Donnerstag, 19. Januar 2012

An die Ruhe erinnern

Puh. Nun ist heute der dritte Tag in Folge, wo die Kleine noch zu Hause bleiben muss. Ich gebe zu, jetzt wird es schwieriger sich auf das Treiben lassen einzulassen. Obwohl sie so süß ist, bin ich etwas gereizt. Hinzu kommt, dass das Wetter umgeschlagen ist vom herrlichen Sonnenschein und knackiger Kälte in lauwarmen Föhn mit Windböen und das ich letzte Nacht weniger Schlaf als sonst hatte. 

Der Computer läuft nicht richtig, der Trockner macht zuviele Fusseln, die Kleine will schon wieder eine Geschichte vorgelesen bekommen (und zum Einkaufen will sie nicht mit, weil sie im Schlafanzug bleiben will), die Große hat ihre Brotbox vergessen, ÜBERALL sind Spinnenweben, der Reis schmeckt nicht so wie sonst, der Broccoli war auch schon mal besser ..... Ein Meckerschaf hat sich bei mir eingenistet und mir eine Störbrille aufgesetzt: Jede Kleinigkeit wird als elementare Störung angesehen. Oder wie meine Oma immer sagt: "Dem stört die Fliege an der Wand!" 

Wie komme ich da wieder heraus? Erst einmal bewusst werden und erkennen, dass die eigentliche Ursache ich selbst bin. Dann positiv aktiv werden: Gut gesund essen. Lachen. Albern. Tee trinken. Vor sich hin träumen. LANGSAM SEIN. Tief durchatmen. Doodles malen. Yoga machen. Singen. Musik hören. Pausen gönnen. Teig kneten. Spazieren gehen..... Die Ruhe in sich wiederfinden und die Dinge so sein lassen können, wie sie sind.

Zu wissen, dass es eine innere Ruhe gibt ist die Basis. Sich daran zu erinneren die Kunst.


Sat Nam

   

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