Heute Morgen habe ich verschlafen. Es blieb nur noch Zeit für die Meditation. Für einen kurzen Moment habe ich mich geärgert, dann dachte ich, wenn Du jetzt wegen Yoga in Stress gerätst, ist das doppelt verkehrt... Am Vormittag kam Sabine zum Sat Nam Rasayan vorbei, was sehr schön war und doch hatte ich keine Gelegenheit mein Yogaset zu machen.
Am Nachmittag hatten meine beiden Kinder jeweils eine Freundin zum Spielen eingeladen. Ich zog mich zurück und begann mit der Yogaübungsreihe, neugierig dachte ich, mal sehen, was passiert. Und wieder ein kleines Wunder. Erst als ich nach einer Stunde fertig war, ging es los mit den Forderungen: "Kann ich was trinken? - Dürfen wir was Süßes? - Dürfen wir raus? - Wir wollen wieder rein! - Ich muss aufs Klo..."
Doch heute Abend werde ich früh ins Bett gehen, für die Umstellung von den Minusgraden ins frühlinghafte Wetter braucht mein Körper mehr Schlaf. Die Frühjahrsmüdigkeit hat ihren Sinn. Wikipedia meint dazu:
"Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Es werden verstärkt Endorphin, Testosteron und Östrogen ausgeschüttet. Diese Umstellung belastet den Körper stark; er reagiert mit einem Müdigkeitsgefühl......
Gegenmaßnahmen:
Ernährung: Empfohlen werden viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornbrot und leicht verdauliche Proteine. Mehrere kleine Mahlzeiten statt weniger großer helfen ebenfalls, da große Mahlzeiten den Körper zusätzlich träge machen.
Außerdem sollte man den Tagesrhythmus nach der Sonne richten: früh aufstehen und früh zu Bett gehen. Dies sorgt dafür, dass Serotonin ausgeschüttet und Melatonin abgebaut wird. Regelmäßige Spaziergänge im Freien und Sport helfen ebenfalls...."
In diesem Sinne: Gute Nacht!
Sat Nam
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