In einem Gespräch mit meinem Mann habe ich gemerkt, dass ich wesentlich sachlicher und ruhiger reden konnte, als vor einigen Jahren in der Vor-Yoga-Zeit. Durch die Kryia wird mir schneller bewusst, was gerade non-verbal passiert. Ich spüre schneller, was ich empfinde und kann dies klar sagen, ohne dass ich den anderen angreife. Wir sind in einer hoch emotionalen Phase, weil ich ein Haus interessant finde, was er sich noch gar nicht angeschaut hat. Ich kann im Moment nur alleine schwärmen und träumen....
Er wird erst im Oktober die Gelegenheit haben es zu sehen. Bis dahin kann ich täglich meinen Ängsten begegnen, dass in der Zwischenzeit das Haus jemand anderes kauft. Einerseits gruselig, andererseits eine echte Herausforderung. Ich kann vertrauen oder wütend werden. Wahrscheinlich wird es ein Mix aus beiden Zuständen.
Was mir auf jeden Fall hilft, ist die Konzentration auf das dritte Auge. Wenn ich verkrampft und ängstlich bin, spüre ich, dass meine Stirn hart ist. Durch den Fokus auf den Punkt zwischen den Augenbrauen kann ich es weicher werden lassen. Manchmal gelingt es mir nur schwer. Ich komme immer wieder ab vom Kurs und werde engstirnig. Doch ich starte dann einen neuen Versuch. Auf die Dauer wird es leichter.
Sat Nam
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen