von dem ich so etwas weiß. Aber es fällt auf und ich spüre, wenn die Blicke an meinen Kopf gehen. Und obwohl ich schon eine sehr schöne positive Rückmeldung bekommen habe ("Das steht Dir und die Farbe hebt Deine Augenfarbe schön hervor." Danke Christine!), erfordert es Mut so herum zu laufen.
Es ist das alte Spiel zwischen gesellschaftlichen Normen und dem eigenen Wohlgefühl. Schwierig wird es dann für mich, wenn ich mich einerseits damit sehr wohlfühle, aber mich gleichzeitig unsicher in Gesellschaft fühle. Dann ist die Tagesform entscheidend. Niemand zwingt mich diese Tücher zu tragen oder sie nicht zu tragen.
Ich erinnere mich noch an meine erste Yogastunde. Ich ging mit Vorurteilen hin und war sehr froh, dass meine erste Yogalehrerin so "normal" aussah. Also ohne Tuch, langem Gewand und rotem Punkt auf der Stirn. Ich möchte auch als bodenständig gelten und ich fühle mich auch so, doch ist mir bewusst, dass ich mit meinem Äußeren für Irritationen sorgen kann.
Bemerkenswert fand ich eine Aussage von einer Frau, die mich mit meinem Kopftuch sah, es schön fand und sagte: "Ach ja, dass würde ich auch gerne tragen. Aber da fehlt mir der Mut." Ich schaute sie fragend und abwartend an. "Na, Du kannst das tragen. Du bist ja schließlich Yogalehrerin." Da war ich wirklich baff.
Falls sich jemand für Kopftücher interessiert und "mutig" sein will. Hier der Link zum Aussteller vom Tollwood.
http://community.tollwood-festival.info/useranzeigen.php?UserAnzeigen=712
Sat Nam
Als Yogalehrerin erfülle ich mit dieser Kopfbedeckung natürlich alle Klischees. Und ich habe Angst, dass die Leute hinter meinem Rücken tuscheln ("... jetzt fehlt nur noch ein langes Gewand und sie wandert nach Indien aus und geht in ein Kloster..."). Nun stellt sich dabei die Frage, wer sind den eigentlich "die Leute". Es gibt niemanden Konkretes, von dem ich so etwas weiß. Aber es fällt auf und ich spüre, wenn die Blicke an meinen Kopf gehen. Und obwohl ich schon eine sehr schöne positive Rückmeldung bekommen habe ("Das steht Dir und die Farbe hebt Deine Augenfarbe schön hervor." Danke Christine!), erfordert es Mut so herum zu laufen.
Es ist das alte Spiel zwischen gesellschaftlichen Normen und dem eigenen Wohlgefühl. Schwierig wird es dann für mich, wenn ich mich einerseits damit sehr wohlfühle, aber mich gleichzeitig unsicher in Gesellschaft fühle. Dann ist die Tagesform entscheidend. Niemand zwingt mich diese Tücher zu tragen oder sie nicht zu tragen.
Ich erinnere mich noch an meine erste Yogastunde. Ich ging mit Vorurteilen hin und war sehr froh, dass meine erste Yogalehrerin so "normal" aussah. Also ohne Tuch, langem Gewand und rotem Punkt auf der Stirn. Ich möchte auch als bodenständig gelten und ich fühle mich auch so, doch ist mir bewusst, dass ich mit meinem Äußeren für Irritationen sorgen kann.
Bemerkenswert fand ich eine Aussage von einer Frau, die mich mit meinem Kopftuch sah, es schön fand und sagte: "Ach ja, dass würde ich auch gerne tragen. Aber da fehlt mir der Mut." Ich schaute sie fragend und abwartend an. "Na, Du kannst das tragen. Du bist ja schließlich Yogalehrerin." Da war ich wirklich baff.
Falls sich jemand für Kopftücher interessiert und "mutig" sein will. Hier der Link zum Aussteller vom Tollwood.
http://community.tollwood-festival.info/useranzeigen.php?UserAnzeigen=712
Sat Nam
Sonntag, 25. Dezember 2011
einfache Meditation bei Konflikten
Ich habe eine einfache aber wirksame Meditation in dem Buch über Yogi Bhajan und das Thema "Liebe und Partnerschaft" gefunden. Es geht darum, Gott im anderen zu sehen. Wenn ich beispielsweise mit einem Menschen einen Konflikt habe oder wütend auf ihn bin, kann ich sie anwenden um zu erkennen, was wirklich dahinter steckt:
Du setzt Dich in einfache Sitzhaltung, schließt die Augen und meditierst von innen auf Deine Nasenspitze. Dazu stellst Du Dir den- oder diejenige als inneres Bild vor... Ich habe es ausprobiert und interessante Erkenntnisse gewonnen. Mein Gegenüber lächelte mich an und signalisierte, dass es im Moment einfach nur Freude mit mir haben möchte, nichts anderes. Dass hat mir sehr geholfen.
Und passt herrlich zu Weihnachten, die Zeit des Friedens.
Fröhliche und friedliche Weihnachten Euch allen!
Sat Nam
Du setzt Dich in einfache Sitzhaltung, schließt die Augen und meditierst von innen auf Deine Nasenspitze. Dazu stellst Du Dir den- oder diejenige als inneres Bild vor... Ich habe es ausprobiert und interessante Erkenntnisse gewonnen. Mein Gegenüber lächelte mich an und signalisierte, dass es im Moment einfach nur Freude mit mir haben möchte, nichts anderes. Dass hat mir sehr geholfen.
Und passt herrlich zu Weihnachten, die Zeit des Friedens.
Fröhliche und friedliche Weihnachten Euch allen!
Sat Nam
Samstag, 24. Dezember 2011
Heiligabend und Yoga
Ich bin mindestens genauso aufgeregt wie die Kinder. Wir reden ununterbrochen über alles, was uns geradeso einfällt, räumen intensiv auf (was soll sonst das Christkind denken...) und haben gewettet wie oft der Papa beim Tannenbaum aufbauen flucht. Es waren 5 Flüche. Eine gute Leistung, schließlich ist der Baum einmal komplett aus dem Ständer gefallen und das Wasser süffte auf den Laminatboden...
Zum Krippenspiel gehen die Große und Ralf alleine. Ich bin mit der Kleinen zu Hause, da sie sich die ganze letzte Nacht übergeben hat. Es geht ihr schon besser, aber sie ist noch sehr Mama - bedürftig. In der Gemeinschaft "Oh Du fröhliche zu singen" bedeutet für mich viel. Mir steigen dann immer die Tränen in die Augen. Wenn soviele Menschen ihr Herz öffnen, ist die Energie unglaublich schön. Das habe ich schon als Kind sehr geliebt und es ist auch der Grund warum ich das Yoga in der Gruppe so liebe. Jede/r kommt mit einer bestimmten Laune in die Stunde und danach schauen sich alle mit offenem Herzen an.
Ja, genau wie Weihnachten!
Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen heiligen Abend mit zahlreichen Herzöffner-Momenten...
Sat Nam
Zum Krippenspiel gehen die Große und Ralf alleine. Ich bin mit der Kleinen zu Hause, da sie sich die ganze letzte Nacht übergeben hat. Es geht ihr schon besser, aber sie ist noch sehr Mama - bedürftig. In der Gemeinschaft "Oh Du fröhliche zu singen" bedeutet für mich viel. Mir steigen dann immer die Tränen in die Augen. Wenn soviele Menschen ihr Herz öffnen, ist die Energie unglaublich schön. Das habe ich schon als Kind sehr geliebt und es ist auch der Grund warum ich das Yoga in der Gruppe so liebe. Jede/r kommt mit einer bestimmten Laune in die Stunde und danach schauen sich alle mit offenem Herzen an.
Ja, genau wie Weihnachten!
Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen heiligen Abend mit zahlreichen Herzöffner-Momenten...
Sat Nam
Freitag, 23. Dezember 2011
Mit Yoga auf Geschenkesuche
Die Kinder und ich haben gerade Ralf vom Flughafen abgeholt. Da die Verantwortung nun eine Woche lang nicht allein auf meinen Schultern liegt, spüre ich wie ein Seufzer durch mich hindurch geht. Eine seelige Ruhe tritt ein und eine Müdigkeit zeigt sich. Und wir können uns aufteilen. Jetzt schreibe ich und er bringt sie ins Bett. Herrlich.
Die Weihnachtsgeschenke für die Kinder wollte ich gestern verpacken und habe mit Schrecken festgestellt, dass ich zwar die großen Hauptsachen wieder gefunden habe, doch leider fehlt mir eine Tüte mit ein paar kleineren Geschenken. Ich habe bereits an allen erdenklichen Stellen gesucht und auch Möbel verrückt, aber ohne Erfolg. Früher hätte es mich rasend gemacht. Heute bin ich zwar nicht gerade begeistert, aber ich kann es stärker hinnehmen: Langer tiefer Atem und Mantren singen.
Gestern Abend habe ich es dann mit SNR-Meditation versucht. Mir ist dabei sogar einfallen, wie die Tüte genau aussieht. Aber wo sie ist, konnte ich nicht erfahren. Das einzige, was mir immer in den Sinn kommt, wenn ich an die Tüte denke ist das Mantra Sat Nam - Sat Nam - Wahe Guru - Wahe Guru. Leider hilft mir das auch nicht beim Wiederfinden. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, werden wir die Sachen wohl erst beim Umzug im April finden. Was nicht so schlimm ist, dann bekommen sie die Sachen eben vom Osterhasen...
Sat Nam
Die Weihnachtsgeschenke für die Kinder wollte ich gestern verpacken und habe mit Schrecken festgestellt, dass ich zwar die großen Hauptsachen wieder gefunden habe, doch leider fehlt mir eine Tüte mit ein paar kleineren Geschenken. Ich habe bereits an allen erdenklichen Stellen gesucht und auch Möbel verrückt, aber ohne Erfolg. Früher hätte es mich rasend gemacht. Heute bin ich zwar nicht gerade begeistert, aber ich kann es stärker hinnehmen: Langer tiefer Atem und Mantren singen.
Gestern Abend habe ich es dann mit SNR-Meditation versucht. Mir ist dabei sogar einfallen, wie die Tüte genau aussieht. Aber wo sie ist, konnte ich nicht erfahren. Das einzige, was mir immer in den Sinn kommt, wenn ich an die Tüte denke ist das Mantra Sat Nam - Sat Nam - Wahe Guru - Wahe Guru. Leider hilft mir das auch nicht beim Wiederfinden. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, werden wir die Sachen wohl erst beim Umzug im April finden. Was nicht so schlimm ist, dann bekommen sie die Sachen eben vom Osterhasen...
Sat Nam
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Zeit für sich selbst nehmen
Gerade in den letzten Tagen vor Weihnachten gibt es noch so viel zu tun (noch ein paar kleine Geschenke kaufen, verpacken, Lebensmittel einkaufen, etc...), dass es noch schwerer als sonst ist, sich Zeit für sich allein zu nehmen. Etwas nur für sich zu tun ist im Moment fast unmöglich. Ich bin froh, dass ich mein tägliches Yogaset noch schaffe. Die kurzen Tage fördern auch nicht gerade das frühe Aufstehen. Ich verschlafe regelmäßig und schaffe dann morgens gerade noch die Übungen mit Entspannung. Die Meditation mache ich dann irgendwann später und muss aufpassen, dass ich die nicht vergesse.
Eigentlich kein Wunder, wenn es dann manchmal an den Feiertagen in den Familien kracht. Wenn ich die ganze Zeit mich selbst vernachlässige und dann an den Weihnachtstagen zur Ruhe komme, ist das Bedürfnis nach eigener Zeit noch viel größer. Doch stattdessen sind gute Nerven gefragt. So betrachtet ist Weihnachten eine echte Herausforderung.
Vielleicht sollte ich schon einmal anfangen nervenstärkende Yogaübungen zu machen. Dies sind in der Regel Haltungen, wo die Arme waagerecht minutenlang zur Seite gehalten werden. Sie wirken fantastisch, wenn ich doch bloß Zeit dafür hätte....
Sat Nam
Eigentlich kein Wunder, wenn es dann manchmal an den Feiertagen in den Familien kracht. Wenn ich die ganze Zeit mich selbst vernachlässige und dann an den Weihnachtstagen zur Ruhe komme, ist das Bedürfnis nach eigener Zeit noch viel größer. Doch stattdessen sind gute Nerven gefragt. So betrachtet ist Weihnachten eine echte Herausforderung.
Vielleicht sollte ich schon einmal anfangen nervenstärkende Yogaübungen zu machen. Dies sind in der Regel Haltungen, wo die Arme waagerecht minutenlang zur Seite gehalten werden. Sie wirken fantastisch, wenn ich doch bloß Zeit dafür hätte....
Sat Nam
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Gobinde - Mukande
Heute haben wir entspannt und gelassen Plätzchen (Danke Helga! Die Plätzchenform ist sehr schön und lässt sich gut stechen. Give me five!) gebacken. Ich weiß nicht warum, aber es ging total gut. Vielleicht weil ich keine Erwartungen hatte und besser vorbereitet war:
- Teig schon vorher kneten und im Kühlschrank aufbewahren, - nicht vorher die Küche putzen (besonders den Boden nicht), - den Kinder alte Klamotten anziehen (und nicht vorher eine Waschmaschine anstellen), - selbst eine Schürze umbinden, - Einstellung: Sie müssen weder schön aussehen noch schmecken, es soll einfach nur Spaß machen....
Normalerweise höre ich hauptsächlich Yogamusik, nur in der Weihnachtszeit ist das anders. Ich liebe gute Weihnachtsmusik (Ursula: Deine CD ist wirklich toll!) und genieße auch die Stimmung im Radio. Da ist soviel schöne Herzenswärme und ich mag es, wenn bekannte Weihnachtslieder neu interpretiert werden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass schöne Kindheitserinnerungen daran geknüpft sind und damit der Glaube an das Unbekannte Gute neu entflammt. Ich bin auch sehr froh, dass meine Kinder noch an das Christkind/Weihnachtsmann glauben. Sie sind so aufgeregt und freuen sich, dass es nicht mehr lange dauert.
Es ist für uns das letzte Weihnachten in Eichenau und ich bin etwas wehmütig, besonders weil ich gerade Weihnachtskarten an die tollen Freunde hier schreibe und mir dies wieder bei jeder Karte bewusst wird. Aber so ist das Leben.
Ich muss dabei immer an das Gobinde - Mukande - Mantra denken, dass von den Kräften des Lebens handelt:
Gobinde (die erhaltende Kraft), Mukande (die befreiende Kraft), Udare (die erleuchtende Kraft), Apare (die unendliche Kraft), Hariang (die zerstörende Kraft), Kariang (die schöpferische Kraft), Nirname (die namenlose Kraft), Akame (die wunschlose Kraft).
Jede Lebenssituation braucht diese Kräfte und mal ist die eine und mal die andere oder bestimmte Gruppen im Vordergrund. Und sie hängen alle miteinander zusammen. Ohne Zerstörung (Hariang) kann nichts Neues (Kariang) entstehen. Ohne das die Bäume im Winter nicht ihre Blätter verlieren, können keine Neuen sprießen. Mal muss ich mich von etwas befreien (Mukande, Umzug), mal will ich etwas erhalten (Gobinde, Freundschaften erhalten). All diese Kräfte sind im Universum vorhanden. Wenn ich will, kann ich sie annehmen und sie für mich nutzen. Weihnachten kann ich Udare (Innehalten beim Kirchenbesuch) und Apare (der immergrüne Tannenbaum) sehr nah sein.
Sat Nam
- Teig schon vorher kneten und im Kühlschrank aufbewahren, - nicht vorher die Küche putzen (besonders den Boden nicht), - den Kinder alte Klamotten anziehen (und nicht vorher eine Waschmaschine anstellen), - selbst eine Schürze umbinden, - Einstellung: Sie müssen weder schön aussehen noch schmecken, es soll einfach nur Spaß machen....
Normalerweise höre ich hauptsächlich Yogamusik, nur in der Weihnachtszeit ist das anders. Ich liebe gute Weihnachtsmusik (Ursula: Deine CD ist wirklich toll!) und genieße auch die Stimmung im Radio. Da ist soviel schöne Herzenswärme und ich mag es, wenn bekannte Weihnachtslieder neu interpretiert werden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass schöne Kindheitserinnerungen daran geknüpft sind und damit der Glaube an das Unbekannte Gute neu entflammt. Ich bin auch sehr froh, dass meine Kinder noch an das Christkind/Weihnachtsmann glauben. Sie sind so aufgeregt und freuen sich, dass es nicht mehr lange dauert.
Es ist für uns das letzte Weihnachten in Eichenau und ich bin etwas wehmütig, besonders weil ich gerade Weihnachtskarten an die tollen Freunde hier schreibe und mir dies wieder bei jeder Karte bewusst wird. Aber so ist das Leben.
Ich muss dabei immer an das Gobinde - Mukande - Mantra denken, dass von den Kräften des Lebens handelt:
Gobinde (die erhaltende Kraft), Mukande (die befreiende Kraft), Udare (die erleuchtende Kraft), Apare (die unendliche Kraft), Hariang (die zerstörende Kraft), Kariang (die schöpferische Kraft), Nirname (die namenlose Kraft), Akame (die wunschlose Kraft).
Jede Lebenssituation braucht diese Kräfte und mal ist die eine und mal die andere oder bestimmte Gruppen im Vordergrund. Und sie hängen alle miteinander zusammen. Ohne Zerstörung (Hariang) kann nichts Neues (Kariang) entstehen. Ohne das die Bäume im Winter nicht ihre Blätter verlieren, können keine Neuen sprießen. Mal muss ich mich von etwas befreien (Mukande, Umzug), mal will ich etwas erhalten (Gobinde, Freundschaften erhalten). All diese Kräfte sind im Universum vorhanden. Wenn ich will, kann ich sie annehmen und sie für mich nutzen. Weihnachten kann ich Udare (Innehalten beim Kirchenbesuch) und Apare (der immergrüne Tannenbaum) sehr nah sein.
Sat Nam
Dienstag, 20. Dezember 2011
In der Mitte bleiben - trotz Weihnachten
In meinen Weihnachtsvorbereitungen bin ich gelassener und effektiver geworden. Es war auch ein sehr schöner Nachmittag mit meinen Kindern, die Spaß hatten am Weihnachtswichtel spielen und mit gestempelt, geschrieben und gebastelt haben. Und dann noch der Schneefall! Ich habe mit Herzenslust die Schippe geschwungen.
Dann hatte ich ein Telefonat, wo mir bewusst wurde, dass vielleicht ein bestimmter Herzenswunsch nicht in Erfüllung gehen wird. Ein tiefes Zucken durchfuhr mich von unten nach oben. Ich verlor an Halt und vergaß den Beckenboden zu ziehen. Mir ist dabei bewusst geworden, dass ich nur dann wieder Halt finde, wenn ich meine Verbissenheit für diesen Wunsch ablege. Mich frei davon mache wie in dem Mantra Gobinde - Mukande... brauchte ich Akame (=wunschlos sein). Da fiel mir eine Hausaufgabe aus der Kinderyoga-Ausbildung ein. Ich chantete 40 Tage täglich 11 Minuten das Lieblingsmantra der Kinder "Ich bin glücklich - ich bin gut - Sat Nam - Sat Nam - Sat Nam Gi - Wahe Guru - Wahe Guru - Wahe Guru Gi". Dabei hatte ich die Erfahrung gemacht, dass es in einem etwas gibt, was unabhängig von allem äußeren ist. Eine Verbindung zur Seele, die immer glücklich ist - egal, was im Außen ist. Ich begann wieder dieses Mantra zu chanten und fühlte mich schnell viel besser.
Wunschlos sein in der Vorweihnachtszeit ist eigentlich eine Unmöglichkeit. Doch es geht nicht darum, keine Sehnsüchte oder Wünsche zu haben, sondern die Bindung daran zu lösen. Dass das eigene persönliche Glückserleben unabhängig davon ist. Natürlich fühle ich Freude, wenn es klappt und natürlich Traurigkeit, wenn es nicht klappt. Der Unterschied liegt darin, wie sehr ich mich damit identifiziere, d.h. wütend und verzweifelt werde, wenn es nicht klappt oder so überdrehe bei der Freude, dass die Realität nicht mehr wahrgenommen wird. Das kann ich tun - muss ich aber nicht.
Feel free!
Sat Nam
Dann hatte ich ein Telefonat, wo mir bewusst wurde, dass vielleicht ein bestimmter Herzenswunsch nicht in Erfüllung gehen wird. Ein tiefes Zucken durchfuhr mich von unten nach oben. Ich verlor an Halt und vergaß den Beckenboden zu ziehen. Mir ist dabei bewusst geworden, dass ich nur dann wieder Halt finde, wenn ich meine Verbissenheit für diesen Wunsch ablege. Mich frei davon mache wie in dem Mantra Gobinde - Mukande... brauchte ich Akame (=wunschlos sein). Da fiel mir eine Hausaufgabe aus der Kinderyoga-Ausbildung ein. Ich chantete 40 Tage täglich 11 Minuten das Lieblingsmantra der Kinder "Ich bin glücklich - ich bin gut - Sat Nam - Sat Nam - Sat Nam Gi - Wahe Guru - Wahe Guru - Wahe Guru Gi". Dabei hatte ich die Erfahrung gemacht, dass es in einem etwas gibt, was unabhängig von allem äußeren ist. Eine Verbindung zur Seele, die immer glücklich ist - egal, was im Außen ist. Ich begann wieder dieses Mantra zu chanten und fühlte mich schnell viel besser.
Wunschlos sein in der Vorweihnachtszeit ist eigentlich eine Unmöglichkeit. Doch es geht nicht darum, keine Sehnsüchte oder Wünsche zu haben, sondern die Bindung daran zu lösen. Dass das eigene persönliche Glückserleben unabhängig davon ist. Natürlich fühle ich Freude, wenn es klappt und natürlich Traurigkeit, wenn es nicht klappt. Der Unterschied liegt darin, wie sehr ich mich damit identifiziere, d.h. wütend und verzweifelt werde, wenn es nicht klappt oder so überdrehe bei der Freude, dass die Realität nicht mehr wahrgenommen wird. Das kann ich tun - muss ich aber nicht.
Feel free!
Sat Nam
Montag, 19. Dezember 2011
Trotz Vorweihnachtsstreß atmen
Seit heute Nachmittag bis eben habe ich Pakete zusammengestellt, gepackt, entpackt (hatte etwas vergessen), Schere gesucht, mit Paketband gekämpft, Schere gefunden, gegen Paketband verloren, Papier umwickelt, Weihnachtskarten geschrieben, Text für Weihnachtskarten entworfen, Text geschrieben, Karte entsorgt, TIEF EIN- UND AUSATMEN, neugeschrieben, mit den Kindern geschimpft ("Nein! Das Paketband darf nicht auf den Mund geklebt werden!"), Geschenkpapier gefunden, Weinflasche vom Kellerboden gewischt (Nein, der Verschluss von der Papprolle hält nicht!), TIEF EIN- UND AUSATMEN, Paketkarten gesucht, die Große korrigiert ("Weihnachten schreibt man mit h hinter dem i" - Kritzel, Kritzel, Kritzel - "Ich glaube, Du solltest das lieber noch einmal schreiben." - "Wieso, dass kann der Kleine doch sowieso nicht lesen." - "Aber die MUTTER!"),............... trotzdem weiter gemacht.
Es auch irgendwann geschafft.
Gute Nacht!
Sat Nam
Es auch irgendwann geschafft.
Gute Nacht!
Sat Nam
Sonntag, 18. Dezember 2011
Entspannung
Heute Morgen habe ich unsere Meditation "Ong Namo Guru Deva" statt der 11 Minuten lieber 31 Minuten gemacht. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich erst nach den 11 Minuten so richtig in der Tiefe war. Es gibt mir Kraft und ich empfinde das Loslassen (was mir manchmal Angst macht) als angenehm. Es ist damit sehr zentrierend und befreiend. Aber ob ich deshalb morgen noch eher aufstehe, um sie auch in der Woche länger zu machen ...
Im Moment sind mir die Hormone gnädig gestimmt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich kurz vor der Menstruation stehe und sich schon ein Entspannungsgefühl ("Wenn es mir während der Menstruation gut geht, fühle ich mich wie leicht bekifft") bemerkbar macht. Mir fällt es leichter, mich darauf einzulassen als sonst. Normalerweise bekomme ich kurz vorher Putzattacken und kann Unordnung kaum aushalten, bin gereizt und scheuer z.B. das Waschbecken als würde ich darauf Schlittschuhlaufen. Einen kleinen Anflug hatte ich davon, aber es ist mir bewusst geworden, ich musste schmunzeln, atmete tief durch und strich ganz sanft mit dem Lappen darüber, eher so als würde ich eine Backform mit Butter einpinseln. Dabei fiel mir ein, was Dashmesh Singh in Hannover beim letzten Ausbildungswochenende erzählt hatte: "Im Augenblick zu sein, ist das Höchste was wir erreichen können."
Sat Nam
Im Moment sind mir die Hormone gnädig gestimmt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich kurz vor der Menstruation stehe und sich schon ein Entspannungsgefühl ("Wenn es mir während der Menstruation gut geht, fühle ich mich wie leicht bekifft") bemerkbar macht. Mir fällt es leichter, mich darauf einzulassen als sonst. Normalerweise bekomme ich kurz vorher Putzattacken und kann Unordnung kaum aushalten, bin gereizt und scheuer z.B. das Waschbecken als würde ich darauf Schlittschuhlaufen. Einen kleinen Anflug hatte ich davon, aber es ist mir bewusst geworden, ich musste schmunzeln, atmete tief durch und strich ganz sanft mit dem Lappen darüber, eher so als würde ich eine Backform mit Butter einpinseln. Dabei fiel mir ein, was Dashmesh Singh in Hannover beim letzten Ausbildungswochenende erzählt hatte: "Im Augenblick zu sein, ist das Höchste was wir erreichen können."
Sat Nam
Samstag, 17. Dezember 2011
Adi Shakti
Heute ist ein wunderbarer Tag! Ich bin zum zweiten Mal Tante von einem süßen Fratz geworden. Er ist in der letzten Nacht geboren, wie ein vorweihnachtliches Geschenk.
Wenn ein Kind geboren ist, ist dieser Moment wo die Nachricht kommt, so als würde die Welt für einen Augenblick still stehen. Ein Leuchten durchströmt alles, ein tiefer Atemzug entsteht automatisch, das Herz wird ganz warm, ein paar Tränen der Rührung steigen auf und dieses magische Gefühl, dass alles gut ist, ist ganz klar und deutlich da. Adi Shakti - die schöpferische weibliche Kraft ist unglaublich präsent!
Gemeinsam mit den Kindern haben wir das Abendbrot als Picknick vor dem Kamin "eingenommen" ("Max, nehmen Sie sich doch bitte den Abend frei wir speisen heute ganz rustikal im Kaminzimmer...") und feiern neben der Geburt auch nachträglich unseren Hochzeitstag.
Das wird ein schöner Abend.
Sat Nam
Wenn ein Kind geboren ist, ist dieser Moment wo die Nachricht kommt, so als würde die Welt für einen Augenblick still stehen. Ein Leuchten durchströmt alles, ein tiefer Atemzug entsteht automatisch, das Herz wird ganz warm, ein paar Tränen der Rührung steigen auf und dieses magische Gefühl, dass alles gut ist, ist ganz klar und deutlich da. Adi Shakti - die schöpferische weibliche Kraft ist unglaublich präsent!
Gemeinsam mit den Kindern haben wir das Abendbrot als Picknick vor dem Kamin "eingenommen" ("Max, nehmen Sie sich doch bitte den Abend frei wir speisen heute ganz rustikal im Kaminzimmer...") und feiern neben der Geburt auch nachträglich unseren Hochzeitstag.
Das wird ein schöner Abend.
Sat Nam
Freitag, 16. Dezember 2011
Eigenverantwortung und Kinderyoga
Erst hat mich folgendes Video sehr bewegt: http://youtu.be/H1N7XcbmMT8
Mir liefen die Tränen über die Wangen. Dass eine 5 minütige Ansprache von einem jungen Mädchen so direkt ins Herz gehen kann, finde ich unglaublich. Es hat mich an die eigene Verantwortung im Alltag erinnert. Ich kann die Welt nicht von heute auf Morgen verändern, aber ich kann jeden Tag etwas tun in dem ich bewusster lebe. Was natürlich nicht immer leicht ist:
Unsere Weihnachtskarten habe ich dieses Jahr auf Recycling-Papier drucken lassen, sie glänzen diesmal nicht so sehr, aber sie sind trotzdem gut. Doch dann habe ich "unbewusst" drei Rollen glitzerfarbenes (=mit viel Alu drin) Geschenkpapier gekauft. Sie sahen so schön aus und die Kinder mögen doch so gerne Glitzer... Als ich dann zu Hause war und auf die Rollen starte, musste ich lachen: 2 m Länge hatte das Papier. Das steht in keinem Verhältnis zu den Weihnachtskarten. Ich tauschte die Rollen wieder um und kaufte bedrucktes Packpapier. Immerhin ein Anfang. Wobei es noch besser wäre, die Geschenke einfach in Handtücher zu wickeln...
Die Kinderyogastunde war wieder sehr schön. Seit 8 Monaten kommen sie und es ist wunderbar anzusehen, wie leicht ihnen die Übungen jetzt fallen und mit welcher Begeisterung sie immer wieder dabei sind. Weil es die letzte Stunde in diesem Jahr war, habe ich etwas besonderes gemacht und 24 Übungen auf Kärtchen laminiert und sie frei ziehen lassen. Dazu entwickelten wir eine Geschichte. Zügig in 24 verschiedene Haltungen zu schlüpfen ist schon eine Herausforderung, die sie sehr schön gemeistert haben. Beeindruckend fand ich die Konzentration mit der sie die ganze Zeit dabei waren. Das ist im Alter von 5 bis 7 nicht selbstverständlich. Anschließend konnten wir sogar 9 Minuten Gobinde - Mukande als Bewegungsmeditation machen.
Ich weiß es ja, aber ich staune trotzdem immer wieder, dass das Kinderyoga so gut wirken kann.
Sat Nam
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Forschungsyogagruppe PMS
Heute habe ich mich gefragt, warum hat die Natur es so eingerichtet, dass wir Frauen durch unseren Menstruationszyklus solchen emotionalen Schwankungen ausgesetzt sind. Vielleicht weil wir uns damit besser in jeden anderen Menschen einfühlen können, da wir sagen können: Oh ja, dass kenn' ich auch gut. Es schult unsere Fähigkeit für Mitgefühl. Aber mehr fällt mir dazu noch nicht ein. Laut Wikipedia geben 25 % der Frauen im gebärfähigen Alter an, ernsthafte Beschwerden im Zyklus zu haben. Folgende Angaben wurden gemacht:
- Körperliche Symptome:
- Gewichtszunahme durch Wasseransammlungen im Gewebe
- Hautveränderungen
- Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfungssymptome
- Übelkeit und Kreislaufbeschwerden
- Durchfall
- Krämpfe im Unterbauch
- Kopf- und Rückenschmerzen
- Heißhunger oder Appetitlosigkeit
- Schmerzhafte Spannungen, Schwellungen oder extreme Empfindlichkeit gegenüber Berührung der Brüste - die sogenannte Mastodynie
- erhöhte Sensibilität auf Reize (Licht, Berührung, Lärm, Geruch, Zeit- und Arbeitsdruck)
- Migräne
- Ohnmacht
- Völlegefühl
- Schmerzen im Bereich der Geschlechtsorgane und im kleinen Becken beim Geschlechtsverkehr – eine sogenannte Dyspareunie
- Schleimhautreizungen ähnlich Erkältungssymptomen
- Aktivierung von latenten Entzündungsherden im Körper
- Psychische Symptome:
- Stimmungsschwankungen (Gemütslabilität)
- Antriebslosigkeit
- Hyperaktivität, Ruhelosigkeit
- Depressionen oder manische Phasen
- Angstzustände
- Reizbarkeit
- Aggressivität
- grundloses Weinen/Lachen
- vermindertes Selbstwertgefühl
- Heißhungerattacken
Zufällig besuchte mich heute Morgen eine Freundin und erzählte mir, dass sie schon seit Jahren von einem Arzt zum anderen düst wegen einiger der oben genannten Beschwerden und niemand auf die Idee kam, dass es vielleicht mit dem weiblichen Zyklus und den Hormonausschüttungen zu tun hat. Erst seit sie sich selbst darum kümmert, sich informiert und gezielt etwas dagegen tut, findet sie Besserung. Ich habe ihr die Übungsreihe empfohlen, die ich gerade mache, sie will sie jetzt auch ausprobieren und wir wollen uns darüber austauschen... "Forschungsyogagruppe PMS" ist gegründet. Wer hat Lust noch mitzumachen?
Sat Nam
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Frauen dürfen irre sein
Heute habe ich mich sicheren Dingen gewidmet: Weihnachtskarten schreiben. Da kann mir meine Große aus der 2. Klasse noch nicht so viel vormachen...
Und das Thema Alternative schlug wieder auf. Auch wenn ich im Moment allen Grund hätte, gereizt zu sein, schließlich stehe ich mitten in der PMS-Phase und dass allein dieses Phänomen wissenschaftlich anerkannt ist, wertet uns Frauen doch enorm auf, versuche ich weiterhin meinem bewusst gewordenen Ratschlag ("Es gibt keine Alternative, wenn Du entspannt sein willst - nutze Dein drittes Auge!") die Treue zu halten. Wobei es mir leichter fiel mich auf den langen tiefen Atem zu konzentrieren. Durch mein verbessertes Bewusstsein der Zusammenhänge von Einfluss meiner Stimmungen durch normale Hormonschwankungen im Leben einer Frau im gebärfähigen Alter (irgendwie habe ich es heute mit langen Sätzen), fühle ich mich diesen Schwankungen weniger hilflos ausgeliefert. Ich habe aufgehört zu analysieren (Warum bin ich denn jetzt gerade gereizt?), nehme es an (ach, das sind nur normale PMS-Phänomene wie sie Million andere Frauen auch haben) und werde aktiv (drittes Auge, bewusstes Atem).
Im Grunde genommen ist es schon irre, da gibt es die Menstruation an sich (= 4 - 7 Tage), dann die Phase um den Eisprung herum (= 4 - 7 Tage), um dann wieder in die PMS zu gehen ( = 4 - 7 Tage). Wenn es also dumm läuft, sind wir Frauen nur eine Woche im Monat "normal".... So etwas kompliziertes konnte sich bloß ein Mann (=der liebe Gott) ausgedacht haben....
Sat Nam
Und das Thema Alternative schlug wieder auf. Auch wenn ich im Moment allen Grund hätte, gereizt zu sein, schließlich stehe ich mitten in der PMS-Phase und dass allein dieses Phänomen wissenschaftlich anerkannt ist, wertet uns Frauen doch enorm auf, versuche ich weiterhin meinem bewusst gewordenen Ratschlag ("Es gibt keine Alternative, wenn Du entspannt sein willst - nutze Dein drittes Auge!") die Treue zu halten. Wobei es mir leichter fiel mich auf den langen tiefen Atem zu konzentrieren. Durch mein verbessertes Bewusstsein der Zusammenhänge von Einfluss meiner Stimmungen durch normale Hormonschwankungen im Leben einer Frau im gebärfähigen Alter (irgendwie habe ich es heute mit langen Sätzen), fühle ich mich diesen Schwankungen weniger hilflos ausgeliefert. Ich habe aufgehört zu analysieren (Warum bin ich denn jetzt gerade gereizt?), nehme es an (ach, das sind nur normale PMS-Phänomene wie sie Million andere Frauen auch haben) und werde aktiv (drittes Auge, bewusstes Atem).
Im Grunde genommen ist es schon irre, da gibt es die Menstruation an sich (= 4 - 7 Tage), dann die Phase um den Eisprung herum (= 4 - 7 Tage), um dann wieder in die PMS zu gehen ( = 4 - 7 Tage). Wenn es also dumm läuft, sind wir Frauen nur eine Woche im Monat "normal".... So etwas kompliziertes konnte sich bloß ein Mann (=der liebe Gott) ausgedacht haben....
Sat Nam
Dienstag, 13. Dezember 2011
Hormone und BB-Schürze
Heute während der Übungsreihe ist mir bewusst geworden, wie sehr das Denken und Sprechen mit den hormonellen Stimmungsschwankungen zusammenhängt. Es ist kein Wunder, dass wir Frauen manchmal Reden können wie ein Wasserfall. Auch das steht im Zusammenhang mit unserem "lunaren" Wesen. Ich glaube, dass wir Frauen den Auf und Abs unserer Gefühlswelt stärker ausgeliefert sind, als wir wahr haben wollen. Heute war ich so begeisterungsfähig, dass ich sogar vor der Frau hinter dem Postschalter in Freudentaumel ausbrach, nur weil ich jetzt weiß, dass es keine getrennten Aufkleber mehr für Päckchen oder Paket gibt und ich daher schon alle Aufkleber im voraus beschriften kann.
Ich konnte sogar über unsere "Zauberkekse" lachen. Sie gingen in guter Form in den Backofen und kamen weich und platt wie eine Flunder wieder heraus. Und selbst als meine Große dazu meinte; "Mama, da bist Du ja jetzt eine 6er Keksbäckerin!" - "Wie meinst Du das?" - "Na, weil Du diese Kekse so schlecht gebacken hast." Schmiss ich ihr nicht die Kekse an den Kopf. Denn sie waren so schmierig, dass ich ihr höchstens ein Peeling du sucre auf die Haut hätte reiben können. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass man statt Instantmehl, wie im Rezept angegeben, nicht (nein, wirklich nicht) auch einfach normales Mehl verwenden darf... Das Rezept stand in einem Weihnachtsbuch der drei??? for kids und war vermutlich nur für clevere Detektive gedacht. Wenigstens meinte meine Große zum Trost: "Ach Mama, dass Rezept damals in dem Benjamin Blümchen - Buch hatte ja auch nicht so gut geklappt..." Ich weiß nur nicht, ob ich mir eher Sorgen machen sollte, dass ich noch nicht einmal den Kram aus den Kinderbüchern kochen kann. Schreibt mir bitte, dass es Euch auch schon so ergangen ist und dass die Rezepte in diesen Büchern so blöd sind, weil die normalerweise sowieso keiner verwendet... Ich trage schließlich auch keine Benjamin Blümchen - Schürze...
Mein Witz-Drama-Hormon hat mich also gerade voll im Griff... Ist eigentlich ganz schön. Werde jetzt ganz weiblich weitermachen und mir die aufgenommene Schnulze von heute in Sat 1 ansehen.
Eure Hormonella
Sat Nam
Ich konnte sogar über unsere "Zauberkekse" lachen. Sie gingen in guter Form in den Backofen und kamen weich und platt wie eine Flunder wieder heraus. Und selbst als meine Große dazu meinte; "Mama, da bist Du ja jetzt eine 6er Keksbäckerin!" - "Wie meinst Du das?" - "Na, weil Du diese Kekse so schlecht gebacken hast." Schmiss ich ihr nicht die Kekse an den Kopf. Denn sie waren so schmierig, dass ich ihr höchstens ein Peeling du sucre auf die Haut hätte reiben können. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass man statt Instantmehl, wie im Rezept angegeben, nicht (nein, wirklich nicht) auch einfach normales Mehl verwenden darf... Das Rezept stand in einem Weihnachtsbuch der drei??? for kids und war vermutlich nur für clevere Detektive gedacht. Wenigstens meinte meine Große zum Trost: "Ach Mama, dass Rezept damals in dem Benjamin Blümchen - Buch hatte ja auch nicht so gut geklappt..." Ich weiß nur nicht, ob ich mir eher Sorgen machen sollte, dass ich noch nicht einmal den Kram aus den Kinderbüchern kochen kann. Schreibt mir bitte, dass es Euch auch schon so ergangen ist und dass die Rezepte in diesen Büchern so blöd sind, weil die normalerweise sowieso keiner verwendet... Ich trage schließlich auch keine Benjamin Blümchen - Schürze...
Mein Witz-Drama-Hormon hat mich also gerade voll im Griff... Ist eigentlich ganz schön. Werde jetzt ganz weiblich weitermachen und mir die aufgenommene Schnulze von heute in Sat 1 ansehen.
Eure Hormonella
Sat Nam
Montag, 12. Dezember 2011
Es gibt keine Alternative
Heute Morgen beim Yoga-Set spürte ich schon wieder diese hormonell bedingte Unausgeglichenheit. Gereizt und genervt, gleichzeitig neugierig, wie wohl die Übungen genau in dieser Phase wirken. Ich wurde entspannter und ruhiger, wie sonst auch, doch dann meldete sich eine ganz klare Stimme in mir: "Wenn Du gelassen bleiben willst, gibt es keine Alternative: Lenke Deinen Fokus auf den Punkt zwischen Deinen Augenbrauen!" Ich ließ mich ins dritte Auge sinken und atmete tief durch. Ich machte eine weitere Übung, folgte anderen Gedanken und verspannte mich wieder. "Es gibt keine Alternative!" schoss es wieder hervor. Verdammt, es stimmt einfach.
Wenn ich aus dem emotionalen Achterbahnfahrten hinaus will, geht es am Besten im Moment für mich über diesen Weg. Kein Grübeln der Welt bringt mich soweit wie die Wahrnehmung über das dritte Auge. Es ist für mich keine Fixierung auf einen Punkt, sondern das Empfinden des Ganzen über dieses Tor. Ich nehme alles in und außerhalb von mir wahr ohne mich mit einem Teil allein zu identifizieren. Dadurch tauche ich in eine Tiefe ein wie ein Fisch im Ozean. Es ist eigentlich ganz leicht, lediglich ungewohnt.
Sat Nam
Wenn ich aus dem emotionalen Achterbahnfahrten hinaus will, geht es am Besten im Moment für mich über diesen Weg. Kein Grübeln der Welt bringt mich soweit wie die Wahrnehmung über das dritte Auge. Es ist für mich keine Fixierung auf einen Punkt, sondern das Empfinden des Ganzen über dieses Tor. Ich nehme alles in und außerhalb von mir wahr ohne mich mit einem Teil allein zu identifizieren. Dadurch tauche ich in eine Tiefe ein wie ein Fisch im Ozean. Es ist eigentlich ganz leicht, lediglich ungewohnt.
Sat Nam
Sonntag, 11. Dezember 2011
Weniger Druck - mehr Gefühl
Heute habe ich mich weniger unter Druck gesetzt und fühlte mich stadtdessen müde. So als hätte der gestrige Tag Spuren hinterlassen und jetzt wo ich mehr Gelassenheit zulassen konnte, nutzt der Körper die Gelegenheit um wieder Kraft zu tanken. Ich war auch wütend, dass mein Mann heute wieder losfahren musste, was die Große sofort als Stimmung wahrnahm und mich mit Fragen löcherte. "Warum muss der Papa jetzt unbedingt los?" - "Das dauert doch noch ewig mit dem Umzug. Wieso kann er nicht von zu Hause aus arbeiten?" etc. Alles Fragen, die wir schon mehrfach durchgesprochen haben. Aber im aktuellen Moment kommt noch einmal alles hoch und will bearbeitet werden. Dazu lief im Radio auch noch Weihnachtsmusik und mir schoßen Tränen in die Augen. Das war unangenehm, doch besser als wenn ich es unterdrückt und dafür meine Umwelt mit Gereiztheit genervt hätte. Ich redete die Situation auch nicht schön, sondern sagte, dass es traurig ist und wir wissen, dass es so ist. Und dass wir da durch müssen und es nicht ändern können. Sie seufzte, legte ihren Kopf auf den Tisch und vergrub den Kopf unter ihrem Arm...
Ich strich ihr über die Wange. Sie richtete sich auf und setzte sich auf meinen Schoß. Wir atmeten gemeinsam tief ein und aus. Nach einer Weile ging es uns beiden besser und ich war froh, dass ich nicht unendlich mit ihr geredet sondern einfach mitgefühlt hatte. So war uns beiden geholfen.
Sat Nam
Ich strich ihr über die Wange. Sie richtete sich auf und setzte sich auf meinen Schoß. Wir atmeten gemeinsam tief ein und aus. Nach einer Weile ging es uns beiden besser und ich war froh, dass ich nicht unendlich mit ihr geredet sondern einfach mitgefühlt hatte. So war uns beiden geholfen.
Sat Nam
Samstag, 10. Dezember 2011
Unter Druck
Der erste Schnee in diesem Winter! Auch wenn er noch nicht lange liegen blieb, so waren die Kinder total aus dem Häuschen und ich musste sie zurückhalten, dass sie nicht schon laut brüllend um 6.30 Uhr in den Garten rannten. Ich chantete gerade die Meditation Ong Namo Guru Dev Namo, als die Kleine mir einfach die Nase zu hielt und lachte... Für einen kurzen Moment war ich schon ein bisschen ärgerlich, dass sie mich so rausriss. Das wäre natürlich eine sehr verrückte Situation gewesen, wenn ich sie angebrüllt hätte. Ein wahrer Beweis, dass Yoga entspannt. Nein, ich unterbrach einfach und begrüßte sie. Sie erzählte mir vom Schnee und rannte wieder raus.
Mein Mann schlief noch unten und ich wurde nervös. Mein rechter Arm verkrampfte sich. Mist. Ich will nicht, dass die Kinder ihn wecken. Ich unterbrach wieder und ging nach unten, erzählte ihnen, dass sie noch eine Weile in Ruhe spielen sollten. Beim dritten Anlauf beendete ich endlich die Meditation. Es ist paradox. Da freue ich mich, dass wir am Wochenende wieder alle zusammen sind und dann verkrampfe ich mich. Es spukten Gedanken durch den Kopf wie "hoffentlich spielen sie leise, damit er schlafen kann, er kam doch gestern erst so spät nach Hause und wir wollen doch einen schönen Samstag haben, da wäre es doch blöd, wenn er sich müde und genervt durch den Tag hangeln muss" oder später als er Frühstück machte "hoffentlich stellt er der Großen keine kalte Milch hin, sie hatte doch erst gestern Bauchweh...." oder "wenn ich das Kopftuch trage, was mir im Moment so gefällt, dann könnte er denken, ich sehe aus wie eine Inderin und drehe jetzt bald total ab mit dem Yoga...."
Ich war heute eine Meisterin im sich selbst unter Druck setzen, sich für alles verantwortlich fühlen und dem Perfektionismus, dass dieser Tag, da er der einzige in dieser Woche ist, wo wir alle zusammen sein können, der supermegatolle Tag werden muss. Folglich tun mir meine Schultern weh (hochgezogen wegen Ängsten, es könne etwas schief gehen), meine eigentlich abgelegte Erkältung meldet sich wieder und meine Stirn schmerzt.
Jetzt könnte ich sagen: Das muss anders werden! Und mache mir damit wieder neuen Druck. Deshalb sage ich: Es ist menschlich, es ist Vorweihnachtszeit und es ist wunderbar, dass es mir aufgefallen ist und mir bewusst wird. Dadurch wird sich alles von selbst verändern...
Sat Nam
Mein Mann schlief noch unten und ich wurde nervös. Mein rechter Arm verkrampfte sich. Mist. Ich will nicht, dass die Kinder ihn wecken. Ich unterbrach wieder und ging nach unten, erzählte ihnen, dass sie noch eine Weile in Ruhe spielen sollten. Beim dritten Anlauf beendete ich endlich die Meditation. Es ist paradox. Da freue ich mich, dass wir am Wochenende wieder alle zusammen sind und dann verkrampfe ich mich. Es spukten Gedanken durch den Kopf wie "hoffentlich spielen sie leise, damit er schlafen kann, er kam doch gestern erst so spät nach Hause und wir wollen doch einen schönen Samstag haben, da wäre es doch blöd, wenn er sich müde und genervt durch den Tag hangeln muss" oder später als er Frühstück machte "hoffentlich stellt er der Großen keine kalte Milch hin, sie hatte doch erst gestern Bauchweh...." oder "wenn ich das Kopftuch trage, was mir im Moment so gefällt, dann könnte er denken, ich sehe aus wie eine Inderin und drehe jetzt bald total ab mit dem Yoga...."
Ich war heute eine Meisterin im sich selbst unter Druck setzen, sich für alles verantwortlich fühlen und dem Perfektionismus, dass dieser Tag, da er der einzige in dieser Woche ist, wo wir alle zusammen sein können, der supermegatolle Tag werden muss. Folglich tun mir meine Schultern weh (hochgezogen wegen Ängsten, es könne etwas schief gehen), meine eigentlich abgelegte Erkältung meldet sich wieder und meine Stirn schmerzt.
Jetzt könnte ich sagen: Das muss anders werden! Und mache mir damit wieder neuen Druck. Deshalb sage ich: Es ist menschlich, es ist Vorweihnachtszeit und es ist wunderbar, dass es mir aufgefallen ist und mir bewusst wird. Dadurch wird sich alles von selbst verändern...
Sat Nam
Freitag, 9. Dezember 2011
Kräfte einteilen
Heute Mittag spürte ich das erste Mal seitdem ich am Montag die neue Übungsreihe angefangen habe, eine Verbesserung. Ein tiefes warmes Gefühl im Unterleib gepaart mit einem entspannten dritten Auge, was insgesamt zu einem tiefenentspannten Gefühlserlebnis wurde. Das ist wohl das, was Yogi Bhajan mit dem Element Äther meinte, welches für Entspannung sorgt.
Beim Spaziergang im Wald hielt ich kurz inne und ließ mir die Sonne bewusst ins Gesicht scheinen. Auch wenn die Temperaturen noch nicht winterlich sind, so sind die Kräfte der Sonnenstrahlen gering. Da wir ein Teil der Natur sind und mit den Jahreszeiten leben und sie uns beeinflussen, ist es verrückt, dass wir ausgerechnet in dieser eher kraftlosen Zeit uns dem vorweihnachtlichen Stress hingeben. Gerade jetzt sollten wir mit unseren Kräften haushalten, sie einteilen und uns auf das Wesentliche konzentrieren.
Ich freue mich schon sehr, wenn Ralf heute Abend aus dem Norden kommt und wir uns bis zu seiner Abfahrt am Sonntagmittag so richtig schön einigeln können. Die Kleine machte schon den Vorschlag, sie möchte am liebsten morgen den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen...
Sat Nam
Beim Spaziergang im Wald hielt ich kurz inne und ließ mir die Sonne bewusst ins Gesicht scheinen. Auch wenn die Temperaturen noch nicht winterlich sind, so sind die Kräfte der Sonnenstrahlen gering. Da wir ein Teil der Natur sind und mit den Jahreszeiten leben und sie uns beeinflussen, ist es verrückt, dass wir ausgerechnet in dieser eher kraftlosen Zeit uns dem vorweihnachtlichen Stress hingeben. Gerade jetzt sollten wir mit unseren Kräften haushalten, sie einteilen und uns auf das Wesentliche konzentrieren.
Ich freue mich schon sehr, wenn Ralf heute Abend aus dem Norden kommt und wir uns bis zu seiner Abfahrt am Sonntagmittag so richtig schön einigeln können. Die Kleine machte schon den Vorschlag, sie möchte am liebsten morgen den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen...
Sat Nam
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Winter in orange
Heute morgen beim Einkaufen landete plötzlich eine Kaki-Frucht in meinem Korb, zum Mittag kochte ich Penne mit Kürbis und am Nachmittag aß ich Joghurt, dem ich solange klecksweise Hagebuttenmarmelade zugab, bis er orange war. Erst als ich am Abend auch noch Kürbissuppe löffelte fiel mir auf, dass ich ganz schön im orangenem Fieber bin. Im Yoga wird die Farbe orange dem 2. Chakra (= Unterleib) zugeordnet, was perfekt zu meiner derzeitigen Übungsreihe passt. Wirklich faszinierend wie sehr mein Unterbewusstsein arbeitet.
Mir sind auch heute wieder Situationen aufgefallen, wo ich verspannt bin bzw. einfach lockerer sein könnte. Es ist unglaublich, welche unnötigen Muskeln ich beim einfachen Gehen durch eine Straße anspannen kann. Mir fiel der Satz von Nirankar Kaur aus Schöngeising ein: "Schaut Euch dunkelhäutige Frauen an, wie die locker aus ihren Hüften gehen. - Eigentlich gehen wir weißen Frauen eher wie Männer..." Verdammt, sie hat Recht. Dabei ist es so herrlich wohltuend für den weiblichen Unterleib, wenn wir lockerer in den Hüften beim Gehen sind. Ich muss ja nicht gleich einen Wasserkrug auf meinem Kopf tragen. Aber ein bisschen mehr weibliche Rundungen in meinen Gang könnte ich schon einbringen. Vor allem atme ich dann viel besser und tiefer. Nur langsamer bin ich dabei. Dafür aber majestätischer und anmutiger.
Mal sehen, wie oft ich in der Zukunft darauf achten werde.
Sat Nam
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Wettlauf der Schniefnasen
Trotz nerviger Erkältung konnte ich die Yogaübungsreihe heute früh ausüben. Ich habe mich auch wieder danach viel entspannter und stärker im Moment gefühlt. Nur leider merke ich körperliche Veränderungen noch nicht wirklich. Premenstruelle Beschwerden sind nach wie vor im Unterleib spürbar. Mal sehen wie es nach den 40 Tagen sein wird, ob das wirklich funktioniert, was Yogi Bhajan versprochen hat...
Durch die Meditation (Ong namo guru deva), die wir als Hausaufgabe bekommen habe, spüre ich mein drittes Auge viel intensiver und bin damit konzentrierter im Alltag. Ich mache ein Schritt nach dem anderen und grüble nicht mehr so intensiv über eventuell auftretende Probleme nach.
Am Nachmittag war die Große beim Geburtstag und die noch erkältete Kleine und ich ließen unsere Schniefnasen um die Wette laufen. Das Gute an einer Erkältung ist, dass ich dann nur das Nötigste mache und jede Gelegenheit zur Pause nutze. Sich mit dem eigenen Kind gemeinsam so zu fühlen bedeutete dann kuschelige Momente auf dem Sofa, Lurchibücher vorlesen und Puzzleteile legen. Mit der weihnachtlichen Dekoration und viel Kerzenlicht war das bei dem heutigen Gruselwetter das Beste, was wir machen konnten. Ein bisschen krank sein, kann manchmal ganz schön sein...
Sat Nam
Durch die Meditation (Ong namo guru deva), die wir als Hausaufgabe bekommen habe, spüre ich mein drittes Auge viel intensiver und bin damit konzentrierter im Alltag. Ich mache ein Schritt nach dem anderen und grüble nicht mehr so intensiv über eventuell auftretende Probleme nach.
Am Nachmittag war die Große beim Geburtstag und die noch erkältete Kleine und ich ließen unsere Schniefnasen um die Wette laufen. Das Gute an einer Erkältung ist, dass ich dann nur das Nötigste mache und jede Gelegenheit zur Pause nutze. Sich mit dem eigenen Kind gemeinsam so zu fühlen bedeutete dann kuschelige Momente auf dem Sofa, Lurchibücher vorlesen und Puzzleteile legen. Mit der weihnachtlichen Dekoration und viel Kerzenlicht war das bei dem heutigen Gruselwetter das Beste, was wir machen konnten. Ein bisschen krank sein, kann manchmal ganz schön sein...
Sat Nam
Dienstag, 6. Dezember 2011
Der Wahnsinn im Kopf
Heute habe ich das Set von gestern wieder geschafft. Doch die Reaktion war diesmal eine Andere. Ich war wütend und mir ist aufgefallen wie sehr Gereiztheit und Kraftlosigkeit miteinander zusammenhängen. Ich will schnell die Brote schmieren, ein Messer fällt zu Boden und ich stöhne: "Mist, jetzt fällt das auch noch runter." Meine Kinder würden lachen, sich bücken, das Messer nehmen und einfach weitermachen. Wenn ich mich unter Zeitdruck setze, verliere ich die Freude und damit die Kraft für das eigentliche Tun.
Dann durchkreuzte meine Kleine den Plan. Sie ist stark erkältet und konnte nicht in den Kindergarten. Ich wollte zum Französischkurs. Mein vertrautes Denkmuster meldete sich: Soll ich sie einfach mitnehmen? Oder ist es besser mit ihr zu Hause zu bleiben? Na ja, das Wetter sieht nicht gerade einladend aus. Aber frische Luft wäre schon gut. Habe ich eigentlich Lust zum Französischkurs? Willst Du mit zum Kurs? - Nein, ich will hier bleiben. Ja, eigentlich könnten wir uns einen gemütlichen Vormittag machen. Aber dann kommen wir nicht mehr raus und die frische Luft bei der Erkältung wäre gut und außerdem brauche ich noch Käse für das Mittagessen. Aber den könnte ich auch so holen und die Kleine für einen kurzen Moment vor den Fernseher parken. Aber ihr geht es wirklich nicht so gut. Letzte Woche war ich auch schon nicht beim Französisch. Gab es da eine Hausaufgabe? Wäre blöd wenn die anderen da was gemacht haben und ich mit leeren Blatt dastehe. Dann muss ich mir wieder alles aus den Fingern saugen. Feiern die in Frankreich eigentlich den Nikolaus? Vielleicht gibt es heute eine interessante Geschichte dazu.....
Es ist der pure Wahnsinn, was in einem Kopf vorgehen kann. Irgendwann gab ich mir selbst einen "Tritt": Jetzt hör' endlich auf damit! Treffe eine Entscheidung und mach' einfach. Das ist doch nicht zum Aushalten. Als wir losgingen fühlte ich mich wieder gut und tatkräftig. Einfach machen, das Gedankenkarussell raubt nur Kraft und führt zu keinem Ergebnis.
Sat Nam
Dann durchkreuzte meine Kleine den Plan. Sie ist stark erkältet und konnte nicht in den Kindergarten. Ich wollte zum Französischkurs. Mein vertrautes Denkmuster meldete sich: Soll ich sie einfach mitnehmen? Oder ist es besser mit ihr zu Hause zu bleiben? Na ja, das Wetter sieht nicht gerade einladend aus. Aber frische Luft wäre schon gut. Habe ich eigentlich Lust zum Französischkurs? Willst Du mit zum Kurs? - Nein, ich will hier bleiben. Ja, eigentlich könnten wir uns einen gemütlichen Vormittag machen. Aber dann kommen wir nicht mehr raus und die frische Luft bei der Erkältung wäre gut und außerdem brauche ich noch Käse für das Mittagessen. Aber den könnte ich auch so holen und die Kleine für einen kurzen Moment vor den Fernseher parken. Aber ihr geht es wirklich nicht so gut. Letzte Woche war ich auch schon nicht beim Französisch. Gab es da eine Hausaufgabe? Wäre blöd wenn die anderen da was gemacht haben und ich mit leeren Blatt dastehe. Dann muss ich mir wieder alles aus den Fingern saugen. Feiern die in Frankreich eigentlich den Nikolaus? Vielleicht gibt es heute eine interessante Geschichte dazu.....
Es ist der pure Wahnsinn, was in einem Kopf vorgehen kann. Irgendwann gab ich mir selbst einen "Tritt": Jetzt hör' endlich auf damit! Treffe eine Entscheidung und mach' einfach. Das ist doch nicht zum Aushalten. Als wir losgingen fühlte ich mich wieder gut und tatkräftig. Einfach machen, das Gedankenkarussell raubt nur Kraft und führt zu keinem Ergebnis.
Sat Nam
Montag, 5. Dezember 2011
Yoga gegen hormonelle Schwankungen
Heute Morgen habe ich ein neues Yogaset ( Im Praxisbuch Seite 485) ausprobiert. Es soll premenstruelle Störungen ausgleichen, d.h. die Hormone harmonisieren. Die Übungen sind eher ungewöhnlich (unter anderem im Yoga-Sitz über den Boden robben), aber sehr wirkungsvoll. Beim "Gehen" auf Ellenbogenspitzen und Knie wurde ich wütend, bei der Bank in Rückenlage (=Rutsche) kamen mir beim "Gehen" mit Fersen und Ellenbogen die Tränen. Danach konnte ich mich wunderbar entspannen und fühlte mich sehr gut.
Als ich in der Küche am Herd stand und in meinem warmen Müsli rührte, spürte ich plötzlich ganz bewusst, wie sich im Gesäß ein bestimmter Muskel entspannte und sich meine Haltung veränderte. Ich stand besser auf meinen Füßen, das Gewicht verteilte sich gleichmäßiger, ich atmete tief durch und fühlte mich in einer gelassen Stimmung. Das Frühstück mit den Kindern verlief sehr harmonisch. Ich machte weniger Druck ("Ziehe Dich bitte an, dann kommen wir pünktlich an." Stadt: "Los, der Kindergarten macht gleich zu, wenn Du Dich nicht beeilst!") und hatte mehr Vertrauen in den zeitlichen Verlauf (Ich schaute weniger auf die Uhr.)
