Mittwoch, 9. November 2011

Unser neues Haus

Gestern Mittag kam der Anruf vom Makler, dass der Eigentümer unser Angebot annimmt. Wir haben ein Haus gekauft! Natürlich fehlt noch die Unterschrift beim Notar, aber mündlich ist alles geregelt. Ich bin erleichtert und dankbar, dass wir ein Haus gefunden haben, wo sehr viele Wünsche erfüllt worden sind. Die Kinder können auf kurzen Wegen zur Schule und zum Kindergarten, mein Mann ist in 30 Autominuten bei seiner neuen Arbeit und ich bekomme einen 25 qm großen Yogaraum! Zudem liegt das Haus auch an einem Waldrand. Und das alles zu einem im Vergleich zu München sehr günstigen Preis.

Ich spüre, dass wir einen wichtigen Meilenstein erreicht haben und doch bin ich nicht euphorisch. Ich habe mehr ein Gefühl von Ordnung. Wie ein Pendel, dass seit fast zwei Jahren immer zwischen vielen Möglichkeiten, wo es wohl beruflich für meinen Mann und damit für uns hingeht, hin und her schlug und sich nun endlich beruhigt hat. Jetzt herrscht Klarheit. Nur der genaue Einzugstermin steht noch nicht fest. Spätestens 1. Mai, vielleicht aber schon 1. März. Das hängt davon ab, wie schnell die Eigentümer eine neue Bleibe für sich finden.

Ich bin aber auch traurig, weil es damit amtlich wird, dass ich tatsächlich den Süden Deutschlands verlasse. Es geht in den Norden (nach Celle) zurück. Gott sei Dank ist das Kundalini-Yoga eine große Familie, die auf der ganzen Welt zu finden ist und ich bin schon sehr neugierig auf die Yogaszene im Raum Hannover. Es ist ein großes Geschenk für mich, dass ich problemlos die Stufe 1 - Ausbildung in Braunschweig fortsetzen kann. Auch wenn ich im Moment noch nicht weiß, ob schon zum nächsten Grundkurs oder erst zum berühmten Grundkurs 3 (der das Thema Partnerschaft behandelt).

Ich werde nicht nur meine Freunde sehr vermissen, sondern auch die Kinder von meinem Kinderyogakurs. Seit dem Frühling kommen sie einmal die Woche und wir sind eine tolle Gruppe geworden. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. An die letzte Stunde mit ihnen mag ich gar nicht denken.... Deshalb werde ich lieber jede Stunde, die ich noch mit ihnen habe, in vollen Zügen genießen. Egal was auch ist, es bleibt immer nur das eine: der momentane Augenblick.

Sat Nam   


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