Mittwoch, 18. Januar 2012

Kalte Füße warm-atmen

Bei meiner 1-Minuten-Atemübung habe ich heute gespürt, dass ich noch tiefer Einatmen kann als geglaubt. Wenn sich der Bauch nach außen wölbt, weil die Lungen sich ausdehnen, kann ich noch tiefer gehen und auch die Außenseiten um die Hüften dehnen. Die Folgen sind sehr weitreichend: Meine Füße werden warm! Kalte Füße haben mit Verspannungen der Muskeln bei den Nieren zu tun. Durch das tiefe Atmen kommt auch mehr Sauerstoff in diesen Bereich und die Muskeln entspannen sich. Am Stärksten ist der Effekt, wenn ich den Atem einige Zeit anhalte. Die Wärme steigt sogar bis in die Schultern hinauf zu den Ohren. Wenn ich den tiefen Atmen zur Gewohnheit werden lassen kann, melde ich mich umgehend zur nächsten Polarexpetition an...

Heute kam Dayajot Kaur zum SNR-Üben vorbei. Es tut gut, wenn es auch außerhalb der Ausbildung funktioniert und eine Wirkung spürbar ist. Das Behandeln mit dem Traumzustand liegt mir und fällt mir leicht. Faszinierend finde ich, dass es reicht den Raum zu öffnen und zu halten. Der Rest kommt unmittelbar und direkt vom Universum. So langsam begreife ich, was es heißt sich mit der eigenen und der kollektiven Quelle zu verbinden: Den Kopf mit samt Grübeleien ausschalten und sich auf den Fluß der Gedanken, die durch Spüren, Hören, Sehen, Schmecken und Riechen entstehen, einzulassen. Nicht einen davon festhalten und analysieren, sondern einfach nur zulassen. Himmlisch!

Sat Nam   

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