Heute Morgen habe ich unsere Meditation "Ong Namo Guru Deva" statt der 11 Minuten lieber 31 Minuten gemacht. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich erst nach den 11 Minuten so richtig in der Tiefe war. Es gibt mir Kraft und ich empfinde das Loslassen (was mir manchmal Angst macht) als angenehm. Es ist damit sehr zentrierend und befreiend. Aber ob ich deshalb morgen noch eher aufstehe, um sie auch in der Woche länger zu machen ...
Im Moment sind mir die Hormone gnädig gestimmt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich kurz vor der Menstruation stehe und sich schon ein Entspannungsgefühl ("Wenn es mir während der Menstruation gut geht, fühle ich mich wie leicht bekifft") bemerkbar macht. Mir fällt es leichter, mich darauf einzulassen als sonst. Normalerweise bekomme ich kurz vorher Putzattacken und kann Unordnung kaum aushalten, bin gereizt und scheuer z.B. das Waschbecken als würde ich darauf Schlittschuhlaufen. Einen kleinen Anflug hatte ich davon, aber es ist mir bewusst geworden, ich musste schmunzeln, atmete tief durch und strich ganz sanft mit dem Lappen darüber, eher so als würde ich eine Backform mit Butter einpinseln. Dabei fiel mir ein, was Dashmesh Singh in Hannover beim letzten Ausbildungswochenende erzählt hatte: "Im Augenblick zu sein, ist das Höchste was wir erreichen können."
Sat Nam
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