Erst hat mich folgendes Video sehr bewegt: http://youtu.be/H1N7XcbmMT8
Mir liefen die Tränen über die Wangen. Dass eine 5 minütige Ansprache von einem jungen Mädchen so direkt ins Herz gehen kann, finde ich unglaublich. Es hat mich an die eigene Verantwortung im Alltag erinnert. Ich kann die Welt nicht von heute auf Morgen verändern, aber ich kann jeden Tag etwas tun in dem ich bewusster lebe. Was natürlich nicht immer leicht ist:
Unsere Weihnachtskarten habe ich dieses Jahr auf Recycling-Papier drucken lassen, sie glänzen diesmal nicht so sehr, aber sie sind trotzdem gut. Doch dann habe ich "unbewusst" drei Rollen glitzerfarbenes (=mit viel Alu drin) Geschenkpapier gekauft. Sie sahen so schön aus und die Kinder mögen doch so gerne Glitzer... Als ich dann zu Hause war und auf die Rollen starte, musste ich lachen: 2 m Länge hatte das Papier. Das steht in keinem Verhältnis zu den Weihnachtskarten. Ich tauschte die Rollen wieder um und kaufte bedrucktes Packpapier. Immerhin ein Anfang. Wobei es noch besser wäre, die Geschenke einfach in Handtücher zu wickeln...
Die Kinderyogastunde war wieder sehr schön. Seit 8 Monaten kommen sie und es ist wunderbar anzusehen, wie leicht ihnen die Übungen jetzt fallen und mit welcher Begeisterung sie immer wieder dabei sind. Weil es die letzte Stunde in diesem Jahr war, habe ich etwas besonderes gemacht und 24 Übungen auf Kärtchen laminiert und sie frei ziehen lassen. Dazu entwickelten wir eine Geschichte. Zügig in 24 verschiedene Haltungen zu schlüpfen ist schon eine Herausforderung, die sie sehr schön gemeistert haben. Beeindruckend fand ich die Konzentration mit der sie die ganze Zeit dabei waren. Das ist im Alter von 5 bis 7 nicht selbstverständlich. Anschließend konnten wir sogar 9 Minuten Gobinde - Mukande als Bewegungsmeditation machen.
Ich weiß es ja, aber ich staune trotzdem immer wieder, dass das Kinderyoga so gut wirken kann.
Sat Nam
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