Gerade hat meine große Tochter mich gefragt, ob ich auch mal Sat Nam Rasayan ("dieses wo Du gestern warst") mit ihr machen kann. 7 Minuten lang lag sie tatsächlich still und ich saß im meditativen SNR-Zustand daneben. In mir ertönten Lieder. Das eine war das Kinderyogalied "I am happy - I am good" und das andere war ein Lied von Westernhagen "Nimm mich mit". Danach erzählte ich ihr davon und sie wusste auch bei dem Westernhagenlied sofort welches ich meinte. Es ist auf jeden Fall zwei Jahre her, dass sie das Lied gehört hat. Sie war danach sehr gut drauf und hüpfte vor Begeisterung umher. Eine schöne Erfahrung für uns beide.
Gestern habe ich Simran Kaur erzählt, dass ich mal bei einer Behandlung ganz heftige Enge im Hals gespürt habe und stark husten musste. Sowie ich weg von dem Patienten war, war das unangenehme Gefühl verschwunden. Sowie ich wieder weitermachte, war es da und ich war wie gelähmt, konnte es nicht auflösen und habe seitdem ein bisschen Angst davor, dass mir das noch einmal passiert. Simran Kaur lächelte mich an und sagte, dass diese Erfahrung ganz normal sei und dass jede/r so etwas schon einmal erlebt hat. Angst ist der größte Feind beim SNR und sie empfahl mir den 1 Minuten - Atem (jeweils 20 Sekunden Einatmen, Halten und Ausatmen) 11 mal hintereinander. Dabei liegt der linke Arm auf dem linken Knie Daumen und irgendein Finger berühren sich, die rechte Hand lege ich an den Hals zum Kehlchakra.
Ein sehr pragmatischer Vorschlag, den ich heute Morgen gleich umgesetzt habe. Ich schaffe es noch keine 11 mal hintereinander, da ich zwischendurch doch noch einmal Einschnaufen muss, aber ein paar Mal ging es schon. Die Übung beruhigt sehr stark die Nerven und hat mich den ganzen Tag begleitet. Immer wieder hielt ich inne und atmete tiefer durch als sonst. Sehr angenehm.
Sat Nam
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