Dienstag, 22. November 2011

Yoga und Werbung machen

Heute habe ich das Kapitel 24 über Unterrichtsvorbereitung und Werbung gelesen. Ich dachte an die Zeit, als ich mit dem Kinderyoga angefangen habe. Es ist erst sieben Monate her und meine Ängste, die ich damals hatte, wurde mir wieder bewusst. Vor allem auch deshalb weil ich nach dem Umzug in den Norden wieder davor stehe von "Null" anzufangen.

Ich habe auch jetzt wieder Angst vor dem Scheitern, nur mit dem Unterschied, dass ich schon einmal die wunderbare Erfahrung gemacht habe, dass es funktioniert hat. Ich hatte in den Osterferien einen unverbindlichen Schnupperkurs angeboten mit Flyern im Kindergarten (dort hatte ich auch ein paar Stunden kostenlosen Probeunterricht gegeben) und Schule. Den Kindern im Ferienkurs habe ich dann Flyer für einen regelmäßigen Kurs mitgegeben, der dann tatsächlich zustande kam und immer noch läuft. Allerdings muss ich zugeben, dass Mundpropaganda die absolut stärkste Kraft ist. Ich hätte gerne noch einen weiteren Kurs aufgemacht, aber der Umzug lag in der Luft und die Energie floß einfach nicht mehr stark genug dafür. Neben den tollen Ideen, die im Buch stehen, gibt es aber noch eine andere wesentliche Komponente: Die Arbeit an sich selbst. Ich glaube, dass es viel mit Vertrauen und täglichem Yoga zu tun hat. 

Was mir am meisten geholfen hat, war das Schritt für Schritt - Programm. Ich hatte mir selbst als Ziel gesetzt, dass ich täglich etwas für die Werbung tue. Morgens nach meinem Yoga habe ich in mich hineingehorcht und gewartet, was für eine Idee heute umzusetzen ist. Das war manchmal einfach nur ein Anruf bei einem Kindergarten für eine Probestunde oder die Gestaltung eines Flyers oder einfach nur das Aufhängen eines Werbezettels. Dadurch bekam ich Vertrauen in meine Kreativität und konnte das Grübeln und die Sorgen besser bewältigen. Denn ich hatte etwas getan und mich nicht verloren in Luftschlössern. Gleichzeitig entstand kein Druck, da sich durch das tun immer wieder Luft entladen konnte.

Letztendlich gibt es nicht das eine Konzept, sondern viele Möglichkeiten, die es auszuprobieren gilt. 

Als Motto kann helfen:

Halte durch und mach was!



Sat Nam






 

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