Samstag, 31. März 2012

Abschiedsrunden

Gleich kommen die Nachbarn zum Abschiedskuchen vorbei, danach werde ich von den "Gruppenfreundinnen" aus Eichenau zu einer Abschiedsüberraschungsfeier abgeholt .... Irgendwann werden heute Tränen fließen... Morgen mehr. Sat Nam

Freitag, 30. März 2012

Das Pure

Heute Morgen sah ich die Übungspatientin vom Dienstag (siehe entsprechenden blogeintrag) und war überwältigt von ihrem Anblick. Sie wirkte anders, befreiter und voller Kraft. Sie lächelte mich an und bedankte sich noch einmal, ich bedankte mich bei ihr, dass sie mitgemacht hatte. Es war wundervoll sie so zu sehen. 

Beim anschließendem Spaziergang im Wald fühlte ich mich beflügelt und dachte, dass es toll ist das es das SNR gibt und dass es schön wäre, wenn ich dazu Kurse geben könnte. Das Behandeln ist wunderbar, aber es wäre noch schöner, wenn jede/r Zugang dazu bekäme und damit seinen eigenen Selbstheilungskräften auf die Spur kommen könnte. Eigentlich geht es nur darum, leichter in Kontakt zu kommen mit sich und der eigenen Seele.

In vielen Ratgeberbüchern steht: "Höre auf Dein Herz" - "Lausche Deiner inneren Stimme." Doch selten steht, wie das am Besten geht. Es gibt viele Stimme und Meinungen, woher weiß ich, welche diejenige ist, die mir hilft? Es ist die, die gut tut, die die ein wohliges Gefühl auslöst. Doch wie spüre ich das? Durch eine fließende Wahrnehmung. Es ist kein großes Geheimnis oder Magie. Es ist das pure, das einfache, was jeder Mensch kann. Egal ob wir viel Wissen haben oder wenig, das Spüren kann jede/r. Wir kommen damit zur Welt. Leider wird in der westlichen Welt wenig darauf geachtet. Es gibt wenig Wertschätzung dafür. Wissen anzuhäufen und zu reproduzieren wird als wichtig erachtet. Das ist auch nicht unwichtig, aber das andere brauchen wir auch. 

Ich werde es in meinen Yogaunterricht einfließen lassen und vielleicht sogar einen eigenen Kurs dazu anbieten.

Sat Nam

Donnerstag, 29. März 2012

no risk - no fun

Heute hatte ich wieder eine Übungspatientin zum SNR. Sie hatte eine klare Frage und es erschien auch eine klare Antwort, nur ob das wirklich so ist, wird sich in den nächsten zwei Wochen rausstellen. Das ist sehr aufregend für mich und ich hoffe sehr, dass sich mein Vertrauen ins SNR weiter bestätigen wird. 

Kurz nach der Behandlung war ich sicher, doch eine Weile danach ging der normale Wahnsinn im Kopf los: Ob das so richtig war? Warum bin ich bloß so ein Risiko eingegangen? Da habe ich mich ganz schön aus dem Fenster gelehnt, was ist, wenn es nicht stimmt? Wie stehe ich dann da? Und vor allem, wie werde ich zukünftig mit der Unsicherheit umgehen? Werde ich womöglich das SNR ganz aufgeben?.....

Gott sei Dank gibt es dagegen das Mantra vom letzten Ausbildungswochenende mit der schönen Melodie, die so ähnlich klingt wie Spannenlanger Hansel - nudeldicke Dirn...:

Bhajan Mana Mere, Hare ka nam, Bhajan Mana Mere, Hare Ka Nam,
Hare Ka Nam, Sat Nam, Hare Ka Nam, Sat Nam

Sat Nam

Mittwoch, 28. März 2012

Selbst-SNR

Seit einiger Zeit kämpfe ich mit Juckreiz auf der Haut unter den Kniekehlen und seitlich am Bauch. Es ist nicht besonders stark, aber es nervt schon. Heute Morgen dachte ich mir, ich könne doch einfach mal Selbst-SNR ausprobieren, d.h. ich gehe in den meditativen SNR-Zustand und befrage meine Seele, was sie mir denn sagen will. Ich nahm dazu ein Blatt Papier und schrieb mein Problem auf:

Liebe Seele,

die Juckreizungen auf meiner Haut am seitlichen Bauch und in den Kniekehlen. Was willst Du mir sagen?

