Montag, 5. Dezember 2011

Yoga gegen hormonelle Schwankungen

Heute Morgen habe ich ein neues Yogaset ( Im Praxisbuch Seite 485) ausprobiert. Es soll premenstruelle Störungen ausgleichen, d.h. die Hormone harmonisieren. Die Übungen sind eher ungewöhnlich (unter anderem im Yoga-Sitz über den Boden robben), aber sehr wirkungsvoll. Beim "Gehen" auf Ellenbogenspitzen und Knie wurde ich wütend, bei der Bank in Rückenlage (=Rutsche) kamen mir beim "Gehen" mit Fersen und Ellenbogen die Tränen. Danach konnte ich mich wunderbar entspannen und fühlte mich sehr gut.

Als ich in der Küche am Herd stand und in meinem warmen Müsli rührte, spürte ich plötzlich ganz bewusst, wie sich im Gesäß ein bestimmter Muskel entspannte und sich meine Haltung veränderte. Ich stand besser auf meinen Füßen, das Gewicht verteilte sich gleichmäßiger, ich atmete tief durch und fühlte mich in einer gelassen Stimmung. Das Frühstück mit den Kindern verlief sehr harmonisch. Ich machte weniger Druck ("Ziehe Dich bitte an, dann kommen wir pünktlich an." Stadt: "Los, der Kindergarten macht gleich zu, wenn Du Dich nicht beeilst!") und hatte mehr Vertrauen in den zeitlichen Verlauf (Ich schaute weniger auf die Uhr.) 

In dem Kommentar zu der Übungsreihe steht, dass normalerweise die Eierstöcke im monatlichen Zyklus durch sanfte Kontraktion und hebende Bewegung gehen. Wenn aber die Spannung zu groß ist, wird diese Bewegung unterbrochen. Der Körper versucht, das mit dafür nicht geeigneten Muskeln und Nerven zu kompensieren, was zu Schmerzen oder/und Unwohlsein bzw. gereizten Stimmungen führt. Yogi Bhajan verspricht, dass diese Störungen aufhören, wenn Du die Übungsreihe 40 Tage machst.

Mal sehen, ob ich das durchhalte. Neugierig auf die Erfahrung bin ich schon.

Sat Nam   


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