Beim morgendlichen Yoga ist mir Folgendes bewusst geworden: Ich kann, ich darf, ich bin - damit komme ich überall hin; Ich will, ich soll, ich muss - damit bin ich schnell am Schluss. Es ist viel entspannter, wenn ich den Tag so angehe, dass ich kann und darf - also den Alltag bewältigen kann - als wenn ich mich im puren Wollen verbeiße, mich beispielsweise im Erstellen von Listen verliere: Erst will ich das machen, dann das und dann dieses, dann .... Es ist ein großer Unterschied, ob ich denke: "ich kann und darf in Ruhe frühstücken" als "ich will in Ruhe frühstücken".
Am Vormittag war ich zum Hospitieren bei Siri Kirpal Kaur im Münchner Yogazentrum. Es war wunderbar. Sie hat sehr detailliert angeleitet und Zusammenhänge im Körper bewusst gemacht, z.B. "gleiche mit den Ohren Dein Becken aus". Das funktioniert tatsächlich! Nicht umsonst haben unsere Ohren mit dem Gleichgewichtssinn zu tun. Siri Kirpal hat auch eine Ausbildung im Pilates und das ergänzt sich sehr gut. Ich hoffe, ich bekomme noch einmal eine Gelegenheit bei ihr zu hospitieren.
Ich kann jetzt in Ruhe ins Bett gehen...
Sat Nam
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