Das war ein toller Start in die Kundalini-Yoga-LehrerInnen-Ausbildung. Von Anfang an war eine positive Grundstimmung. Spannend fand ich die Entwicklung. Am ersten Tag gab es noch Unsicherheiten und Ängste, die sich am Zweiten auflösten und in Wahe Guru mündeten. Sehr berührt hat mich der "Abschluss-Tanzkreis", als wir gemeinsam Wah Yanti sangen. Ich fühlte mich ganz mit der Gruppe verbunden, so als würde ich von ihr getragen werden und gleichzeitig ein Teil des Tragens übernehmen können. Auch wenn ich mich jetzt geschafft und voll fühle, alles erst einmal verdauen muss, schwebe ich gleichzeitig ein bisschen. Ganz leicht kann das Leben sein. Eben als ich die Küche aufräumte dachte ich daran, was Bhagwati gesagt hatte. Dass wir auch das Einräumen vom Geschirrspüler als Meditation begreifen können. Ich kann genervt sein und zurück ins Yogazentrum wollen. Auf meine Yogamatte und eine interessante Kryia machen anstatt dreckige Teller zu spülen oder ich räume den Teller mit Freude ein. Denke nicht daran, wann ich endlich in der Küche fertig bin oder dass ich noch meine ganzen Yogasachen aufräumen muss. Sondern bleibe im hier und jetzt. Singe oder pfeife zur Unterstützung ein Mantra und schwupps ist alles erledigt.
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