Donnerstag, 8. Dezember 2011

Winter in orange

Heute morgen beim Einkaufen landete plötzlich eine Kaki-Frucht in meinem Korb, zum Mittag kochte ich Penne mit Kürbis und am Nachmittag aß ich Joghurt, dem ich solange klecksweise Hagebuttenmarmelade zugab, bis er orange war. Erst als ich am Abend auch noch Kürbissuppe löffelte fiel mir auf, dass ich ganz schön im orangenem Fieber bin. Im Yoga wird die Farbe orange dem 2. Chakra (= Unterleib) zugeordnet, was perfekt zu meiner derzeitigen Übungsreihe passt. Wirklich faszinierend wie sehr mein Unterbewusstsein arbeitet. 

Mir sind auch heute wieder Situationen aufgefallen, wo ich verspannt bin bzw. einfach lockerer sein könnte. Es ist unglaublich, welche unnötigen Muskeln ich beim einfachen Gehen durch eine Straße anspannen kann. Mir fiel der Satz von Nirankar Kaur aus Schöngeising ein: "Schaut Euch dunkelhäutige Frauen an, wie die locker aus ihren Hüften gehen. - Eigentlich gehen wir weißen Frauen eher wie Männer..." Verdammt, sie hat Recht. Dabei ist es so herrlich wohltuend für den weiblichen Unterleib, wenn wir lockerer in den Hüften beim Gehen sind. Ich muss ja nicht gleich einen Wasserkrug auf meinem Kopf tragen. Aber ein bisschen mehr weibliche Rundungen in meinen Gang könnte ich schon einbringen. Vor allem atme ich dann viel besser und tiefer. Nur langsamer bin ich dabei. Dafür aber majestätischer und anmutiger. 

Mal sehen, wie oft ich in der Zukunft darauf achten werde.

Sat Nam



   

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