Dann legte ich den Stift hin, schaute auf meine Nasenspitze und wartete ab. Zuerst ertönte in mir eine Melodie. "...dieses Kribbeln im Bauch... als wenn man zuviel Brausestäbchen isst...". Das ist eine sehr gute Beschreibung von dem Gefühl, was dahinter liegt. Dann kamen Wörter, die ich aufschrieb:

Ungeduld, Wut, Druck, Ärger

Ich schrieb eine weitere Frage auf: Wie kann ich es heilen oder auflösen?

ohne Plan + Überlegungen sein, lass es fließen, vertraue, sei kraftvoll im Moment, JETZT!, Fühle Dich unterstützt, alles ist gut, lass Dich treiben.

Aber ich muss doch auch auf die Uhr achten?

Ja und Nein.

Hä?

Ja, aber nicht zwanghaft. Sei liebevoll zu Dir und den anderen. Unterstütze und lasse Dich unterstützen.

Was kann ich machen wenn es wieder juckt?

Lass es fließen wie Wasser, genieße die Gute-Nacht-Geschichten und die Zeit mit Deinen Kindern. Du brauchst keinen Zeitdruck machen.

Es stimmt, das Hautjucken habe ich oft am Abend, wenn ich mit den Kindern auf dem Sofa sitze und die Gute-Nacht-Geschichte vorlese. Jetzt verstand ich den Zusammenhang und änderte es heute Abend sofort. 

Ich schaute nicht auf die Uhr sondern laß das vorgenommene Kapitel ruhig und genussvoll. Wenn die Haut wieder zwickte, atmete ich tief durch und konzentrierte mich wieder auf den Moment. Gedanken wie "eigentlich müssen die schon längst im Bett sein" oder "wenn ich sie etwas eher zum Umziehen geschickt hätte, wären wir nicht so spät dran" nahm ich war, blieb aber ruhig. 

Meine Haut nehme ich nun wie einen Wetterfrosch für Ungeduld und Druck war.

Sat Nam      

Dienstag, 27. März 2012

Danke

Heute habe ich mit SNR eine Frau behandelt, die ich wenig kenne und die kein Yoga macht. Es hat wunderbar funktioniert. Ich konnte ihr helfen und sie war tief berührt, sie wollte mir sogar Geld für "meine Leistung" geben, was ich natürlich verneinte, schließlich habe ich meine Ausbildung noch nicht komplett abgeschlossen und bin dankbar für jeden "Übungspatienten". Die Erfahrung, dass es wirklich klappt war sehr gut und gibt mir wieder eine große Portion Vertrauen. Danke liebes Universum!


Und dann war noch Renate da und hat mir die schöne Meditation vom Sonntag gezeigt, die ich leider nicht mehr mitbekommen habe, weil ich eher gehen musste damit meine Mutter ihren Zug erreichen konnte. Die Meditation ist wirklich etwas besonderes und es war sehr schön zusammen mit Renate auf der Terrasse zu chanten. Und auch zu sehen, dass sie genauso beseelt ist vom Wochenende wie ich (und vielleicht wie viele andere auch)....

Sat Nam

Montag, 26. März 2012

Neubeginn und Obst

Heute habe ich die ersten Umzugskartons vom Dachboden geholt und angefangen einen zu packen mit Winterkleidung. Einerseits war ich motiviert, andererseits hätte ich mich am liebsten auf die Terasse gesetzt, einen Yogitee getrunken und gehofft, dass eine Umzugsfee kommt und alles für mich macht. Ich komme mir vor wie eine Bergsteigerin, die ganz unten steht und seufzend den riesigen Berg hinauf schaut. Und dann die vielen ungeklärten Fragen hinsichtlich Möbelstücken und Zubehör, die wir nicht mitnehmen wollen und noch nicht wissen, wo wir sie "abladen" können. 

Es gibt natürlich nur eine Lösung: Step by Step + Vertrauen. Energieräuber sind die Blicke auf die Bergspitze und zweifelnde Grübelgedanken. Kraft und Nervenstärke sind gefragt. Deshalb habe ich einen Rat von Hari Jiwan Singh umgesetzt: "Gerade wenn Du vor einem Neubeginn stehst, reinige Dich mit den Ernährungstipps." Ich habe mir einen von den zahlreichen aus dem Ausbildungsbuch ausgesucht und heute bis zum Mittagessen nur Obst gegessen. 

Die Kinder haben gleich begeistert mitgemacht. Die Kleine isst morgens sowieso am liebsten nur Obst und genoß die Vielfalt, die ich aufdeckte. Sie aß ungesüßten Apfelmus mit Banane, Pfirsich und Zimt. Ich dünstete mir mit ein bisschen Sesamöl Apfelstücke und ein paar Mandeln an weil ich gerne warm esse. Gewürzt habe ich es mit Zimt, Kurkuma, Ingwer und Kardamon. Banane mengte ich unter und ließ sie noch für einen kurzen Moment mit durchwärmen. Pfirsich aus dem Glas gab ich kurz vor dem Essen dazu. Es war sehr lecker. 

Befremdlich war nur das ungewohnte Sättigungsgefühl. Es war nicht der volle Bauch wie nach einem Müsli. Zwischendurch hatte ich Bedenken, ob das wirklich bis zum Mittag reicht. Aber es war ganz leicht. Eine große Tasse Yogitee trank ich zwischendurch und ein paar Trockenfrüchte brauchte ich noch. Über das ständige Süßen dachte ich auch noch nach. Morgens Marmeladenbrot, Mittags Nachtisch, Nachmittags Kuchen und abends Honigbrot... Da kann sich die Bauchspeicheldrüse zwischendurch niemals ausruhen. Ich habe bisher oft meinen Tee gesüßt und probiere nun mal aus wie es ohne ist. Ich glaube, weniger Süßes ist besser für meine Nerven. Denn die waren heute richtig gut.

Sat Nam

Sonntag, 25. März 2012

Nieren und Urinspaß

Heute haben wir viel über die Nieren und ihre Funktion gelernt. Ich wusste gar nicht, dass sie 1500 Liter Blut pro Tag filtert. Eine enorme Leistung. Da ist es kein Wunder, dass wir mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag trinken sollten um ihre Arbeit zu erleichtern. 

Faszinierend fand ich auch, wie sehr die Übungsreihen wirken. Nach dem Set für die Nieren strömten viele gleich zur Toilette... Viel Spaß hatten wir auch bei dem Thema Eigenurinbehandlung. Ingrid erzählte, dass sie das erfolgreich bei den Warzen ihrer Tochter angewandt hat. Daraufhin meinte Robert, er versteht jetzt auch warum Männer keine Warzen an den Fingern haben.... ;-)

Sat Nam

Samstag, 24. März 2012

Vegetarische Ernährung

Es war wieder ein toller Ausbildungstag mit Hari Jiwan Singh. Wir hatten das Thema Verdauung mit wertvollen Informationen und wirkungsvollen Übungsreihen. Für mich war es beruhigend die aktuellen Studien zum Thema vegetarische Ernährung zu erfahren. Mangelerscheinungen sind alte Märchen. Vegetarier sind weniger krank. Sie haben ein besseres Immunsystem, da Fleisch im Schnitt drei Tage lang im Darm liegt bevor es endgültig verdaut ist. Das kostet Kraft und bringt dem Körper keine Energie.

So, jetzt muss ich ins Bett, die Zeitumstellung "stiehlt" noch eine Stunde und um 5.30 Uhr will ich wieder in München sein...

Sat Nam

Freitag, 23. März 2012

Abschied von der Kinderyogagruppe

Morgen geht es wieder los. Ich freue mich sehr auf das Ausbildungswochenende mit Hari Jiwan Singh. Das letzte war schon so gut mit ihm. 

Heute hatte ich meine letzte Kinderyogastunde hier in Eichenau... Die Kinder waren so süß, haben Geschenke und tolle selbstgemalte Bilder mitgebracht. Beim Abschied hat sogar ein Kind ganz bitterlich geweint. Ich war sehr gerührt. Es war eine tolle Zeit und ich bin sehr dankbar, dass ich die kids für ein Jahr "haben" durfte. Da meine Mutter im Moment hier ist, hat sie noch ein Abschiedsfoto von uns allen gemacht, dass ich den Kindern noch geben werde.

So, jetzt muss ich Sachen packen und ins Bett, die nächsten Nächte werden kurz...

Sat Nam

Donnerstag, 22. März 2012

...kein Porsche...

Gerade habe ich ein wunderbares Bild bzw. Text entdeckt:






Natürlich steht auch kein Prosche, keine Villa und kein Managergehalt nachts am Bett und ruft: "Mama, ich kann nicht schlafen!" ... ;-) 

Heute spüre ich, dass die Aufregungen der letzten Tage Nebenwirkungen haben. Ich bin total müde. Ich komme runter auf den Boden und habe das Gefühl, dass ich mich erst einmal erholen muss von den Hochflügen. 

Ich setze mich gleich wieder in den Garten, trinke einen Yogitee und genieße den Frühling...

Sat Nam