Heute hatte ich verschiedene Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen. Irgendwann tauchten starke Emotionen auf. Oft lass ich mich davon anstecken, verkrampfe mich und brauche danach einige Zeit um mich wieder abzugrenzen.
Doch manchmal verläuft es auch ganz anders. Dann bin ich die Ruhe selbst. Sowohl im Innen als auch im Außen. Ich befinde mich im Auges eines Sturms, wo Stille herrscht. Es ist nicht nur einfach still, sondern ich fühle etwas seliges in mir. Das vollkommen vertraut und im bloßen sein Erfüllung findet. Als würde ich mich nur als ein winziges Teil vom Universum fühlen, was geborgen ist und sich tragen lässt. Wie ein Kind, das vor sich hinträumt und sich durch Nichts aus der Ruhe bringen lässt. Und wenn Gedanken kommen wie "welche Fußbodenbeläge sollten wir im neuen Haus im Obergeschoß am Besten nehmen", bedrängen sie mich nicht sondern sind einfach da. Dafür tauchen dann Sätze auf wie "Das wird sich dann schon alles zeigen..." oder "jetzt ist nicht Zeit, sich darüber den Kopf zu zerbrechen" oder "wenn es soweit ist, wirst Du wissen, was gut sein wird".
Als hätte ich das zentrierte klare Gefühl nach meinem morgendlichen Yoga konsequent mit in den Alltag übertragen. Es ist gut zu wissen, dass es diesen Bewußtseinzustand gibt und ich hoffe, dass ich mich auch daran erinnere, wenn ich verzettelt und verstrickt bin in den Wirrungen des Lebens.
Sat Nam
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen