Freitag, 30. September 2011

Das Beste zum Schluss

Sant Subagh hat mir gestern in der Yogastunde erzählt, wie wichtig das Nachspüren nach der Meditation ist. Die Meditation ist die Arbeit und in der Zeit danach kommt erst die eigentliche Wirkung. Heute Morgen habe ich es gleich ausprobiert. Nach den 31 Minuten Chattre Vattree habe ich die Uhr noch einmal auf 3 Minuten gestellt und in lockerer Haltung abgewartet. Es dauerte nicht lange und es kam ein für mich wichtiger Satz: "Ängste entstehen im Kopf." Und dann die Melodie "You were always on my mind". Ich fühlte mich erleichtert. Vor Kopfgeburten brauche ich mich nicht fürchten. Sie sind nicht real, sie entstehen durch Konzentration auf Vergangenheit oder Zukunft und entfernen mich vom Augenblick und vom dem, was meine Seele will. 

Interessant ist es, was passiert, wenn mein Gegenüber im Mind feststeckt ("Nein, das mache ich nicht, das ist viel zu unrentabel.") und seine Angst in mir Ängste entstehen lässt, weil mein mind darauf reagiert "Aber wenn er da jetzt nicht mitmacht, bekomme ich ein Problem." Dann kann ich daraus eine Emotion entwickeln (Wut) und mich hineinsteigern (Panik) oder ich bleibe im Kontakt mit meiner Seele, die einfach nur neugierig wartet, was wohl das Universum an Lösungsmöglichkeiten bereithält. 

Bei sich und im Herzen bleiben. 

Be the lighthouse, ohne Erwartungen, sondern im Vertrauen.

Sat Nam 

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