Zwischendurch bin ich doch schon ganz schön traurig, dass wir bald von hier wegziehen. Besonders nach so schönen Abenden wie letzten Samstag, schönen Nachmittagen wie gestern bei Dayajot Kaur oder heute bei Renate Pharamdham Kaur.... Besonders wenn der Abschied so in greifbare Nähe rückt und eine Stimme am Telefon sagt: "Am Dienstag bringen wir dann die Umzugskarton vorbei." Der Alltag ist hier so wunderbar eingespielt. Jederzeit bin ich bei Freunden willkommen und kann mich entspannen.
Ich will es mir auch nicht schön reden oder zwanghaft nach vorne blicken. Ich will es auch nicht weg drücken indem ich mir die Zukunft rosa vorstelle. Nein, ich will auch einfach mal traurig sein und sagen: Ja, es tut weh, weil ich hier eine schöne Zeit hatte. Punkt.
Das Komische ist, dass genau dann, wenn ich das so denke, sage und fühle, ich alle Tränen, Wut und was auch immer dann kommt, zulasse, es sich bald besser anfühlt. So als würde meine Seele sagen, ja, nehme das vollkommen wahr, denn erst dann kann es wirklich mit Haut und Haar weitergehen.
Der Satz "Sei im Jetzt - bleibe im Moment" ist nicht nur während einer Yoga-Meditation besonders wirksam, er hilft auch in einem Krisenmoment.
Eigentlich ganz einfach...
Sat Nam
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