Heute Morgen beim Yoga habe ich meinen Leber-Meridian im ganzen Körper von oben bis unten gespürt, es war so klar, ich hätte ihn auf meiner Haut malen können... Das ist die Tücke am Yoga: Meine Wahrnehmung verändert sich und ich spüre auch unangenehme Dinge viel mehr.
Durch unsere Atem-Übungsreihe wird das Gefühl nach dem 7 Minuten Feueratem immer intensiver. Es ist, als würde ich danach beim normalen Atem 10 mal mehr Luft pro Atemzug einatmen können. Viel mehr angenehme Frische strömt in meinen Körper. Wie in einem Werbespot von Whrigley - Kaugummi oder von einem Waschmittel, wo die Familienmanagerin begeistert ihre Nase in die gewaschenen Handtücher steckt.
Im Wald schnüffelte ich auch wieder tief die herrliche Luft ein, gleichzeitig rollte ich die Zunge für die reinigende Atmung über Mund ein und Nase aus, war bestimmt gut für meinen Leber-Meridian...
Per Post bekam ich heute ein Ding, das ich an meinen Daumen befestige um angenehmer Gitarre spielen zu können. Der Klang ist auch viel intensiver. Ich habe die Sadhana-Mantren gespielt und kämpfte mit Gedanken wie "Du spielst so unsauber, dass kannst Du niemals aufnehmen" - "Die Aufnahme wird einfach nur peinlich" - "Der Mann, der das aufnimmt, wird den Kopf schütteln über so schlechtes Spielen" ... Das Schöne war, dass ich einfach weitergespielt habe und die Mantren wirken lassen konnte, so dass sich meine Stimmung besserte. Bis zum nächsten Selbstzweifel-Anfall... ;-)
Sat Nam
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