In dem Kommentar zu der Übungsreihe steht, dass normalerweise die Eierstöcke im monatlichen Zyklus durch sanfte Kontraktion und hebende Bewegung gehen. Wenn aber die Spannung zu groß ist, wird diese Bewegung unterbrochen. Der Körper versucht, das mit dafür nicht geeigneten Muskeln und Nerven zu kompensieren, was zu Schmerzen oder/und Unwohlsein bzw. gereizten Stimmungen führt. Yogi Bhajan verspricht, dass diese Störungen aufhören, wenn Du die Übungsreihe 40 Tage machst.
Mal sehen, ob ich das durchhalte. Neugierig auf die Erfahrung bin ich schon.
Sat Nam
Als ich in der Küche am Herd stand und in meinem warmen Müsli rührte, spürte ich plötzlich ganz bewusst, wie sich im Gesäß ein bestimmter Muskel entspannte und sich meine Haltung veränderte. Ich stand besser auf meinen Füßen, das Gewicht verteilte sich gleichmäßiger, ich atmete tief durch und fühlte mich in einer gelassen Stimmung. Das Frühstück mit den Kindern verlief sehr harmonisch. Ich machte weniger Druck ("Ziehe Dich bitte an, dann kommen wir pünktlich an." Stadt: "Los, der Kindergarten macht gleich zu, wenn Du Dich nicht beeilst!") und hatte mehr Vertrauen in den zeitlichen Verlauf (Ich schaute weniger auf die Uhr.)
In dem Kommentar zu der Übungsreihe steht, dass normalerweise die Eierstöcke im monatlichen Zyklus durch sanfte Kontraktion und hebende Bewegung gehen. Wenn aber die Spannung zu groß ist, wird diese Bewegung unterbrochen. Der Körper versucht, das mit dafür nicht geeigneten Muskeln und Nerven zu kompensieren, was zu Schmerzen oder/und Unwohlsein bzw. gereizten Stimmungen führt. Yogi Bhajan verspricht, dass diese Störungen aufhören, wenn Du die Übungsreihe 40 Tage machst.
Mal sehen, ob ich das durchhalte. Neugierig auf die Erfahrung bin ich schon.
Sat Nam
Sonntag, 4. Dezember 2011
Ende Grundkurs 1
Es war wieder ein gelungenes Ausbildungswochenende. Der erste Grundkurs ist geschafft und wir wissen eine Menge. Mir raucht noch der Kopf von den vielen Hinweisen bei den ganzen Yogahaltungen und den Energieschleusen im Körper wie z.B. der Beckenboden mit unterem Bauchbereich.
Ein paar Tränen der Rührung stiegen in meine Augen beim Abschiedskreis. Ich saß neben der Ausbilderin Bhagwati, die ich sehr schätze und von der ich sehr viel gelernt habe, die aber nur den ersten Grundkurs leitet. Wir sangen zusammen "Peace to all - Love to all - Live to all". Ein schönes Lied, das mir unter die Haut geht und in dieser Adventsstimmung noch intensiver wirkt.
Ich bin dankbar, dass der erste Grundkurs so gelungen ist und freue mich auf den zweiten, der im Februar startet und den ich bis zum Ende machen kann, weil wir erst im April umziehen werden.
Sat Nam
Ein paar Tränen der Rührung stiegen in meine Augen beim Abschiedskreis. Ich saß neben der Ausbilderin Bhagwati, die ich sehr schätze und von der ich sehr viel gelernt habe, die aber nur den ersten Grundkurs leitet. Wir sangen zusammen "Peace to all - Love to all - Live to all". Ein schönes Lied, das mir unter die Haut geht und in dieser Adventsstimmung noch intensiver wirkt.
Ich bin dankbar, dass der erste Grundkurs so gelungen ist und freue mich auf den zweiten, der im Februar startet und den ich bis zum Ende machen kann, weil wir erst im April umziehen werden.
Sat Nam
Samstag, 3. Dezember 2011
Nach den Flitterwochen....
Heute bei der Vorstellungsrunde war eine ganz andere Stimmung als bei den ersten beiden Ausbildungswochenenden. Die Verliebtheitsphase in die Wirkung vom Yoga liegt hinter uns. Selbstzweifel steigen auf. Besonders morgens um 5 Uhr beim Aufstehen zur Übungsreihe: Was mache ich hier eigentlich?
Das Ergebnis von Zweifeln ist Individualität. Wir hinterfragen die Übungen stärker und spüren in uns hinein. Welche Kryia tut mir gut? Welche nicht? Und wo mache ich mir etwas vor?
Das Schönste war heute, dass es uns allen so ging und wir damit nicht allein sind.
Sat Nam
Das Ergebnis von Zweifeln ist Individualität. Wir hinterfragen die Übungen stärker und spüren in uns hinein. Welche Kryia tut mir gut? Welche nicht? Und wo mache ich mir etwas vor?
Das Schönste war heute, dass es uns allen so ging und wir damit nicht allein sind.
Sat Nam
Freitag, 2. Dezember 2011
Kleine Inspirationen für das Kinderyoga
Heute habe ich wieder ein Beispiel in Sachen "Vertrauen in die Ong Namo - Kette" erlebt. In der Kinderyogastunde waren die Kids heute sehr impulsiv und wir waren schneller fertig als sonst. 10 Minuten mit 8 aufgeweckten Kindern können sehr lang sein. Früher wäre in mir ein kleiner Panikflug entstanden, doch durch die Erfahrung und das Wissen, dass ich durch das Einstimmen mit Ong Namo in einem geschützten Bereich agiere und mit der Kundalini-Yogalehrer-Energie verbunden bin, blieb ich ruhig, spürte in mich hinein und siehe da, es öffnete sich eine kleine Schatzkiste an Ideen:
Wir nahmen uns an die Hände, bildten einen Kreis und chanteten das Mantra "Sa Ta Na Ma". Bei Sa gingen wir zusammen in die Mitte, bei Ta wieder raus, u.s.w. Dann variierten wir mit Bewegungen im Kreis vorwärts und rückwärts. Die Kinder hatten enormen Spaß und freuten sich, dass das Mantra für sie vertraut ist und sie es alle können. Aber das reichte natürlich nicht für 10 Minuten. Ich wusste während dessen nicht, was wir danach machen würden. Doch dann fiel mir ein neues Yogaspiel ein. Die Kinder gingen in die Babyposition und kuschelten sich kreisförmig zusammen. Ich legte eine Decke über alle, ging kurz raus, kam wieder rein und rief fröhlich überrascht: "Oh, ein Geschenk! Ein Geschenk! Was da wohl drunter ist." Sie kicherten und freuten sich riesig, als ich nach und nach die Decke hob und mich über jedes Kind freute. Aus der Babyposition gingen sie direkt in die Sonnenübung, ohne dass ich sie dazu aufgefordert hatte. Von dem Spiel konnten sie nicht genug bekommen. Ich musste es mehrmals wiederholen.
Sat Nam
Wir nahmen uns an die Hände, bildten einen Kreis und chanteten das Mantra "Sa Ta Na Ma". Bei Sa gingen wir zusammen in die Mitte, bei Ta wieder raus, u.s.w. Dann variierten wir mit Bewegungen im Kreis vorwärts und rückwärts. Die Kinder hatten enormen Spaß und freuten sich, dass das Mantra für sie vertraut ist und sie es alle können. Aber das reichte natürlich nicht für 10 Minuten. Ich wusste während dessen nicht, was wir danach machen würden. Doch dann fiel mir ein neues Yogaspiel ein. Die Kinder gingen in die Babyposition und kuschelten sich kreisförmig zusammen. Ich legte eine Decke über alle, ging kurz raus, kam wieder rein und rief fröhlich überrascht: "Oh, ein Geschenk! Ein Geschenk! Was da wohl drunter ist." Sie kicherten und freuten sich riesig, als ich nach und nach die Decke hob und mich über jedes Kind freute. Aus der Babyposition gingen sie direkt in die Sonnenübung, ohne dass ich sie dazu aufgefordert hatte. Von dem Spiel konnten sie nicht genug bekommen. Ich musste es mehrmals wiederholen.
Sat Nam
Donnerstag, 1. Dezember 2011
1 Minuten-Atem
Heute Morgen beim Frühstück starrte ich auf die Kerze und versank träumerisch in ihren Schein. Die Kinder klapperten mit ihren Müslischalen und unterhielten sich über ihre Beute aus dem Adventskalender. Ich blendete all dies um mich herum aus und ließ mich tiefer in eine meditative Stille gleiten. Nur das Ticken der Küchenuhr nahm ich stark war. Ich schaue auf den Sekundenzeiger, der mir so laut vor kam wie eine Kirchturmuhr und fing an den 1-Minuten-Yoga-Atem zu probieren. Ich atmete 20 Sekunden lang ein, hielt 20 Sekunden den Atem an und schaffte es sogar 20 Sekunden lang auszuatmen. Wow! Das war das erste Mal, dass es geklappt hatte! Ich machte weiter, doch beim Ausatmen musste ich zwischendurch nach Luft schnappen und die lebenswichtige Frage beantworten: "Mama, was ist eigentlich glu-ten-frei?" Ich weiß auch nicht so genau, warum dieser Hinweis auf der Marmelade steht.
Vor zwei Jahren hatte Sangeeth Singh im Grundkurs für die Kinderyogalehrerausbildung diesen Atem mit uns gemacht und ich bin fast erstickt dabei. Jedenfalls fühlte es sich sehr unangenehm an und ich dachte, diese Yogis spinnen. Wie soll man so atmen können? Ich bin schließlich kein Fisch.
Ich glaube, dass es an der Übungsreihe für bewussten Atem liegt, die wir bald 40 Tage machen. Natürlich ist es nicht wirklich wichtig, den 1 Minuten - Atem zu können. Yoga ist kein Leistungssport. Faszinierend finde ich nur, dass es überhaupt geht. Ich kann es auch nicht lange hintereinander, aber der Anfang ist gemacht und wenn ich Lust habe, kann ich dies weiter üben und schauen in welche Tiefen ich dabei hinabtauchen kann. Es ist auf jeden Fall irre beruhigend diesen Atem auszuführen.
Sat Nam
Vor zwei Jahren hatte Sangeeth Singh im Grundkurs für die Kinderyogalehrerausbildung diesen Atem mit uns gemacht und ich bin fast erstickt dabei. Jedenfalls fühlte es sich sehr unangenehm an und ich dachte, diese Yogis spinnen. Wie soll man so atmen können? Ich bin schließlich kein Fisch.
Ich glaube, dass es an der Übungsreihe für bewussten Atem liegt, die wir bald 40 Tage machen. Natürlich ist es nicht wirklich wichtig, den 1 Minuten - Atem zu können. Yoga ist kein Leistungssport. Faszinierend finde ich nur, dass es überhaupt geht. Ich kann es auch nicht lange hintereinander, aber der Anfang ist gemacht und wenn ich Lust habe, kann ich dies weiter üben und schauen in welche Tiefen ich dabei hinabtauchen kann. Es ist auf jeden Fall irre beruhigend diesen Atem auszuführen.
Sat Nam
Mittwoch, 30. November 2011
Plätzchen backen ohne Yoga
Heute Nachmittag habe ich mit den Kindern Plätzchen gebacken und mich mal wieder dabei ertappt wie ich die eigenen Regeln selbst nicht einhalte. "Esst nicht zuviel von dem rohen Teig. Sonst habt ihr später Bauchschmerzen." Aber als die ersten Kekse fertig vom Blech rollten, schob ich mir immer wieder zwischendurch hemmunglos welche in meinen Mund. Die Kinder probierten und fragten: "Und wieviel dürfen wir von den Frischen essen?" Erst da fiel mir auf wie rund mein Bauch schon geworden war. Zwischen "bitte nicht das ganze Mehl auf den Tisch verstreuen", Bleche rein- und rausschieben mit "Vorsicht, das mache ich, die sind zu heiß" und "Nein, ein großer dicker Haufen ist kein Keks" mutierte mein eigener Schlund zu einem Backofen, der gierig jedes Streßkillerplätzchen aufnahm. Mein durch Yoga verbessertes Bewußtsein hatte Sendepause. Ich hatte es durch Sätze wie "der Zucker ist schließlich fair gehandelter Vollrohrzucker" in den Urlaub geschickt.
Nach der Süßorgie saß ich am Computer und wollte ein paar Dokumente einscannen. Es gab ein paar technische Probleme und ich spürte, wie meine Reizbarkeit stieg. Da stand mein Yogabewußtsein plötzlich wieder vor der Tür. "Atmen! Tief ein- und ausatmen." Ich tat es und fühlte mich besser. Ich spürte wieder tiefer in mich hinein und erschrak. Mein ganzer Körper kribbelte. Ich hatte einen Zuckerrausch. Da ich schon länger weniger Süßes esse, viel es mir jetzt das erste Mal richtig auf. Meine Nerven waren angespannt (damit der Körper Zucker verarbeiten kann, verbraucht er Vitamin B, was die Nerven brauchen) und meine Verdauung kämpft immer noch (schöne Grüße von der Bauchspeicheldrüse).
Das wird noch spannend mit Yoga durch die Weihnachtszeit zu gehen.
Sat Nam
Nach der Süßorgie saß ich am Computer und wollte ein paar Dokumente einscannen. Es gab ein paar technische Probleme und ich spürte, wie meine Reizbarkeit stieg. Da stand mein Yogabewußtsein plötzlich wieder vor der Tür. "Atmen! Tief ein- und ausatmen." Ich tat es und fühlte mich besser. Ich spürte wieder tiefer in mich hinein und erschrak. Mein ganzer Körper kribbelte. Ich hatte einen Zuckerrausch. Da ich schon länger weniger Süßes esse, viel es mir jetzt das erste Mal richtig auf. Meine Nerven waren angespannt (damit der Körper Zucker verarbeiten kann, verbraucht er Vitamin B, was die Nerven brauchen) und meine Verdauung kämpft immer noch (schöne Grüße von der Bauchspeicheldrüse).
Das wird noch spannend mit Yoga durch die Weihnachtszeit zu gehen.
Sat Nam
Dienstag, 29. November 2011
Nur nicht kleben bleiben
Letzte Nacht bekam meine kleine 4jährige Fieber. Sie hatte keinen Schnupfen, kein Husten oder ähnliches. Dafür redete sie: "Ich will nicht umziehen...." Ich gab ihr Notfall-Bachblüten und nahm sie zu mir ins Bett. Ich nahm sie in meine Arme und medierte nach SNR-Art (=den Raum öffnen). Sie beruhigte sich und nach einer Viertelstunde war das Fieber weg. Sie schlief ein, aber sie wachte immer wieder auf, fieberte zwischendurch und schlief weiter. Sie tat mir sehr Leid.
