Heute schmerzte mein rechter Arm. Dass habe ich immer mal wieder seit einigen Jahren. Diesmal versuchte ich den "Trick" von Clemens Kuby, den er in seinem Buch über die Selbstheilungskräfte beschreibt: Egal welchen Schmerz Du auch fühlst, gehe in einen meditativen Zustand (Augenlider nur wenig geöffnet) und frage Deine Seele, was sie Dir zu sagen hat.
Ich habe einfach mit einem Auge auf meine Nasenspitze geschaut, so wie wir es auch aus einigen Yoga-Meditationen kennen und gefragt. Die Antwort: "Lass es einfach geschehen. Lass die Kräfte des Universums durch Dich wirken." Ich atmete tief durch und konnte mich lockern, wodurch die Schmerzen weniger wurden und verschwanden. Es ist nicht wichtig, ob die Antwort "richtig" ist, es ist nur wichtig, dass es mich anspricht und in mir eine positive Veränderung auslöst. Bei jedem Menschen ist das ganz individuell verschieden. Mir wurde der Zusammenhang mit den Schmerzen und meinem Planungsbedürfnis bewusst. Umso mehr ich plane, was zu tun ist und was ich tun werde wenn xy eintritt, umso mehr verkrampft sich mein rechter Arm. Es ist eine ungesunde Sehnsucht nach Kontrolle und Schnelligkeit.
Bei unserer Meditation, die wir als "Hausaufgabe" bekommen haben, habe ich heute das erste Mal 16 x 3 Bewegungen pro Atemzug geschafft. Das Schönste dabei war, dass ich es mir nicht vorgenommen habe. Seitdem 20. Februar mache ich sie täglich 5 Minuten lang und ich pendelte mich so bei 10 bis 12 mal ein. Und dann macht es irgendwann Pong und es geht auf einmal, was vorher absolut nicht möglich war. Es fasziniert mich immer wieder, wie sehr ich etwas verändern kann, indem ich es wenig aber dafür täglich mache.
Sat Nam
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen