Samstag, 19. November 2011

Klang- und Wasserringe

Heute waren wir in Kochel am See. Die Sonne schien und über dem spiegelglatten Wasser stiegen Dampfwolken auf. Ein herrlicher Blick. Auch die Kinder schauten fasziniert. Ich zeigte der Kleinen, was passiert, wenn wir einen Stein hineinwerfen und sagte, sie solle auf die Ringe achten, die auf dem Wasser entstehen. Wie sie sich schnell ausbreiten und wie weit sie sich ausdehnen können. Natürlich hat sie mit ihren vier Jahren schon häufiger Steine ins Wasser geworfen, aber ich habe sie vorher noch nie so stark auf die Ringe hingewiesen. Zusammen standen wir bewundernd am Ufer und warteten bis auch der letzte Ring entsandt war. Sie holte immer wieder einen Stein, warf ihn hinein und wartete ab. Vorher hatte sie Steine schnell hintereinander geworfen, doch jetzt tauchte sie mit ihren Blicken ganz in das Geschehen ein. 

Ich sagte ihr, dass diese Ringe in anderer Form auch entstehen, wenn sie "Ong namo" singt. Dann entstehen Klangringe, die sich auch wunderbar ausdehnen. Wie stark diese Ringe tatsächlich sein können, ist mir auch erst durch das Erklären so richtig bewusst geworden. Sie warf einen ganz kleinen Stein hinein und wir freuten uns. Sogar ein ganz kleiner Stein entwickelt Wasserringe. Wie wunderbar! Dann warfen wir zwei Steine nebeneinander gleichzeitig. Die Ringe gingen ineinander über und es entstand ein weiterer Ring. Wie zwei Menschen, die etwas Drittes schaffen...

OOOOOONNNNG NAMOOOOO Guru DEEEEEEV NAMOOOOOO

Sat Nam
 

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