Da die Nacht sehr anstrengend war, stand ich nicht früher auf für das Yoga. Ich fühlte mich sehr gerädert und auch frustriert. Eigentlich war ich heute mit einem Bekannten verabredet, der meine Mantra-Musik aufnehmen wollte. Den Termin musste ich absagen und es wird in diesem Jahr nichts mehr. Und schon begann das Frustdomino: Dass mit der Aufnahme wird sowieso nichts... Es dauert noch ewig bis wir umziehen und die Kleine wird die ganze Zeit Angst haben... Das Wetter ist viel zu warm... Weihnachtsstimmung kommt eh nicht auf....
Am Nachmittag schlief die Kleine und ich machte mein Yogaset. Unglaublich wie frisch ich mich danach fühlte, aber etwas lethargisch war ich noch. Da standen plötzlich meine Beiden vor mir und forderten: "Mama, wann machen wir endlich die Weihnachtsdeko?!" Ich hatte wenig Lust, aber sie gaben nicht nach und da ich mich durch das Yoga besser fühlte, raffte ich mich auf. Es war schön zu sehen mit welcher Freude sie ans Werk gingen. Irgendwann ließ ich mich endlich auf die Energie ein und machte mit. Wir legten sogar eine CD mit Weihnachtsmusik ein. Doch da musste ich mich setzen. Traurigkeit stieg in mir hoch. Trauer über den verpatzten Termin und die Tatsache, dass wir wieder eine Vorweihnachtszeit als Familie nur am Wochenende haben werden (wie letztes Jahr), weil mein Mann immer erst Freitagabend (durch seinen Job in Hannover) hier sein kann und Sonntagnachmittag wieder fahren muss...
Aber dann ging es besser. Gefühl erkannt, Gefühl gelebt und Losgelassen. Nur nicht daran kleben bleiben...
Sat Nam
Da die Nacht sehr anstrengend war, stand ich nicht früher auf für das Yoga. Ich fühlte mich sehr gerädert und auch frustriert. Eigentlich war ich heute mit einem Bekannten verabredet, der meine Mantra-Musik aufnehmen wollte. Den Termin musste ich absagen und es wird in diesem Jahr nichts mehr. Und schon begann das Frustdomino: Dass mit der Aufnahme wird sowieso nichts... Es dauert noch ewig bis wir umziehen und die Kleine wird die ganze Zeit Angst haben... Das Wetter ist viel zu warm... Weihnachtsstimmung kommt eh nicht auf....
Am Nachmittag schlief die Kleine und ich machte mein Yogaset. Unglaublich wie frisch ich mich danach fühlte, aber etwas lethargisch war ich noch. Da standen plötzlich meine Beiden vor mir und forderten: "Mama, wann machen wir endlich die Weihnachtsdeko?!" Ich hatte wenig Lust, aber sie gaben nicht nach und da ich mich durch das Yoga besser fühlte, raffte ich mich auf. Es war schön zu sehen mit welcher Freude sie ans Werk gingen. Irgendwann ließ ich mich endlich auf die Energie ein und machte mit. Wir legten sogar eine CD mit Weihnachtsmusik ein. Doch da musste ich mich setzen. Traurigkeit stieg in mir hoch. Trauer über den verpatzten Termin und die Tatsache, dass wir wieder eine Vorweihnachtszeit als Familie nur am Wochenende haben werden (wie letztes Jahr), weil mein Mann immer erst Freitagabend (durch seinen Job in Hannover) hier sein kann und Sonntagnachmittag wieder fahren muss...
Aber dann ging es besser. Gefühl erkannt, Gefühl gelebt und Losgelassen. Nur nicht daran kleben bleiben...
Sat Nam
Montag, 28. November 2011
Entspannte Nieren mit SNR
Das tut vielleicht gut wieder mit zehn Fingern am Laptop schreiben zu dürfen... Eine Teilnehmerin (Danke Dagmar!) war so lieb mir ihr iphone zu leihen. Leider habe ich wenig Erfahrung im iphone-Tippen und so kam ich mir vor wie eine 90jährige Gichtpatientin die am Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn schnell ein Ticket bestellen muss.
Durch den SNR-Lehrer in Hannover Dashmesh Singh habe ich angenehme Erfahrungen sammeln dürfen. Er ist sehr erfahren und sagt direkt, worum es geht und wie es funktioniert. Bei dem Thema Nieren hat er erklärt, dass sie ein sehr empfindliches System darstellen, die sich schnell verspannen, wenn zuviel Streß im Körper entsteht. Es geht nicht um den temporären Streß, den wir bis zum einem gewissen Grad brauchen und in ruhigen Momenten wieder abbauen, sondern um den andauernden Streßpegel. Die Nieren sorgen dafür, dass das Wasser harmonisch im Körper fließt und Giftstoffe über die Blase ausgeschieden werden. Wenn nun der Streßpegel permanent hoch ist, können die Nieren nicht stark genug arbeiten (=Giftstoffe abbauen) und es reicht ein kleiner zusätzlicher Impuls wie z.B. Pollenflug und der Körper reagiert über und zeigt allergische Reaktionen.
Mit verschiedensten SNR-Techniken haben wir die Nieren erfolgreich entspannen können. Wir haben mit Mantren gearbeitet und im meditativen Zustand innerlich Mantren gechantet in Resonanz zu den Nieren, was tatsächlich funktioniert hat. Um die Wirkung der Mantren zu erforschen hat uns Dashmesh Singh die einzelnen Silben erklärt. Zum Beispiel Wahe Guru: Wa = Element Feuer (wenn Du Wa sagst, kommt es aus der Nabelgegend, wo die Kraft und Lebensfreude sitzt), he = Element Luft (beim Chanten kannst Du Dir gut vorstellen, dass ein Lufthauch über Deine Haut geht), Guru = der Weg vom Dunklen ins Licht (ein Weg fließt = Element Wasser).
Wenn nun die Nieren verkrampft sind, bringst Du mit Wahe Guru, Wärme, die mit Luft verteilt wird und das Wasser wieder zum Fließen bringt.
Sat Nam
Durch den SNR-Lehrer in Hannover Dashmesh Singh habe ich angenehme Erfahrungen sammeln dürfen. Er ist sehr erfahren und sagt direkt, worum es geht und wie es funktioniert. Bei dem Thema Nieren hat er erklärt, dass sie ein sehr empfindliches System darstellen, die sich schnell verspannen, wenn zuviel Streß im Körper entsteht. Es geht nicht um den temporären Streß, den wir bis zum einem gewissen Grad brauchen und in ruhigen Momenten wieder abbauen, sondern um den andauernden Streßpegel. Die Nieren sorgen dafür, dass das Wasser harmonisch im Körper fließt und Giftstoffe über die Blase ausgeschieden werden. Wenn nun der Streßpegel permanent hoch ist, können die Nieren nicht stark genug arbeiten (=Giftstoffe abbauen) und es reicht ein kleiner zusätzlicher Impuls wie z.B. Pollenflug und der Körper reagiert über und zeigt allergische Reaktionen.
Mit verschiedensten SNR-Techniken haben wir die Nieren erfolgreich entspannen können. Wir haben mit Mantren gearbeitet und im meditativen Zustand innerlich Mantren gechantet in Resonanz zu den Nieren, was tatsächlich funktioniert hat. Um die Wirkung der Mantren zu erforschen hat uns Dashmesh Singh die einzelnen Silben erklärt. Zum Beispiel Wahe Guru: Wa = Element Feuer (wenn Du Wa sagst, kommt es aus der Nabelgegend, wo die Kraft und Lebensfreude sitzt), he = Element Luft (beim Chanten kannst Du Dir gut vorstellen, dass ein Lufthauch über Deine Haut geht), Guru = der Weg vom Dunklen ins Licht (ein Weg fließt = Element Wasser).
Wenn nun die Nieren verkrampft sind, bringst Du mit Wahe Guru, Wärme, die mit Luft verteilt wird und das Wasser wieder zum Fließen bringt.
Sat Nam
Sonntag, 27. November 2011
Snr zweiter Teil in Hannover
Erfahre hier faszinierendes und pragmatisches im snr-erleben. Freue mich morgen die Details zu beschreiben.
Sat Nam
Samstag, 26. November 2011
SNR in Hannover
SNR in Hannover macht viel spass, mehr Info wenn ich wieder am Laptop schreiben kann.
Sat nam
Freitag, 25. November 2011
Von Herz zu Herz
Gestern saßen wir mit den Noch-Besitzern im Haus bei Kaffee und Kuchen. Obwohl wir uns nicht gut kennen, war sofort eine vertraute Stimmung da. Besonders mit der Frau hatte ich gleich eine Verbindung. Sie hat selbst drei Kinder großgezogen, den ersten Mann nach 35 Jahren durch Krankheit verloren und hatte diese Ausstrahlung einer Frau, dessen Stärke besonders im Alter zu sehen ist. Sie kümmert sich liebevoll um ihren Partner, der gesundheitlich sehr eingeschränkt ist, was der Grund für den Hausverkauf ist. Es war eine unglaubliche Harmonie zwischen den Beiden spürbar. Sie hatten beide keine Hemmungen ihre Gefühle zu zeigen und dass es besonders für ihn schwer ist, das Haus loszulassen.
Als ich allein mit der Frau war, sprachen wir etwas offener miteinander und sie erzählte mir von ihrer Sorge, dass ihr Partner nichts wegwerfen mag und sich doch nun von den meisten Sachen trennen muss. Ich bot ihr an, wir könnten das Entrümpeln doch für sie übernehmen. Da fasste sie sich mit ihren Händen auf ihr Herz, erschrak positiv und war sehr berührt. "Das würden Sie tun?", fragte sie. Ihre Augen leuchteten und ich hätte sie am liebsten sofort in die Arme genommen.
Wir unterhielten uns noch eine Weile von Herz zu Herz. Mir wurde bewusst, dass ich durch das tägliche Yoga angenehm weich geworden bin. Ich gehe mutiger mit offenem Herzen auch auf fremde Menschen zu und es ist schön, wenn dann auch noch so ein Austausch stattfindet.
Sat Nam
Als ich allein mit der Frau war, sprachen wir etwas offener miteinander und sie erzählte mir von ihrer Sorge, dass ihr Partner nichts wegwerfen mag und sich doch nun von den meisten Sachen trennen muss. Ich bot ihr an, wir könnten das Entrümpeln doch für sie übernehmen. Da fasste sie sich mit ihren Händen auf ihr Herz, erschrak positiv und war sehr berührt. "Das würden Sie tun?", fragte sie. Ihre Augen leuchteten und ich hätte sie am liebsten sofort in die Arme genommen.
Wir unterhielten uns noch eine Weile von Herz zu Herz. Mir wurde bewusst, dass ich durch das tägliche Yoga angenehm weich geworden bin. Ich gehe mutiger mit offenem Herzen auch auf fremde Menschen zu und es ist schön, wenn dann auch noch so ein Austausch stattfindet.
Sat Nam
Donnerstag, 24. November 2011
Unterschrieben!
Heute Mittag haben wir den Vertrag beim Notar für das Haus unterschrieben. Vorher las er alles im verwirrenden Rechtsdeutsch laut für uns vor. Dabei bekam ich zwischendurch eine kleine Panik. Ist das auch alles richtig? Doch bevor tatsächliche Unruhe und Zweifel entstehen konnten, meldete sich in mir das "Ad Gureh Nameh" - Mantra für Schutz und gegen Ängste. Es ist wirklich verlass darauf. Ich lächelte in mich hinein und sang es im stillen vor mich hin. Meine Nerven beruhigte sich und ich konnte entspannt unterschreiben.
Nachher treffen wir uns mit den Noch-Besitzern und können gemeinsam mit den Kindern das Haus und den großen Garten besichtigen. Die Kinder sind schon ganz aufgeregt und ich natürlich auch ein wenig. Es ist doch ein Unterschied ob ich als Interessentin oder als Eigentümerin dort hinfahre. Vielleicht erfahren wir auch mehr über den tatsächlichen Einzugstermin.
Sat Nam
Nachher treffen wir uns mit den Noch-Besitzern und können gemeinsam mit den Kindern das Haus und den großen Garten besichtigen. Die Kinder sind schon ganz aufgeregt und ich natürlich auch ein wenig. Es ist doch ein Unterschied ob ich als Interessentin oder als Eigentümerin dort hinfahre. Vielleicht erfahren wir auch mehr über den tatsächlichen Einzugstermin.
Sat Nam
Mittwoch, 23. November 2011
Saaaaaaaaaaaaaat Nam
Die ganze Zeit habe ich mich schon gefragt, warum bei unserer Hausaufgabe mit den Atemübungen eine Übung drei Minuten lang "Sat Nam" chanten dabei ist. Heute Morgen habe ich gemerkt, wo sie ihre Wirkung zeigt: Ich atmete drei Minuten lang durch das linke Naseloch und dachte plötzlich ganz konsequent "Sat" beim Einatmen und "Nam" beim Ausatmen. Leicht und automatisch, ohne dass ich es mir vorgenommen hatte. Immer wieder betonen Yogalehrer im Unterricht diese Hilfe um den Geist zu beruhigen. Wenn ich "Sat Nam" denke, kann ich nicht gleichzeitig daran denken, dass der Müll unbedingt noch raus muss. In Verbindung mit Ein- und Ausatmen entspanne ich gleichzeitig meine Nerven. Vom Prinzip ist es egal, ob ich Sat Nam, Wahe Guru oder Coca Cola denke. Hauptsache ich finde einen Weg aus der Grübelfalle.
Gerade habe ich die Sachen für die Reise in den Norden gepackt. Oft werde ich dabei ganz unruhig und hektisch. Mein Kopf raucht und läuft auf Hochtouren: Die Hausschuhe müssen noch mit, die frisch gewaschene Strumpfhose noch aus dem Keller holen, die Globolis gegen Husten für die Kleine, die Nachbarin muss noch wissen, dass sie unsere Mülltonne mit rausgestellt, in die Brotbox müssen unbedingt die weichen Weintrauben, sonst werden sie hier noch schlecht, ..... Wah---------nsinn.... Dies alles denke ich oft fast gleichzeitig, verzettel mich, versuche alles gleichzeitig zu machen und weiß nachher gar nicht mehr, was ich eigentlich eingepackt habe. Doch eben dachte häufiger zwischendurch Sat Nam und erledigte Schritt für Schritt die Dinge, die gerade zu machen waren. Viel gelassener bewegte ich mich und ich weiß besser, was ich tatsächlich gemacht habe...
Morgen haben wir Notartermin in Celle für das Haus.
Sat Nam
Gerade habe ich die Sachen für die Reise in den Norden gepackt. Oft werde ich dabei ganz unruhig und hektisch. Mein Kopf raucht und läuft auf Hochtouren: Die Hausschuhe müssen noch mit, die frisch gewaschene Strumpfhose noch aus dem Keller holen, die Globolis gegen Husten für die Kleine, die Nachbarin muss noch wissen, dass sie unsere Mülltonne mit rausgestellt, in die Brotbox müssen unbedingt die weichen Weintrauben, sonst werden sie hier noch schlecht, ..... Wah---------nsinn.... Dies alles denke ich oft fast gleichzeitig, verzettel mich, versuche alles gleichzeitig zu machen und weiß nachher gar nicht mehr, was ich eigentlich eingepackt habe. Doch eben dachte häufiger zwischendurch Sat Nam und erledigte Schritt für Schritt die Dinge, die gerade zu machen waren. Viel gelassener bewegte ich mich und ich weiß besser, was ich tatsächlich gemacht habe...
Morgen haben wir Notartermin in Celle für das Haus.
Sat Nam
Dienstag, 22. November 2011
Yoga und Werbung machen
Heute habe ich das Kapitel 24 über Unterrichtsvorbereitung und Werbung gelesen. Ich dachte an die Zeit, als ich mit dem Kinderyoga angefangen habe. Es ist erst sieben Monate her und meine Ängste, die ich damals hatte, wurde mir wieder bewusst. Vor allem auch deshalb weil ich nach dem Umzug in den Norden wieder davor stehe von "Null" anzufangen.
Ich habe auch jetzt wieder Angst vor dem Scheitern, nur mit dem Unterschied, dass ich schon einmal die wunderbare Erfahrung gemacht habe, dass es funktioniert hat. Ich hatte in den Osterferien einen unverbindlichen Schnupperkurs angeboten mit Flyern im Kindergarten (dort hatte ich auch ein paar Stunden kostenlosen Probeunterricht gegeben) und Schule. Den Kindern im Ferienkurs habe ich dann Flyer für einen regelmäßigen Kurs mitgegeben, der dann tatsächlich zustande kam und immer noch läuft. Allerdings muss ich zugeben, dass Mundpropaganda die absolut stärkste Kraft ist. Ich hätte gerne noch einen weiteren Kurs aufgemacht, aber der Umzug lag in der Luft und die Energie floß einfach nicht mehr stark genug dafür. Neben den tollen Ideen, die im Buch stehen, gibt es aber noch eine andere wesentliche Komponente: Die Arbeit an sich selbst. Ich glaube, dass es viel mit Vertrauen und täglichem Yoga zu tun hat.
Was mir am meisten geholfen hat, war das Schritt für Schritt - Programm. Ich hatte mir selbst als Ziel gesetzt, dass ich täglich etwas für die Werbung tue. Morgens nach meinem Yoga habe ich in mich hineingehorcht und gewartet, was für eine Idee heute umzusetzen ist. Das war manchmal einfach nur ein Anruf bei einem Kindergarten für eine Probestunde oder die Gestaltung eines Flyers oder einfach nur das Aufhängen eines Werbezettels. Dadurch bekam ich Vertrauen in meine Kreativität und konnte das Grübeln und die Sorgen besser bewältigen. Denn ich hatte etwas getan und mich nicht verloren in Luftschlössern. Gleichzeitig entstand kein Druck, da sich durch das tun immer wieder Luft entladen konnte.
Letztendlich gibt es nicht das eine Konzept, sondern viele Möglichkeiten, die es auszuprobieren gilt.
Als Motto kann helfen:
Halte durch und mach was!
Sat Nam
Ich habe auch jetzt wieder Angst vor dem Scheitern, nur mit dem Unterschied, dass ich schon einmal die wunderbare Erfahrung gemacht habe, dass es funktioniert hat. Ich hatte in den Osterferien einen unverbindlichen Schnupperkurs angeboten mit Flyern im Kindergarten (dort hatte ich auch ein paar Stunden kostenlosen Probeunterricht gegeben) und Schule. Den Kindern im Ferienkurs habe ich dann Flyer für einen regelmäßigen Kurs mitgegeben, der dann tatsächlich zustande kam und immer noch läuft. Allerdings muss ich zugeben, dass Mundpropaganda die absolut stärkste Kraft ist. Ich hätte gerne noch einen weiteren Kurs aufgemacht, aber der Umzug lag in der Luft und die Energie floß einfach nicht mehr stark genug dafür. Neben den tollen Ideen, die im Buch stehen, gibt es aber noch eine andere wesentliche Komponente: Die Arbeit an sich selbst. Ich glaube, dass es viel mit Vertrauen und täglichem Yoga zu tun hat.
Was mir am meisten geholfen hat, war das Schritt für Schritt - Programm. Ich hatte mir selbst als Ziel gesetzt, dass ich täglich etwas für die Werbung tue. Morgens nach meinem Yoga habe ich in mich hineingehorcht und gewartet, was für eine Idee heute umzusetzen ist. Das war manchmal einfach nur ein Anruf bei einem Kindergarten für eine Probestunde oder die Gestaltung eines Flyers oder einfach nur das Aufhängen eines Werbezettels. Dadurch bekam ich Vertrauen in meine Kreativität und konnte das Grübeln und die Sorgen besser bewältigen. Denn ich hatte etwas getan und mich nicht verloren in Luftschlössern. Gleichzeitig entstand kein Druck, da sich durch das tun immer wieder Luft entladen konnte.
Letztendlich gibt es nicht das eine Konzept, sondern viele Möglichkeiten, die es auszuprobieren gilt.
Als Motto kann helfen:
Halte durch und mach was!
Sat Nam
Montag, 21. November 2011
Schlafmangel und Tatendrang
Gestern Abend hatte ich noch sehr viel am Laptop zu erledigen, vergaß ein wenig die Zeit und ging spät ins Bett. Trotzdem bin ich für das Yoga früh aufgestanden, was mir immer noch mehr Energie gibt als wenn ich diese Zeit länger geschlafen hätte. Aber ich fühle mich heute aufgrund des Schlafmangels irgendwie "bekifft". So als würde ich zwischen Wach- und Schlafzustand in einem Dämmerungsmodus leben.
Früher (=vor meinem "Yogaleben") hätte ich mich geärgert, wäre gereizt und ungeduldig. Keine angenehme Gesellschaft wäre ich gewesen. Doch jetzt akzeptiere ich es und mache einfach das Beste daraus. Es hat auch Vorteile. Das Denken fällt schwer und damit auch das Grübeln und Sorgen machen. Wenn ein unangehmer Gedanke kommt, denke ich: Heute nicht. Heute habe ich keine Energie dafür. Und dann mache ich einfach das, was gerade zu tun ist.
Und am Abend blicke ich auf den Tag zurück und bin erstaunt, was ich alles geschafft habe. Kein Wunder, war ich doch ein Großteil des Tages im absoluten JETZT. Im Grunde genommen sollte ich zukünftig einfach immer später ins Bett gehen, wenn ich am nächsten Tag viel vor habe....
Sat Nam
Früher (=vor meinem "Yogaleben") hätte ich mich geärgert, wäre gereizt und ungeduldig. Keine angenehme Gesellschaft wäre ich gewesen. Doch jetzt akzeptiere ich es und mache einfach das Beste daraus. Es hat auch Vorteile. Das Denken fällt schwer und damit auch das Grübeln und Sorgen machen. Wenn ein unangehmer Gedanke kommt, denke ich: Heute nicht. Heute habe ich keine Energie dafür. Und dann mache ich einfach das, was gerade zu tun ist.
Und am Abend blicke ich auf den Tag zurück und bin erstaunt, was ich alles geschafft habe. Kein Wunder, war ich doch ein Großteil des Tages im absoluten JETZT. Im Grunde genommen sollte ich zukünftig einfach immer später ins Bett gehen, wenn ich am nächsten Tag viel vor habe....
Sat Nam
Sonntag, 20. November 2011
Struktur einer Yogastunde (Yogatheorie)
Kapitel 23 aus dem Kundalini-Yoga-Handbuch habe ich durchgelesen und fasse das für mich Wichtigste und Spannende zusammen:
Struktur einer Yogastunde:
Einstimmen mit Ong Namo als Verbindung mit der goldenen Kette (=Verbindung mit bekannten Yogis, die uns auf dem Weg vorausgegangen sind). Sahib Kaur hat während der Kinderyogalehrerausbildung erzählt, dass das wirklich funktioniert und dass sie es daran merkt, dass sie nach dem Einstimmen oft weise Dinge im Unterricht sagt, wo sie plötzlich neben sich steht und sich fragt, hoppla, wo kam das denn her. Oft verstehen wir erst beim Erklären, wie es wirklich funktioniert und das Mantra hilft uns, dass wir uns mit den Weisheiten des Yogas verbinden. Einlassen müssen wir uns natürlich darauf, die Begrenzungen unseres Egos aufheben und uns in den unendlichen Ozean treiben lassen können.
Atem- und Aufwärmübungen:
Die Wichtigkeit ist mir spätestens seit unserer Hausaufgabe bewusst. Es ist unglaublich wie sehr ich mit meiner Atmung meine Stimmungen und meine Nerven steuern kann. Es geht schnell und ist effektiv. Nur das Bewusstsein dafür ist nicht per Klick zu erlangen. Deshalb ist es sehr wichtig in jeder Yogastunde darauf hinzuweisen. Der Sonnengruß als Aufwärmübung ist mir eine wichtige Stütze geworden. In wenigen Minuten fühle ich mich fit und wach. In der Kinderyogastunde mache ich zum Aufwärmen einen Kindersonnengruß. Ich mache ihn jedes Mal zu Beginn. Es ist für mich und die Kinder ein wichtiges Ritual geworden.
Kriya (Übungsreihe):
Hier finde ich es sehr wichtig, dass ich als Yogalehrerin darauf achte, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden, damit keine Schäden oder Schmerzen entstehen können. Wenn ich dabei denke, dass ich den Teilnehmern diene, komme ich in die richtige Energie und finde die passenden liebevollen Worte um auf Korrekturen hinzuweisen. Ich finde es sehr angenehm, dass wir nicht direkt mit Körperkontakt eingreifen (außer in schwerwiegende Fällen). So bringen wir niemanden aus seiner Konzentration und geben die Freiheit, eigene Erfahrungen zu machen und schulen die Fähigkeit in sich selbst hineinzuspüren. Ich fand es persönlich schon im Sportunterricht unangenehm, wenn der Sportlehrer körperlich wurde. Eine klare Anweisung hätte mir gereicht.
Tiefenentspannung:
Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich die Kinder darauf freuen. Als würden sie instinktiv wissen, dass die Kräfte, die durch die Übungen frei werden, verteilt werden müssen. Und dafür braucht der Körper eine Ruhephase. Es ist als würden die Erfahrungen, die Körper, Geist und Seele machen damit in eine tiefere Ebene eingespeichert werden.
Meditation:
Ein wichtiges Herzstück. Besonders im Kundalini-Yoga sind sie so herrlich abwechslungsreich und mit wunderschöner Musik verbunden, dass sie oft einfach nur Spaß machen. Es wirkt sehr stark auf die Nervenbahnen im Gehirn. Es können neue Verbindungen (Synapsen) gebildet werden. Statt auf Streßsituationen immer mit dem gleichen Muster zu reagieren (Streßautobahn), können neue Wege (ruhiger Waldweg) entstehen, die beim nächsten Mal vielleicht benutzt werden. Durch die Bewegungen beim Meditieren (oft mit den Armen) müssen wir uns konzentrieren und können nicht mehr sinnlos Grübeln oder Ängste entwickeln. Diese Erfahrung merkt sich das Gehirn.
Ausstimmen:
Ein wunderschönes Ritual die Stunde mit dem Schlusslied und dreimal Sat Nam zu beenden. Sich nochmal zu besinnen und das Gefühl der Gruppe bewusst aufnehmen.
Yoga stärkt das Nervensystem, dehnt die Muskeln und steigert ihre Kraft, regt den Kreislauf an, entspannt, entschlackt.... etc.
Sat Nam
Struktur einer Yogastunde:
Einstimmen mit Ong Namo als Verbindung mit der goldenen Kette (=Verbindung mit bekannten Yogis, die uns auf dem Weg vorausgegangen sind). Sahib Kaur hat während der Kinderyogalehrerausbildung erzählt, dass das wirklich funktioniert und dass sie es daran merkt, dass sie nach dem Einstimmen oft weise Dinge im Unterricht sagt, wo sie plötzlich neben sich steht und sich fragt, hoppla, wo kam das denn her. Oft verstehen wir erst beim Erklären, wie es wirklich funktioniert und das Mantra hilft uns, dass wir uns mit den Weisheiten des Yogas verbinden. Einlassen müssen wir uns natürlich darauf, die Begrenzungen unseres Egos aufheben und uns in den unendlichen Ozean treiben lassen können.
Atem- und Aufwärmübungen:
Die Wichtigkeit ist mir spätestens seit unserer Hausaufgabe bewusst. Es ist unglaublich wie sehr ich mit meiner Atmung meine Stimmungen und meine Nerven steuern kann. Es geht schnell und ist effektiv. Nur das Bewusstsein dafür ist nicht per Klick zu erlangen. Deshalb ist es sehr wichtig in jeder Yogastunde darauf hinzuweisen. Der Sonnengruß als Aufwärmübung ist mir eine wichtige Stütze geworden. In wenigen Minuten fühle ich mich fit und wach. In der Kinderyogastunde mache ich zum Aufwärmen einen Kindersonnengruß. Ich mache ihn jedes Mal zu Beginn. Es ist für mich und die Kinder ein wichtiges Ritual geworden.
Kriya (Übungsreihe):
Hier finde ich es sehr wichtig, dass ich als Yogalehrerin darauf achte, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden, damit keine Schäden oder Schmerzen entstehen können. Wenn ich dabei denke, dass ich den Teilnehmern diene, komme ich in die richtige Energie und finde die passenden liebevollen Worte um auf Korrekturen hinzuweisen. Ich finde es sehr angenehm, dass wir nicht direkt mit Körperkontakt eingreifen (außer in schwerwiegende Fällen). So bringen wir niemanden aus seiner Konzentration und geben die Freiheit, eigene Erfahrungen zu machen und schulen die Fähigkeit in sich selbst hineinzuspüren. Ich fand es persönlich schon im Sportunterricht unangenehm, wenn der Sportlehrer körperlich wurde. Eine klare Anweisung hätte mir gereicht.
Tiefenentspannung:
Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich die Kinder darauf freuen. Als würden sie instinktiv wissen, dass die Kräfte, die durch die Übungen frei werden, verteilt werden müssen. Und dafür braucht der Körper eine Ruhephase. Es ist als würden die Erfahrungen, die Körper, Geist und Seele machen damit in eine tiefere Ebene eingespeichert werden.
Meditation:
Ein wichtiges Herzstück. Besonders im Kundalini-Yoga sind sie so herrlich abwechslungsreich und mit wunderschöner Musik verbunden, dass sie oft einfach nur Spaß machen. Es wirkt sehr stark auf die Nervenbahnen im Gehirn. Es können neue Verbindungen (Synapsen) gebildet werden. Statt auf Streßsituationen immer mit dem gleichen Muster zu reagieren (Streßautobahn), können neue Wege (ruhiger Waldweg) entstehen, die beim nächsten Mal vielleicht benutzt werden. Durch die Bewegungen beim Meditieren (oft mit den Armen) müssen wir uns konzentrieren und können nicht mehr sinnlos Grübeln oder Ängste entwickeln. Diese Erfahrung merkt sich das Gehirn.
Ausstimmen:
Ein wunderschönes Ritual die Stunde mit dem Schlusslied und dreimal Sat Nam zu beenden. Sich nochmal zu besinnen und das Gefühl der Gruppe bewusst aufnehmen.
Yoga stärkt das Nervensystem, dehnt die Muskeln und steigert ihre Kraft, regt den Kreislauf an, entspannt, entschlackt.... etc.
