Donnerstag, 12. April 2012

Gedankenmüll

Puh, heute habe ich sehr viel Zeit im Keller verbracht und Kartons gepackt. Dabei entdeckte ich noch große Mengen für den Wertstoffhof. Es ist anstrengend sich mit den Krimskrams-Ecken auseinander zu setzen. Das Gefühl danach ist befreiend, aber das Angehen kostet Überwindung. Es ist unglaublich, was sich alles im Laufe der Zeit ansammeln kann. 

Leichter viel es durch die Yogamusik, die ich extra nach unten getragen hatte. Mit Mantren wie Sat Siri Akaal (als Marschmusik zum Durchhalten) oder Hari Gobinde (befreit von Altlasten) ging es wesentlich einfacher. Im Grunde genommen sind es nur Gedankenmuster, die mich von der Tatkraft und Freude abbringen: "Oh, nein, die Ecke auch noch" oder "Wo soll das im neuen Haus bloß alles hin?" oder "Das haben die anderen (Kinder, Ehemann) hier so blöd hingeräumt, warum soll ich das jetzt entsorgen" oder "Und wenn ich das doch noch einmal gebrauchen kann?

Gedankenmüll und tatsächlicher Müll haben doch viel gemeinsam... ;-)

Sat Nam


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