Heute waren wir bei Freunden in München zum Abschiedstreffen. Anfangs war es ein normales Treffen, doch zum Schluss hin wurden wir immer ruhiger. Irgendwann saßen wir im Wohnzimmer in mitten der Kinder, umringt von Spielzeug und hatten jede/r ein Kind auf dem Schoß. Es war sehr ruhig und entspannt, fast so als würde die Zeit in Zeitlupe vergehen. Das Bewusstsein über den Abschied war da, aber niemand wollte darüber sprechen. Jede/r wusste, dass es ein besonderer Moment ist und da deren Kinder noch relativ klein sind und eine spontane Reise nach Celle unwahrscheinlich ist und wir zur Zeit auch noch nicht wissen, wann wir wieder nach Bayern kommen, konnten wir uns auch nicht auf einen festen Zeitpunkt in der Zukunft "flüchten" (Motto: Ja, wir sehen uns ja dann im Oktober.).
Auch wenn es traurig war, war dieser Augenblick der Stille faszinierend. Ähnlich wie bei einer Meditation oder nach einer Yogastunde. Jede/r war in einer persönlichen inneren Ruhe und gleichzeitig waren wir dadurch alle miteinander auf einer Ebene verbunden, die jenseits vom Reden und Denken ist.
Sat Nam
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen