Donnerstag, 10. November 2011

Chakren putzen

Nachdem ich nun seit Mitte Oktober 31 Minuten lang täglich die long Ek Ong Kar - Meditation mache (das ist die, die beim Sadhana 7 Minuten lang als erstes gechantet wird), ist mir heute bewusst geworden, warum mich das Bild von den Chakren an Staubwedel erinnert:


 Beim Chanten von Ek, Ong, Kar, Sat, Nam, Siri, Wahe, Guru entspricht jedes Wort einem Chakra. Wenn ich Ek sage, spanne ich dabei den Beckenboden an (1. Chakra) bei Ong ziehe ich die Muskelpartien unterm Bauchnabel an, ...etc. Es geht darum, die Laute so lang wie möglich zu chanten. Jede Silbe sollte dabei die gleiche Länge haben. Zur Unterstützung höre ich dabei eine Live-Version von Snatam Kaur, die jede Silbe klar ausdrückt. Die ersten drei Chakren werden aus einem Atemzug heraus gebildet. Dadurch ging mir oft beim 3. Chakra die Luft aus. Doch heute habe ich mich diesem Problem gestellt und einfach weiter gechantet, auch wenn ich dachte, ich hätte eigentlich gar keine Luft mehr dazu. Das Ergebnis: Ich hörte mich an wie ein röhrender Hirsch mit belegten Bronchien. Es hätte keine Elchkuh vom Hocker gehauen. Doch ich spürte eine Veränderung in mir. Es war, als würde ich mein Chakra "putzen". Und dann fiel mir das obige Bild ein. Ich verstärkte meine Kraft indem ich mir jeweils die entsprechende Farbe dazu vorstellte. Beim 5. Chakra habe ich manchmal auch so meine Probleme. Vielleicht müsste ich mich mehr mit blau und gelb umgeben und bei der Silbe "Siri" lieber "Lidl" sagen, die haben die Farben in ihrem Logo...

Ich kann nur sagen, es lohnt sich durchzuhalten und ruhig mal den röhrenden Hirsch zu machen, es reinigt sehr und ich habe mich danach sehr gut gefühlt. Viel mehr verbunden mit meiner Kraft und Lebensfreude, was auch sehr gut zu dem 3. Chakra passt. Und auch die Kopfbedeckung, die bei dieser Meditation empfohlen wird, macht dann einen Sinn. Es ist das klassische Outfit einer Reinigungsfachkraft. Wahe Guru!


Sat Nam

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