Die Kinder sitzen mir gerade gegenüber und spielen mit dem i-pad ein tolles Spiel. Es zeigt berühmte und schöne Kunstwerke, z.B. von Franz Marc "Die gelbe Kuh". Dazu gibt es kleine Quizfragen (z.B. Marc und sein Künstlerfreund Kandinsky wollten sich nicht vorschreiben lassen, wie man zu malen habe, zusammen gründeten sie eine Künstlergruppe, weißt Du wie sie heißt? - Der blaue Reiter), interaktive Suchspiele wo auf besondere Merkmale eines Gemäldes hingewiesen wird ("Suche die rote Kuh.") und besonders schön ein Puzzle des Bildes. Mit den Fingerkuppen ziehen sie die Teile an die richtige Stelle und freuen sich, wenn alles zusammen ist. Zum Schluss können sie sogar noch mit ihren Fingern (wie mit Fingermalfarbe) selbst Bilder malen mit interessanten Anweisungen ("Male eine rote Kuh mit gelben Flecken!").
Das hat mich an zwei Sätze von einer Kundalini-Yoga-Webseite erinnert:
Das Fischezeitalter war:
“Ich will Wissen, zeige mir den Weg”
Das Wassermannzeitalter ist:
“Ich weiß, gebe mir die Erfahrung”
Das reine Wissen reicht nicht mehr aus. Die Erfahrung und damit das eigene Tun zählen, was auch ein Grund für den enormen Yoga-Zulauf ist. Ich weiß, das Entspannung wichtig ist, nur wie mache ich das genau? Das will ich gerne erleben und spüren. Nur ein Buch darüber zu lesen reicht nicht.
Also, ab auf die Yogamatte!
Sat Nam
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