Samstag, 22. Oktober 2011

Trauer

Gestern ist ein langjähriger Freund plötzlich gestorben. Leider hatte ich in den letzten Jahren nur wenig Kontakt mit ihm, dafür aber umso mehr mit seiner ehemaligen Frau. Ihre und die Trauer einer weiteren Freundin berühren mich sehr. Ich kann nur wenig Trost spenden. Besonders auch weil ich 750 Kilometer entfernt bin. Kein iPod der Welt kann dafür eine Hilfe sein. Einzig liebevolle Gedanken senden kann ich.

Eigenartiger Weise fühle ich einen tiefen Frieden, wenn ich an den Verstorbenen denke. So als würde es ihm jetzt gut gehen dort, wo er gerade ist. So ein Empfinden ist mir vorher noch nicht bewusst geworden. Ich verstehe, warum gesagt wird, das Tod und Geburt zur selben Medaille gehören. In beiden Fällen habe ich das Gefühl, die Welt steht für einen Moment still. Die Präsenz von Unendlichkeit ist tatsächlich greifbar. So als würde ich nicht nur ahnen sondern wirklich wissen, dass es da noch etwas anderes gibt als das, was wir direkt sehen können...

Sat Nam

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