Sat Nam
Samstag, 19. November 2011
Klang- und Wasserringe
Heute waren wir in Kochel am See. Die Sonne schien und über dem spiegelglatten Wasser stiegen Dampfwolken auf. Ein herrlicher Blick. Auch die Kinder schauten fasziniert. Ich zeigte der Kleinen, was passiert, wenn wir einen Stein hineinwerfen und sagte, sie solle auf die Ringe achten, die auf dem Wasser entstehen. Wie sie sich schnell ausbreiten und wie weit sie sich ausdehnen können. Natürlich hat sie mit ihren vier Jahren schon häufiger Steine ins Wasser geworfen, aber ich habe sie vorher noch nie so stark auf die Ringe hingewiesen. Zusammen standen wir bewundernd am Ufer und warteten bis auch der letzte Ring entsandt war. Sie holte immer wieder einen Stein, warf ihn hinein und wartete ab. Vorher hatte sie Steine schnell hintereinander geworfen, doch jetzt tauchte sie mit ihren Blicken ganz in das Geschehen ein.
Ich sagte ihr, dass diese Ringe in anderer Form auch entstehen, wenn sie "Ong namo" singt. Dann entstehen Klangringe, die sich auch wunderbar ausdehnen. Wie stark diese Ringe tatsächlich sein können, ist mir auch erst durch das Erklären so richtig bewusst geworden. Sie warf einen ganz kleinen Stein hinein und wir freuten uns. Sogar ein ganz kleiner Stein entwickelt Wasserringe. Wie wunderbar! Dann warfen wir zwei Steine nebeneinander gleichzeitig. Die Ringe gingen ineinander über und es entstand ein weiterer Ring. Wie zwei Menschen, die etwas Drittes schaffen...
OOOOOONNNNG NAMOOOOO Guru DEEEEEEV NAMOOOOOO
Sat Nam
Ich sagte ihr, dass diese Ringe in anderer Form auch entstehen, wenn sie "Ong namo" singt. Dann entstehen Klangringe, die sich auch wunderbar ausdehnen. Wie stark diese Ringe tatsächlich sein können, ist mir auch erst durch das Erklären so richtig bewusst geworden. Sie warf einen ganz kleinen Stein hinein und wir freuten uns. Sogar ein ganz kleiner Stein entwickelt Wasserringe. Wie wunderbar! Dann warfen wir zwei Steine nebeneinander gleichzeitig. Die Ringe gingen ineinander über und es entstand ein weiterer Ring. Wie zwei Menschen, die etwas Drittes schaffen...
OOOOOONNNNG NAMOOOOO Guru DEEEEEEV NAMOOOOOO
Sat Nam
Freitag, 18. November 2011
Inneren Frieden
Gestern in der Yogastunde bei Sant Subagh Kaur in Germering hatten wir eine Meditation zum inneren Frieden gemacht. Dazu gehört Vergebung in Beziehungen zu bestimmten Menschen (Familie, Freunde, Arbeitskollegen...). Es tauchten auch sofort ein paar Bilder in mir auf. Mir wurde bewusst, wo noch Verzeihen notwendig war und es ging mir gut. Erstaunt war ich nur, als ich heute Morgen in meiner täglichen Meditation (Long Ek Ong Kar) wieder mit diesen Bildern konfrontiert wurde. Diesmal jedoch mit richtig Wut um Bauch. Beim Frühstück war ich immer noch gereizt und unruhig.
Gott sei Dank konnte ich es einrichten, dass ich nach dem ich die Kleine in den Kiga gebracht hatte, eine Runde durch den Wald gehen konnte. Die Wut wurde mir immer bewusster. Ich war sogar richtig sauer auf das Yoga. Toll, da stehe ich früh auf, mache Yoga und nun laufe ich hier rum wie ein wilder Tiger. Doch nach ein paar Schritten mit tiefen langen Atemzügen ging es etwas besser. Ich stellte mir vor, dass die betreffende Person vor mir steht und ich sagte ihr laut (!), was ich ihr schon immer einmal sagen wollte. Es tat gut. Ich schaute mich um, niemand war in meiner Nähe. (Hätte mich jemand erstaunt angeschaut, hätte ich gesagt, keine Sorge, ist der neueste Trend: Wut-Walking.) Also machte ich weiter. Meine Worte wurden milder. Die Wut verrauchte langsam. Ich seufzte und mein Herz wurde freier. Die Sonnenstrahlen durchströmten die Baumkronen und ich war froh, dieses schöne Herbstbild sehen zu können. Dann musste ich wieder an die Person denken und wie schwer Vergebung ist. Da erklang ein Lied von Snatam Kaur in mir, dass auf ihrer Kinderyoga-CD ist: The sun shines on everyone.... Ja, auf jeden! Egal, wie sehr mich jemand verletzt hat, auch für denjenigen scheint die Sonne. Da fiel es mir leichter zu vergeben und ich spürte, wie es mir warm wurde. Ich musste sogar ein wenig lachen.
Für inneren Frieden gibt es keinen anderen Weg als Vergebung.
Sat Nam
Gott sei Dank konnte ich es einrichten, dass ich nach dem ich die Kleine in den Kiga gebracht hatte, eine Runde durch den Wald gehen konnte. Die Wut wurde mir immer bewusster. Ich war sogar richtig sauer auf das Yoga. Toll, da stehe ich früh auf, mache Yoga und nun laufe ich hier rum wie ein wilder Tiger. Doch nach ein paar Schritten mit tiefen langen Atemzügen ging es etwas besser. Ich stellte mir vor, dass die betreffende Person vor mir steht und ich sagte ihr laut (!), was ich ihr schon immer einmal sagen wollte. Es tat gut. Ich schaute mich um, niemand war in meiner Nähe. (Hätte mich jemand erstaunt angeschaut, hätte ich gesagt, keine Sorge, ist der neueste Trend: Wut-Walking.) Also machte ich weiter. Meine Worte wurden milder. Die Wut verrauchte langsam. Ich seufzte und mein Herz wurde freier. Die Sonnenstrahlen durchströmten die Baumkronen und ich war froh, dieses schöne Herbstbild sehen zu können. Dann musste ich wieder an die Person denken und wie schwer Vergebung ist. Da erklang ein Lied von Snatam Kaur in mir, dass auf ihrer Kinderyoga-CD ist: The sun shines on everyone.... Ja, auf jeden! Egal, wie sehr mich jemand verletzt hat, auch für denjenigen scheint die Sonne. Da fiel es mir leichter zu vergeben und ich spürte, wie es mir warm wurde. Ich musste sogar ein wenig lachen.
Für inneren Frieden gibt es keinen anderen Weg als Vergebung.
Sat Nam
Donnerstag, 17. November 2011
Wassermannzeitalter nutzen
Heute beim Autofahren dachte ich plötzlich, warum ist es eigentlich oft so wichtig (für mich), wissenschaftliche Studien oder gesellschaftlich anerkannte Logiken zu verwenden, wenn ich etwas erkläre. Wie wäre es, wenn ich stärker meinen Gefühlen und Erfahrungen vertrauen würde? Wenn ich zu einer Situation sage, ich kann es nicht genau sagen, aber ich fühle mich damit traurig, froh, gut, schlecht, etc.... Ich meine das in verschiedene Richtungen. Wenn mich jemand mit "scheinbar" bestechender Logik zu überzeugen versucht, meine Alarmglocken in mir läuten und ich dann einfach sage: "Das mag alles stimmen, aber ich fühle mich irgendwie nicht gut dabei..." Oder wenn ich von etwas begeistert bin und am liebsten der ganzen Welt davon erzählen möchte, dann suche ich nach logischen Beweisen, um das zu untermauern. Aber im Grunde genommen reicht es doch aus, wenn ich sage: "Mir tut das sehr gut...." Punkt!
Wir leben im Wassermannzeitalter, da geht es um Individualität. Was für den einen gut ist, ist für den anderen vielleicht genau falsch. Gleichzeitig geht es um Gruppenbewusstsein. Damit wir uns nicht verloren und einsam fühlen in der individuellen Welt. Wo sind die Gemeinsamkeiten? Kann sich eine Mutter, die absolut gegen das Impfen ist, mit einer Mutter, die absolut für das Impfen ist, verbunden fühlen? Oh - ja. Beide sorgen sich um ihre Kinder und wollen nur das Beste. Und dieses Beste kann sehr unterschiedlich sein.
Doch wie weit geht Toleranz? Wenn ein Kind einem anderen Kind einen Stein auf den Kopf haut ist Schluss. Da geht es um Grundwerte des menschlichen Lebens. Da muss gehandelt werden. In der Kinderyogaausbildung hatten wir eine Erklärung von Yogi Bhajan, wo er sagte, dass das Wichtigste neben Liebe, das Vermitteln und Vorleben von Werten in der Kindererziehung ist. Und dazu gehört auch, dass wir die Gefühle unserer Kinder ernst nehmen und keine logischen Beweise brauchen. Das es reicht, wenn sie sagen, dass sie Angst haben und wir nicht gleich fragen: Warum? Hast Du Beweise? Oder selbst in Panik geraten: Oh je, was ist denn bloß Schreckliches passiert... Das wir sie erst einmal in den Arm nehmen und ihnen Zeit und Raum geben, so dass sie sich sicher fühlen und sie genauer sagen können, was los ist. Natürlich vermischen Kinder Realität und Fantasiewelt. Manchmal bin ich als Mutter verunsichert und ich weiß nicht genau, was ich glauben soll. Dafür ist das Gruppenbewusstsein wichtig. Dass wir uns ehrlich und offen austauschen mit anderen Eltern. Uns gegenseitig unterstützen und beruhigen oder auch notwendige Schritte unternehmen.
Genauso ist es beim Yoga. Ich kann täglich auf einem Handtuch in meinem Badezimmer Yoga machen und meditieren. Doch wenn ich dies nicht auch in einer Gruppe tue, hat es nur wenig Wert. Nur durch den Austausch mit anderen kann ich mich wirklich weiterentwickeln. Dann nutzen wir die Energie des Wassermannzeitalters: Individualität und Gruppenbewusstsein.
Sat Nam
Wir leben im Wassermannzeitalter, da geht es um Individualität. Was für den einen gut ist, ist für den anderen vielleicht genau falsch. Gleichzeitig geht es um Gruppenbewusstsein. Damit wir uns nicht verloren und einsam fühlen in der individuellen Welt. Wo sind die Gemeinsamkeiten? Kann sich eine Mutter, die absolut gegen das Impfen ist, mit einer Mutter, die absolut für das Impfen ist, verbunden fühlen? Oh - ja. Beide sorgen sich um ihre Kinder und wollen nur das Beste. Und dieses Beste kann sehr unterschiedlich sein.
Doch wie weit geht Toleranz? Wenn ein Kind einem anderen Kind einen Stein auf den Kopf haut ist Schluss. Da geht es um Grundwerte des menschlichen Lebens. Da muss gehandelt werden. In der Kinderyogaausbildung hatten wir eine Erklärung von Yogi Bhajan, wo er sagte, dass das Wichtigste neben Liebe, das Vermitteln und Vorleben von Werten in der Kindererziehung ist. Und dazu gehört auch, dass wir die Gefühle unserer Kinder ernst nehmen und keine logischen Beweise brauchen. Das es reicht, wenn sie sagen, dass sie Angst haben und wir nicht gleich fragen: Warum? Hast Du Beweise? Oder selbst in Panik geraten: Oh je, was ist denn bloß Schreckliches passiert... Das wir sie erst einmal in den Arm nehmen und ihnen Zeit und Raum geben, so dass sie sich sicher fühlen und sie genauer sagen können, was los ist. Natürlich vermischen Kinder Realität und Fantasiewelt. Manchmal bin ich als Mutter verunsichert und ich weiß nicht genau, was ich glauben soll. Dafür ist das Gruppenbewusstsein wichtig. Dass wir uns ehrlich und offen austauschen mit anderen Eltern. Uns gegenseitig unterstützen und beruhigen oder auch notwendige Schritte unternehmen.
Genauso ist es beim Yoga. Ich kann täglich auf einem Handtuch in meinem Badezimmer Yoga machen und meditieren. Doch wenn ich dies nicht auch in einer Gruppe tue, hat es nur wenig Wert. Nur durch den Austausch mit anderen kann ich mich wirklich weiterentwickeln. Dann nutzen wir die Energie des Wassermannzeitalters: Individualität und Gruppenbewusstsein.
Sat Nam
Mittwoch, 16. November 2011
Kirtan Sohila zum guten Einschlafen
Gestern Abend war ich beim Elternstammtisch von der Großen. Es gibt ein paar Probleme an der Schule und wir redeten fast bis Mitternacht. Als ich zu Hause war, konnte ich nicht ans Einschlafen denken. Ich war noch aufgewühlt von den Gesprächen. Ich ging in meinen Yogaraum, setzte mich und atmete tief durch. Mit dem rechten Daumen hielt ich mein rechtes Nasenloch zu und atmete drei Minuten lang tief durch das linke Nasenloch, dabei konzentrierte ich mich auf das dritte Auge und versuchte so oft wie möglich an das Mantra Sat Nam zu denken. Seit unserer Hausaufgabe fällt mir diese Übung viel leichter und ich komme viel schneller in die Entspannung.
Ich wurde zwar ruhiger, aber mein Gedankenkarussell hatte noch keinen wirklichen Feierabend. Es gab noch zuviele Passagiere auf den Pferden, Feuerwehrautos und Rennwagen. Sie schienen unendlich viele Fahrkarten zu haben und machten keine wirklichen Anstalten zu gehen. Nirankar Kaur hatte mir für solche Fälle mal einen Tipp gegeben: Lies kurz vor dem zu Bett gehen die "Kirtan Sohila" (einfach googeln, kostenloser Download, oder mir Bescheid geben, ich sende es gerne als Worddokument zu). Das ist ein Gebet ähnlich wie das Japji. Beim Aussprechen der Wörter werden genau die Meridiane im Körper über den Gaumen stimuliert, die Dir helfen besser in den Schlaf zu finden. Das laute Vorlesen dauert ungefähr 4 Minuten. Auch wenn eine Seite in mir dachte, was ich da eigentlich mache, tat ich es.
Schon während des Sprechens merkte ich, wie sich mein Geist beruhigte. Nach und nach stiegen alle Fahrgäste aus und das Karussell hielt an. Ich konnte wunderbar einschlafen. Was für ein Geschenk!
Sat Nam
Ich wurde zwar ruhiger, aber mein Gedankenkarussell hatte noch keinen wirklichen Feierabend. Es gab noch zuviele Passagiere auf den Pferden, Feuerwehrautos und Rennwagen. Sie schienen unendlich viele Fahrkarten zu haben und machten keine wirklichen Anstalten zu gehen. Nirankar Kaur hatte mir für solche Fälle mal einen Tipp gegeben: Lies kurz vor dem zu Bett gehen die "Kirtan Sohila" (einfach googeln, kostenloser Download, oder mir Bescheid geben, ich sende es gerne als Worddokument zu). Das ist ein Gebet ähnlich wie das Japji. Beim Aussprechen der Wörter werden genau die Meridiane im Körper über den Gaumen stimuliert, die Dir helfen besser in den Schlaf zu finden. Das laute Vorlesen dauert ungefähr 4 Minuten. Auch wenn eine Seite in mir dachte, was ich da eigentlich mache, tat ich es.
Schon während des Sprechens merkte ich, wie sich mein Geist beruhigte. Nach und nach stiegen alle Fahrgäste aus und das Karussell hielt an. Ich konnte wunderbar einschlafen. Was für ein Geschenk!
Sat Nam
Abonnieren
Posts (Atom)