Montag, 21. November 2011

Schlafmangel und Tatendrang

Gestern Abend hatte ich noch sehr viel am Laptop zu erledigen, vergaß ein wenig die Zeit und ging spät ins Bett. Trotzdem bin ich für das Yoga früh aufgestanden, was mir immer noch mehr Energie gibt als wenn ich diese Zeit länger geschlafen hätte. Aber ich fühle mich heute aufgrund des Schlafmangels irgendwie "bekifft". So als würde ich zwischen Wach- und Schlafzustand in einem Dämmerungsmodus leben.

Früher (=vor meinem "Yogaleben") hätte ich mich geärgert, wäre gereizt und ungeduldig. Keine angenehme Gesellschaft wäre ich gewesen. Doch jetzt akzeptiere ich es und mache einfach das Beste daraus. Es hat auch Vorteile. Das Denken fällt schwer und damit auch das Grübeln und Sorgen machen. Wenn ein unangehmer Gedanke kommt, denke ich: Heute nicht. Heute habe ich keine Energie dafür. Und dann mache ich einfach das, was gerade zu tun ist.


Und am Abend blicke ich auf den Tag zurück und bin erstaunt, was ich alles geschafft habe. Kein Wunder, war ich doch ein Großteil des Tages im absoluten JETZT. Im Grunde genommen sollte ich zukünftig einfach immer später ins Bett gehen, wenn ich am nächsten Tag viel vor habe....

Sat Nam





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