Nachdem ich
nun seit Mitte Oktober 31 Minuten lang täglich die long Ek Ong Kar -
Meditation mache (das ist die, die beim Sadhana 7 Minuten lang als
erstes gechantet wird), ist mir heute bewusst geworden, warum mich das
Bild von den Chakren an Staubwedel erinnert:
Beim
Chanten von Ek, Ong, Kar, Sat, Nam, Siri, Wahe, Guru entspricht jedes
Wort einem Chakra. Wenn ich Ek sage, spanne ich dabei den Beckenboden an
(1. Chakra) bei Ong ziehe ich die Muskelpartien unterm Bauchnabel an,
...etc. Es geht darum, die Laute so lang wie möglich zu chanten. Jede
Silbe sollte dabei die gleiche Länge haben. Zur Unterstützung höre ich
dabei eine Live-Version von Snatam Kaur, die jede Silbe klar ausdrückt. Die ersten drei Chakren
werden aus einem Atemzug heraus gebildet. Dadurch ging mir oft beim 3.
Chakra die Luft aus. Doch heute habe ich mich diesem Problem gestellt
und einfach weiter gechantet, auch wenn ich dachte, ich hätte eigentlich
gar keine Luft mehr dazu. Das Ergebnis: Ich hörte mich an wie ein
röhrender Hirsch mit belegten Bronchien. Es hätte keine Elchkuh vom
Hocker gehauen. Doch ich spürte eine Veränderung in mir. Es war, als
würde ich mein Chakra "putzen". Und dann fiel mir das obige Bild ein.
Ich verstärkte meine Kraft indem ich mir jeweils die entsprechende Farbe
dazu vorstellte. Beim 5. Chakra habe ich manchmal auch so meine
Probleme. Vielleicht müsste ich mich mehr mit blau und gelb umgeben und
bei der Silbe "Siri" lieber "Lidl" sagen, die haben die Farben in ihrem
Logo...
Ich
kann nur sagen, es lohnt sich durchzuhalten und ruhig mal den röhrenden
Hirsch zu machen, es reinigt sehr und ich habe mich danach sehr gut
gefühlt. Viel mehr verbunden mit meiner Kraft und Lebensfreude, was auch
sehr gut zu dem 3. Chakra passt. Und auch die Kopfbedeckung, die bei
dieser Meditation empfohlen wird, macht dann einen Sinn. Es ist das
klassische Outfit einer Reinigungsfachkraft. Wahe Guru!
Sat Nam

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen