Freitag, 21. Oktober 2011

40ter Tag und Yogatheorie (YT) 1

Wahe Guru: Gestern war ich bei Sant Subagh zur Yogastunde und sie hat mich daran erinnert, das gestern der 40te Tag unserer Übungsreihe war! Es ist ein schönes Gefühl, dies geschafft zu haben. Das Gehirn besteht aus 40 bestimmten Bereichen, von denen immer ein Bereich pro Tag stärker arbeitet als die anderen. Wenn wir also 40 Tage lang eine bestimmte Übungsreihe machen, sprechen wir unser gesamtes Gehirn und damit unser ganzes System an. Dieses zu wissen ist das eine, dieses zu erfahren das weitaus Wichtigere. 

Yogi Bhajan hat dazu folgendes gesagt (vgl. Ausbildungsbuch Seite 16): "...Denke daran, dass intellektuelles Wissen dir weder Halt gibt noch dich stützt. Wissen wird nur dann zu wahrer Weisheit, wenn du es mit deinem Herzen und Wesen erfährst. Allein die Erfahrung dieser Weisheit - 'gyan' - kann dir Halt geben und dich stützen. Nur weil du etwas weißt oder glaubst, dass etwas wahr ist, bist du noch nicht in der Lage, auch danach zu handeln. Wenn du jedoch eine Wahrheit entdeckst und dem Pfad dieser Wahrheit mit deinen Taten folgst und wenn du als Ergebnis davon Glückseligkeit, Erfolg und Erfüllung finden kannst, dann wird keine Macht der Welt in der Lage sein, dich von dieser Wahrheit abzubringen oder ihr entgegen zu handeln. Sobald du die Freude an dieser Wahrheit einmal erlebt und ihre Schönheit genossen hast, geht es dir gut." 


In Vorbereitung auf das morgige Ausbildungswochenende habe ich einmal das für mich Wichtigste, was bei mir vom letzten Wochenende hängen gebliebene und nachgelesene zusammengefasst:


- Das Wort Yoga stammt von dem Wort "yoke" ab und bedeutet "miteinander verbinden". Yoga ist die Verbindung von dem individuellen Selbst mit dem göttlichen Teil (das Unendliche, die Seele) in uns. Yoga verbindet Körper (durch die Übungsreihen) und Geist (durch die Meditation) mit der Seele (die Unendlichkeit). Für mich sind das Momente des Staunes, wenn ich beispielsweise an einem klaren Bergsee sitze, die Sonne mir warm auf den Rücken scheint und ich die Schönheit der Berge sehe und dann denke und spüre: Wau! Durch das Yoga bekomme ich die Möglichkeit mich mit diesem Glücksgefühl unabhängig vom außen zu verbinden und es somit auch in anderen Situationen im Alltag zu erleben.

- Kundalini-Yoga hebt diesen Aspekt hervor. Kundalini bezeichnet die schöpferische und göttliche Kraft. Es ist die Kraft, die immer da ist und die uns ins Leben bringt.


- Hatha-Yoga ist das bekanntere Yoga. Es hat das gleiche Ziel wie Kundalini-Yoga, konzentriert sich jedoch stark auf die Vollkommenheit des Körpers. Kundalini-Yoga ist direkter und wirkt wesentlich schneller. Die Übungen sind sehr abwechslungsreich. Der Schatz liegt in den Mantren und in den Meditationen, die helfen unseren Mind zu beruhigen. Was ich immer wieder im Kinderyoga spüre, wenn sich die Kinder auf die Mantren freuen.

Ich freue mich riesig darauf, Euch morgen wiederzusehen. 


Sat Nam

 

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